Über Mich

Hier sitze ich auf einer Treppe und schreibe

Hallo, ich bin Martin Schlobach, 33 Jahre alt, lebe zurzeit in Bonn und komme ursprünglich aus Berlin. Nach meinem Abitur auf einer Kunstschule wusste ich nicht genau, welchen Berufsweg ich einschlagen sollte und spielte mit dem Gedanken Kunst oder Malerei zu studieren.

Mein Französischlehrer meinte daraufhin jedoch nur: „Künstler verdienen kein Geld! Werde doch Ingenieur.“ Naturwissenschaften waren für mich in der gesamten Schulzeit abstrakt und unverständlich, sodass ein Ingenieursstudium recht abwegig erschien. Dennoch schrieb ich mich, ohne viel darüber nachzudenken, an der FHTW Berlin (heute HTW Berlin) im Studiengang „Technisches Gebäudemanagement“ ein.

Dies hatte zur Folge, dass alle naturwissenschaftlichen Fächer, welche ich im Abitur fast komplett abgewählt hatte, nun auf der Tagesordnung standen. Glücklicherweise ist es meinen Dozenten und Professoren an der FHTW gelungen, mich für Naturwissenschaften zu begeistern. Sie haben es geschafft mir Mathematik und Physik verständlich beizubringen. Ich danke ihnen dafür von ganzem Herzen. Mein Ingenieursstudium schloss ich im Jahr 2007 erfolgreich zum Diplom-Ingenieur (FH) ab.

Warum dieser Blog?

Die Tatsache, dass es meinen Professoren und Dozenten gelungen ist, mir komplexe naturwissenschaftliche Sachverhalte einfach und verständlich zu erklären, stimmte mich nachdenklich. Vielen Menschen mit technischem Hintergrund fällt es schwer Technik einfach zu erklären und dem Laien verständlich darzulegen.

Dies führt oft zu Missverständnissen zwischen Menschen mit technischem Hintergrundwissen und Menschen ohne technische Vorbildung. Missverständnisse beim Hausbau oder Einbau einer haustechnischen Anlage können dann dazu führen, dass eine richtig eingebaute und funktionierende Anlage nicht richtig bedient werden kann und zu Frust führt.

Mit dieser Webseite möchte ich diese Barriere überwinden. Gebäudetechnik, welche Thermodynamik, Elektrotechnik und Physik einschließt, ist nicht so schwer wie viele denken. Ich werde daher Themen aus dem Bereich der Gebäudetechnik aufgreifen und sie verständlich erläutern. Dazu kannst du in den folgenden Kategorien bereits interessante Beiträge finden:

Mein Beruf

Nach meinem Ingenieursstudium 2007 fing ich in einem kleinen Ingenieurbüro in Berlin an und analysierte innerhalb von 1,5 Jahren die Gebäudetechnik von rund 150 Schulen in Berlin, Brandenburg, Hamburg und Sachsen. Im Juni 2009 wechselte ich nach Kiel zum Gebäudemanagement Schleswig-Holstein in den Bereich „Energie und Abfallmanagement“. Mein Schwerpunkt lag dabei in der energetischen Optimierung von Gebäuden und deren technischer Anlagen, der Beratung von Gebäudebetreibern und Gebäudenutzern sowie der Etablierung neuer Technologien im Bereich der Gebäudetechnik.

Da ich ein wissensdurstiger Mensch bin und ich mich immer wieder gerne in neue Themengebiete einarbeite, beschloss ich im Jahr 2010 noch einmal neben meinem Beruf zu studieren. Die Wahl fiel auf den Masterfernstudiengang „Business Consulting“ an der Hochschule Wismar – einen BWL-Studiengang mit dem Schwerpunkt der Unternehmensberatung für Klein- und Mittelständische Unternehmen. Auch dieses Studium schloss ich im November 2012 erfolgreich zum „Master of Business Consulting“ ab.

Seit Oktober 2014 bin ich bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als Referent für Bauherrenaufgaben angestellt. Mein Aufgabengebiet umfasst nun die strategische und operative Betreuung der Bauvorhaben der BImA im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung, Gebäudetechnik, Versorgungstechnik, Anlagentechnik sowie energetischer Sanierung. Ich bearbeite die Grundsätze der Technischen Gebäudeausrüstung und der energetischen Gebäudesanierung und trage die Gesamtverantwortung für die Grundsatzaufgaben des Berichtswesens zur TGA.

Meine Hobbies

Neben meiner beruflichen Tätigkeit treibe ich viel Sport, wandere gerne und reise nach Herzenslust durch die Welt. Neben Taekwondo stehen Joggen, Fitness, Thaiboxen und viele andere Sportarten auf meiner Favoritenliste.

Thailand tauchen

Auch Schnorcheln gehört zu meinen Hobbies – hier in Thailand

Im Jahr 2012 habe ich mich dazu entschlossen, den 800 km langen Jakobsweg von Sean-Jean-Pied-de-Port bis nach Santiago de Compostella zu laufen. Ein grandioses Erlebnis! Fünf Wochen aus dem Rucksack zu leben, nur mit dem Nötigsten auszukommen, kaum Medien zur Verfügung zu haben und sich mit nur wenig Kontakt in die Heimat zu genügen, verändern die Sichtweise auf den regulären Alltag. Das Titelbild dieses Artikels zeigt mich vor der romanischen Brücke Arga in Puente la Reina.

Jakobsweg

Auf dem Jakobsweg – Puente de la Reina 2012

Neben meinen sportlichen Aktivitäten bin ich ein leidenschaftlicher Gitarren- und Schachspieler. Wer möchte, kann mir auf Chess.com eine Herausforderung senden (72h Bedenkzeit sind dafür optimal). Auch der Kunst bin ich nach meiner Schulzeit treu geblieben, sodass ich heute noch in regelmäßigen Abständen Bilder male.

Bleibe mit mir in Kontakt

Fühle dich frei mit mir in Kontakt zu treten. Du kannst mir eine E-Mail schreiben oder dich mit mir auf Facebook, Google+, Xing, LinkedIn und Twitter verbinden. Wenn du regelmäßige Updates zu diesem Blog haben möchtest, kannst du in dem folgenden Feld meinen Newsletter abonnieren.

Falls du bestimmte Fragen oder Anregung für Themen hast, dir mein Geschriebenes gefällt oder auch missfällt, kannst du mir ebenfalls jederzeit eine E-Mail schreiben oder einen Kommentar unter den jeweiligen Artikel posten.

Ich danke dir für die gefundene Zeit, mich etwas näher kennenzulernen.

Liebe Grüße! Martin

82 Kommentare/Fügen deinen eigenen Kommentar hinzu

  1. Alexander Stange / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach,
    ich habe vor 2 Jahren eine neue erbaute DachgeschossETW in Wien erworben. Leider gibt es seit Übernahme der Wohnung große Probleme mit der Heizung (Totalausfälle, lauwarme bis völlig kalte Teilflächen in der Wohnung, kritische Anstiege der Vorlauftemperatur auf über 60 Grad C usw. Z. Z. wieder kalte Wohnung.
    Das Mehrfamilienhaus wurde von 2 Bauträgern erbaut (Bauträger 1: Erdgeschoss bis zur 4. Etage, Bauträger 2: neu errichtetes Dachgeschoss). Bauträger 1 (insgesamt 20 Wohnungen) baute Radiator-Heizkörper ein, Bauträger 2 (insgesamt 5 Wohnungen) verlegte Fußbodenheizungen. Eingebaut wurde eine gemeinsame Heizungsanlage (1 Heizkreis).
    Frage an den Fachmann: Müssen diese beiden Heizsysteme völlig von einander getrennt betrieben werden bzw. was müßte vohanden sein/abgeändert/ werden, um den derzeitigen Betrieb abzusichern? Können Sie helfen? Vorab vielen Dank.
    Alexander Stange, Perinetgasse 2, A-1020 Wien

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Herr Stange,

      vielen Dank für Ihre Frage. Eine Ferndiagnose auf diese Frage ist jedoch mit Sicherheit nicht so einfach zu beantworten. Von daher kann ich nur Möglichkeiten nennen. Im Neubau macht es eigentlich Sinn die beiden Systeme zu trennen und ihnen jeweils einen Heizkreis zuzuordnen. Da dies in Bestands- oder Erweiterungsgebäuden nicht immer möglich ist, gibt es auch Systeme, in denen die Fußbodenheizung vom gleichen Heizkreis mit Wasser versorgt wird wie die Heizkörper. Dabei kann sich die Fußbodenheizung im Vorlauf oder im Rücklauf des Heizkreises befinden. Die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung wird dann meist über eine regelbare Wohnungsstation oder einen Beimischer auf das Temperaturniveau der Fußbodenheizung heruntergemischt. Dazu empfehle ich Ihnen den folgenden Link: http://www.bosy-online.de/Systemtrennung/Laing_Systemanbindung.pdf. Nun stellt sich die Frage, wie die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung bei Ihnen heruntergemischt wird und ob diese Bauteile funktionstüchtig sind. Weiterhin ist ein hydraulischer Abgleich im gesamten Gebäude für eine funktionierende Heizungsanlage unabdingbar.

      Ich hoffe ich konnte ihnen damit etwas weiterhelfen.

      Liebe Grüße! Martin Schlobach

      1. udo hergis / Antworten ¬

        Hallo Martin Schlobach,

        finde Deine email-adresse hier nicht, deshalb auf diesem Wege eine Kontaktaufnahme..Bitte an die emailadresse oben senden, dann habe ich auch Deine Adresse, um mal Fragen zu senden.Danke schon mal.
        Habe an meinen Heizkörpern Eckventile mit VentilEinsätzen und darauf Thermostate von MNG 30×1,5.Passen jetzt alle 30×1,5 Thermostate und haben dann auch den entsprechenden Hub?
        Kann ich die Ventileinsätze (sicher sind’s die Nullringe) nochmal mit harzfreiem und säurefreien Fahrradöl refreschen bis die Heizperiode vorbei ist?

        MfG

        1. Martin Schlobach / Antworten ¬

          Hallo Udo,

          wenn deine Heizkörperventile ein Gewinde M30 x 1,5 nach Werksnorm haben, passen auch alle Thermostate mit dem Gewinde M30 x 1,5 auf das Heizkörperventil. Der Hub eines jeden Thermostates ist jedoch unterschiedlich. Der Hub gibt die Reaktionsgeschwindigkeit des Thermostatkopfes an und dieser beträgt meist zwischen 1 – 2 Kelvin. Eine genaue Erklärung findest du hier: „Was ist der „Hub“?„. Etwas von deinem Fahrradöl auf die Stopfbuchse der Ventile könnte dazu beitragen, dass es Sie wieder gangbar werden.

          Liebe Grüße, Martin

          1. udo hergis

            vorerst allerbesten Dank lieber Martin und ein gutes WE

  2. Andreas Helbig / Antworten ¬

    Hallo Martin

    Super Seite!!! Weiter so. Ich werde mich sicherlich mal mit der ein oder anderen Frage an Dich wenden. Wünsche Dir n guten Rutsch und alles Gute für 2014.

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Andreas, ich freue mich riesig, dass dir mein geschriebenes gefällt. Vielen Dank für deine motivierenden Worte! Dir auch ein erfolgreiches Jahr 2014. Ich freue mich auf deine Fragen. Liebe Grüße! Martin

  3. Gutsmann Uwe / Antworten ¬

    Hallo Martin,
    in Vorbereitung eines Vortrages bin ich mehr durch Zufall auf deiner Seite gelandet.
    Leider zähle ich auch zu den Menschen mit technischem Hintergrund, welchem es
    schwer fällt Technik unkompliziert, sprich einfach zu erklären .
    Bin sicherlich noch öfters auf deiner technisch versierten aber für den Laien verständlichen Seite. Prima.!

    Mit Grüßen aus Unterfranken
    Uwe Gutsmann

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Uwe,

      ich freue mich jederzeit, dich wieder auf meiner Seite begrüßen zu können. Viel Erfolg bei deinem Vortrag!

      Liebe Grüße! Martin

  4. Jakob Sperrer / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach

    Wir besitzen in Regensburg eine 1990 erbaute Eigentumswohnung in einem Dreifamilienhaus. Die Heizungs- und Warmwasserversorgung erfolgt über eine zentrale Anlage für mehrere Wohneinheiten. Seit ca. 2 Jahren kommt aus dem Warmwasserhahn in der Küche nur kaltes Wasser. Seit ca. 6 – 7 Wochen suchen nun Fachbetriebe erfolglos nach der Ursache. Umbaumaßnahmen wurden in den letzten Jahren nicht durchgeführt. Kann es sein, dass ein defekter Einhebelmischer oder eine Thermostatbatterie zu einem „überströmen“ sprich Kurzschluss des Wassers führt und aus diesem Grund in der Küche nur Kaltwasser fliest. Am Einhebelmischer der Badewanne und in der Dusche kommt heißes Wasser. Die Wohnung liegt im zweiten Stock. .In der darunter liegenden Wohnung gibt es die gleiche Erscheinung.

    Können Sie mir einen Tipp geben? Alle stehen vor einem Rätsel!

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Herr Sperrer,

      eine Fehlersuche in einem Bestandsgebäude erweist sich meist als sehr schwierig. Wenn sie die Möglichkeit haben eine Wärmebildkamera aufzutreiben, würde ich damit versuchen den Verlauf der Warmwasserleitung in der Wand zu verfolgen. Wenn sich die Warmwasserleitung direkt in der Wand befindet ist dies sehr gut möglich. Schwierig wird es, wenn sich die Warmwasserleitung in einem extra dafür angelegten Schacht befindet. Vielleicht finden sie mit dieser Methode einen Wärmestau, einen Kurzschluss oder ähnliches.

      Liebe Grüße! Martin Schlobach

  5. Jakob Sperrer / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach

    Vielen Dank für den Tipp mit der Wärmebildkamera. Werde den Tipp weiter leiten. Ich melde mich wieder, wenn ich Neues höre.

    Viele Grüße aus dem fernen Bayern.

    Jakob Sperrer

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Herr Sperrer,

      ich bin auf Ihre Antwort gespannt!

      Liebe Grüße! Martin Schlobach

  6. Patrick / Antworten ¬

    Hallo Martin,

    Ich war im Netz unterwegs, um Informationen zu Thema „Fussbodenheizung im vorhanden Heizkreislauf zu integrieren“.
    Ich habe mich hier etwas durchgeklickt und denke, es wird für Dich leicht meine Fragen zu beantworten. Wir sind vor 2 Monaten in einem Fertighaus Bj. 1974 eingezogen und möchten in einem Raum (Küche mit Esszimmer, ca. 22 m²) eine fussbodenheizung installieren. Dabei sollen die 2 vorhandenen Heizkörper weg. D.h., dass die vorlauftemperatur unserer gasheizung ist zu hoch für eine direkte Einspeisung in die Fußbodenheizung. Was habe ich hier für Möglichkeiten? Ich muss wahrscheinlich diese Temperatur, ca. 60 Grad C, runterbringen. Muss ich hier eine Regelstation bzw. Mischer einbauen? Ich habe was über RTL-Ventile gelesen. Sind sie für meine Anwendung geeignet oder nur bei niedrigen Vorlauftemperaturen?
    Und stimmt es, dass die fussbodenheizung auch unter den Küchenzeilen verlegt werden soll, um eventuelle Schimmelbildung zu vermeiden. Soll ich dabei zumindest die stelle unter dem Kühlschrank aussparen?

    Ich freue mich auf deine Antworten!

    Grüße aus der Pfalz,
    Patrick

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Patrick,

      du solltest ohne Probleme eine Fußbodenerwärmung mit dem Einsatz eines RTL Ventils nachrüsten können. Dies kannst du sogar ohne Absenkung der Vorlauftemperatur bewerkstelligen. Du kannst dir dazu einmal meinen Beitrag: Hydraulischen Abgleich selber machen – Korrektur: Fußbodenheizung oder Fußbodenerwärmung? durchlesen. Dort habe ich die Funktion eines RTL Ventils beschrieben. Diese kommen oft zum Einsatz, wenn anstelle alter Heizkörper eine Fußbodenerwärmung am selben Heizkreis installiert werden soll. Im Folgenden habe ich dir noch einmal mir bekannte Produkte aufgezählt: TA Heimeier Multibox RTL und Oventrop Unibox RTL. Weiterhin kannst du auch gerne auf Top50 Solar Experts nachschauen. Dort habe ich den Unterschied zwischen Fußbodenheizung und Fußbodenerwärmung erklärt.

      Was den Schimmel angeht kann ich dir die Frage leider nicht beantworten. Ich habe aber derartiges noch nicht gehört.

      Ich hoffe ich konnte dir damit etwas weiter helfen.
      Liebe Grüße! Martin

  7. Winfried Herrlich / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach
    Ich habe 2003 ein Wohnhaus mit 3 Wohneinheiten Bj.1980 erworben KG-EG-DG, beheizte Wohnfläche ca.300 m2. In dem Wohnhaus befindet sich eine Wolf Öl-Zentralheizung Bj.2001 25-35 KW Leistung und ein Feststoffbrennkessel Buderus Bj.1980 24-35 KW Leitung bei Brechkoks II, der direkt ohne Pufferspeicher in die Ölheizung einspeist. Nun ist der Feststoffkessel defekt und soll ausgetauscht werden. Es ist aus Platzmangel nicht möglich Pufferspeicher aufzustellen.
    Ich komme günstig an trockenes Rest-und-Brennholz und möchte dieses weiter nutzen.
    Habe mir den Kessel Irleh plus pid Dynamic in 20KW und 30KW Leistung schon mal angesehen.
    Ist dies möglich und welchen Kessel empfehlen Sie, wegen BImSchV 1 und 2?
    Bundesland ist Hessen.

    MfG Winfried

    PS.: Ich finde Ihre Seite und Service toll, danke für Ihre Antwort im voraus.

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Winfried,

      entschuldige bitte die späte Antwort und vielen Dank für dein positives Feedback zu meinem Blog. Meines Wissens werden Holzvergaserkessel und auch Feststoffvergaserkessel immer mit einem Pufferspeicher versehen, da es nicht möglich ist den Vergasungsvorgang des Holzes oder der Feststoffe zu stoppen oder zu regeln. Wenn du keinen Pufferspeicher hast und gleichzeitig der Wärmebedarf in deinem Gebäude gedeckt ist, wird die erzeugte Wärme des Kessels nicht weiter genutzt und dein Wirkungsgrad sinkt drastisch. Der Pufferspeicher übernimmt die Zwischenspeicherung der Wärme und sorgt für einen hohen Nutzungsgrad der eingesetzten Brennstoffe. Ich denke hier solltest du dich noch einmal mit einem Fachmann in deiner Nähe beratschlagen, der sich die Anlage vor Ort anschaut. Vielleicht ergeben sich daraus neue Möglichkeiten die du derzeit noch nicht in Betracht gezogen hast. Weiterhin kann ich dir dieses Video zum Holzvergaserkessel empfehlen: http://vimeo.com/16259706.

      Ich hoffe ich konnte dir damit etwas weiter helfen.

      Liebe Grüße! Martin

  8. Maik Müller / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach
    ich bin begeistert über Ihre Seite. Wir versuchen schon seid 3 Jahren auch zum Thema Licht ins Dunkel zu bringen. Als wir vor 2 Jahren im Umweltministerium waren um dort den Hydraulischen Abgleich zu erklären, haben uns sogar Mittarbeiter versucht zu erklären, das dieser unsinnig ist.
    In jedem Fall freud es uns, das wir nicht die einzigen sind. Immerhin unser Youtube Video hat sich bis jetzt gut geschlagen.

  9. Martin Schlobach / Antworten ¬

    Hallo Herr Müller,

    vielen Dank für ihren Kommentar und schön von ihnen zu hören. Ich kenne ihre Youtube Videos zum hydraulischen Abgleich und finde sie richtig gut! Ich träume ja auch davon irgendwann einmal eine Präsentationswand für den hydraulischen Abgleich zu haben. Vielleicht können wir ja in Zukunft gemeinsam ein Video veröffentlichen. Ich habe schon ein paar Ideen 🙂

    Liebe Grüße.
    Martin Schlobach

  10. Bilal Eroglu / Antworten ¬

    Hi, ich bin der Bilal! Ich werde demnächst meine Ausbildung zum Anlagenmechaniker zum SHK machen und bin überaus begeistert was Sie hier Veröffentlichen.
    Ich werde in Zukunft auf Sie öffters zurück kommen.
    LG Bilal Eroglu

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Bilal,
      das freut mich sehr zu hören. Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Ausbildung und du bist auf meinen Blog jederzeit willkommen.
      Liebe Grüße. Martin

  11. Hallo Herr Schlobach / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach,

    ich habe eine Frage ich habe noch drei alte Heizkörper Gus Rippen.

    Meine Frage wie berechnet ich dies in Watt
    Glieder Höhe Tiefe
    Maße 20 600 110
    36 x 450 160
    25 x 600 110

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Herr Christ,

      ich habe dazu eine Anleitung geschrieben, welche sie hier finden: https://www.haustechnikverstehen.de/alte-heizkoerper-berechnen/
      In diesem Artikel zeige ich wie sie die Leistung bestehender und alter Heizkörper berechnen können .Ich wünsche ihnen viel Erfolg.

      Liebe Grüße. Martin Schlobach

  12. Herrmann / Antworten ¬

    Hallo Martin,

    mit großem Interesse habe ich Deine auch für einen Laien gut verständlichen Seiten gelesen.

    Vielleicht kannst Du mir bei einer Frage weiterhelfen?

    Hat die Stellung eines voreinstellbaren Heizkörperventils Einfluss auf das Messverhalten eines elektronischen Heizkörpermessgerätes?

    Hintergrund der Frage ist folgender: in einer Mietwohnung wurde vor ca. 2 Jahren ein neuer Heizkörper installiert und mit einem El. Heizkörpermessgerät versehen. Die Bewertungszahl des Messgerätes scheint in Ordnung zu sein. Der Heizkörper wird sehr heiß (Fernwärme), gleichzeitig kann man aber dem Messgerät beim zählen zusehen. Die Heizkostennachzahlung war enorm (insgesamt ca. 1500€ bei 40qm) obwohl die Wohnung kaum über 21 Grad geheizt wird (geregelt über Thermostatkopf).
    Meine Überlegung ist, wenn weniger heißes Wasser in die Heizung läuft, wird diese nicht so heiß (bzw. langsamer heiß) und das Messgerät misst eine geringere Temperaturdifferenz, also einen geringeren Verbrauch.
    Ist diese Überlegung richtig?
    Was hältst Du davon einen Ventilator vor die Heizung zu stellen um damit die warme Heizungsluft schneller ins Zimmer zu verteilen.

    Bin auf die Antwort sehr gespannt.
    Viele Grüße aus Franken
    Norbert Herrmann

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Norbert, vielen Dank für deine Frage.

      Ein Heizkostenverteiler ist zunächst nicht in der Lage den Energieverbrauch an einem Heizkörper zu messen. Ein Heizkostenverteiler erfasst lediglich einen dimensionslosen Wert ohne Einheit. Dieser Wert entspricht einer Übertemperatursumme und muss für jeden Heizkörper bewertet werden, da Heizkörper verschiedener Größen bei gleicher Temperatur unterschiedlich viel Wärme abgeben. Den genauen Berechnungsvorgang kannst du im folgenden Skript unter Punkt 9.1.3.1 nachlesen: Skript Heizkostenverteiler. In dem Handbuch von Sontex kannst du für einen elektronischen Heizkostenverteiler unter Punkt 6.2.1 nachverfolgen, wie ein Heizkörper mit Hilfe von Faktoren bewertet wird: Hanbuch Sontex eHKV 555, 556 Funk.

      Es kann daher sein, dass die Bewertung deines Heizkörpers im Heizkostenverteiler nicht optimal verlaufen ist. Vielleicht bewertet dein Heizkostenverteiler deinen Heizkörper nicht nach der entsprechenden Größe und zählt somit nicht richtig. Das solltest du vielleicht prüfen lassen.

      Nun zu deiner Frage: Die Voreinstellung aller Heizkörperventile im gesamten Gebäude (hydraulischer Abgleich) haben mit großer Sicherheit einen Einfluss auf den Gesamtwärmeverbrauch, da dieser durch ein optimiertes Fließverhalten des Heizungswassers im Heizungsnetz reduziert wird. Wenn du nun an einem einzelnen Heizkörper die Voreinstellung reduzierst, reduzierst du den Volumenstrom und die Heizung wird langsamer warm. Deine Theorie wäre daher richtig. Du solltest aber beachten, dass sich Wasser immer den geringsten Widerstand sucht und dein Heizkörper in einem nicht hydraulisch abgeglichenen System unterversorgt sein könnte. Die Folge wäre, dass du die 21 °C Raumtemperatur nicht mehr erreichst.

      Weiterhin gibt es bei der Ermittlung des Wärmeverbrauchs deiner Wohnung viele Faktoren die eine Rolle spielen können.

      Um den Verbrauch für deine Wohnung zu ermitteln, werden im ersten Schritt alle Werte der vorhandenen Heizkostenverteiler eines Wohnhauses erfasst und addiert. Die Gesamtsumme dieser Werte entspricht dann dem Gesamtverbrauchswert des Gebäudes. Der reale Wärmeverbrauch wird mit Hilfe eines Wärmemengenzählers im Heizungskeller gemessen und mit dem Gesamtverbrauchswert der Heizkostenverteiler ins Verhältnis gesetzt. Anschließend kann man sagen, wieviel Kilowattstunden (kWh) einem dimensionslosen Wert der Heizkostenverteiler entsprechen.

      Anschließend werden diese Werte auf deine Wohneinheit umgerechnet (Summe der Heizkörperwerte in deiner Wohnung) und man kann den Wärmeverbrauch für deine Wohnung ermitteln. Im nächsten Schritt wird dein Wärmeverbrauch über den Heizkostenschlüssel bereinigt um die Festkosten sowie Wärmeverluste der Heizungsanlage zu berücksichtigen. Der Heizkostenschlüssel steht in deinem Mietvertrag und kann zwischen 70:30 und 50:50 liegen. Der Heizkostenschlüssel wird in einen Verbrauchskostenanteil und in einen Grundkostenanteil aufgeteilt. Je höher der Verbrauchskostenanteil ist, desto höher ist dein Einfluss auf den Wärmeverbrauch in deiner Wohnung.

      Ein weiterer Faktor ist die Härte des Winters. Wenn der Winter sehr lange Kälteperioden hatte, ist es nachvollziehbar, dass die Heizkosten höher ausfallen als in einem milden Winter.

      Ich hoffe ich konnte dir mit der Beantwortung deiner Frage etwas weiterhelfen.

      Liebe Grüße! Martin

  13. Sperber Udo / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach,

    ich möchte den Heizungskessel tauschen, habe zur zeit einen holzvergaser Künzel BT31, er ist Bj. 1994.

    Hatte ihn übergangsweise voriges Jahr eingebaut, nachdem ich den neuen Attack DPX 40 Profi wegen Probleme nach 3 Monaten wieder ausgebaut hatte.

    Nun bin ich wieder in Richtung Gußkessel Viadrus oder IBC unterwegs.
    Der Stahlkessel von Irleh plus D 40 KW interessiert mich aber auch sehr, denn ich möchte nicht von einem Brennstoff abhängig sein. Da ich auch schon 55 bin, weiß man ja nie, wie lange man noch Holz machen kann.
    Die Investition sollte aber auch nicht so hoch sein.

    Können Sie mir bei der Entscheidung helfen?

    MfG

    Udo Sperber

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Sehr geehrter Herr Sperber,

      vielen Dank für ihren Kommentar, leider kann ich ihnen bei der Entscheidung nicht weiterhelfen, da ich mich in dem Holzvergaser-/ Festbrennstoffvergaser Markt zu wenig auskenne. Ich wünsche Ihnen dennoch viel Erfolg bei ihrer Wahl.

      Liebe Grüße! Martin Schlobach

  14. yvi / Antworten ¬

    Hallo Martin,

    dein Blog ist auch für einen „Nicht Techniker, Physiker….“ super und verständlich geschrieben, so dass selbst ich einiges verstanden habe.

    Wir haben seit einem halben Jahr eine Fußbodenheizung in unserem Neubau. Nun wohnen wir in deisem Haus und haben seit kurzem die Heizung auch in Betrieb. Nun unser Problem: Die Fußbodenheizung rauscht. Jetzt war der Heizungsbauer hier und hat einfach die Pumpenleistung von 100 auf 60% gesenkt. Das hat auch einigermaßen funktioniert. Jetzt ist es draußen aber wieder kälter und was ist geschehen, die Heizung rauscht wieder recht laut.

    Zu dem Thema hydraulischer Abgleich, den ich ja bei dir im Blog nachgelesen hatte, sagte er mir, es ist richtig, wenn die Ventile der Fußbodenheizung auf einer Durchflussmenge von 2,00 bis 1,00l liegen. Aber das ist ja noch kein richtiger hydraulischer Abgleich.

    Meinst du, wenn der hydraulische Abgleich richtig durchgeführt wird, könnte das Rauschen aufhören.
    Oder an was könnte das Rauschen noch liegen?

    Danke für deinen Antwort Yvi

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Yvi,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ein hydraulischer Abgleich kann auf jeden Fall einen Komfortgewinn bringen und auch dafür sorgen, dass die Fließgeräusche stark reduziert werden. Ich empfehle dir einmal meinen Beitrag „Hydraulischen Abgleich selber machen – Korrektur: Fußbodenheizung oder Fußbodenerwärmung?“ anzuschauen. Darin habe ich auch ein paar Sachen zum hydraulischen Abgleich bei einer Fußbodenheizung/ Fußbodenerwärmung geschrieben.
      Ansonsten ist für das Rauschen meist ein zu hoher Volumenstrom (Förderstrom) verantwortlich, welcher an der Heizungspumpe eingestellt werden kann.

      Ich hoffe ich konnte dir damit etwas weiterhelfen.

      Liebe Grüße! Martin

  15. Dirk / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlohbach,
    nett, dass Sie sich die Mühe machen, ihr Wissen über die heutige Technik weiter zu geben.
    Ich versuche schon seit Jahren meiner Frau zu vermitteln, warum es keinen Sinn macht, ein Gebäude zu weit auskühlen zu lassen und dann nur nach Bedarf einen Raum zu heizen.
    Da sie durchweg in Wohnungen gelebt hatte, ich das Glück hatte, schon früh im eigenen Haus aufzuwachsen, ist mir diese Problematik eher verständlich. Leider kann ich es nicht wirklich sinnvoll vermitteln.
    Es wäre nett, wenn Sie hier auch mal ein paar Worte schreiben könnten.
    Thema wären dann gerne auch nicht oder kaum genutzte Räume im Einfamilienhaus.
    Interessiert wäre ich auch an einem Beitrag, wie kann ich aus dem vorhandenen – nicht jedem stehen die Mittel zur umfangreichen Sanierung zur Verfügung – das Beste machen?
    Beispiel: Haus BJ 73 mit offener Bauweise von Keller bis zum OG. D.h. ohne weitere räumliche Trennung bis auf die Zimmertüren selbst.
    Damals hatte man gerne und oft Einstrangsysteme verbaut.
    Ich finde es sehr schwer, die sicher durchdachte Zirkulation (zur Vermeidung von Schimmelbildung) mit restrektiven Heizverhalten in Einklang zu bringen.
    Irgendwie geht diese Problematik bei jedwedem Beitrag zum richtigen Heizverhalten verloren.
    Aus meiner Sicht, war das damalige Baukonzept zwar stimmig, aber ohne Berücksichtigung der Energiekosten (in den 70ern spielten die nicht die Hauptrolle). Vielmehr wurde gerne und oft optische und auf Raumgefühl gesetzt.
    Nur, wie bekommt man dies unter einen Hut ohne gleich einen kompletten Abriss hin zu legen. Um es richtig zu machen, wäre teilweise eine Vollsanierung notwendig.
    Daher die Frage, wie mit den vorhandenen Mitteln richtig umgehen?
    Minimaler Einsatz bei maximalen Nutzen? Ohne Folgen für Mensch und Gebäude?

    Liebe Grüße

    Dirk

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Dirk,

      vielen Dank für deinen Kommentar und deine Anregung. Du hast vollkommen Recht, viele Sanierungen sind kostspielig und nicht für jeden erschwinglich. Ich werde daher versuchen das Thema „Wie kann ich aus dem vorhandenen das Beste machen?“ in meine Beiträge zu integrieren.

      Liebe Grüße! Martin

  16. Alex Lutsch / Antworten ¬

    Guten Tag,

    Ich habe gerade mein Praktikum in einer Ingenieur-Firma. Zum Praktikumsende habe ich vom Chef eine Aufgabe gekriegt. Ich soll vom Pumpwerk, der am Fluss liegt (100 m.ü.N.N.) , über einem Gebirge (800 m.ü.N.N.) eine Stadt (300 m.ü.N.N.) versorgen. Die Stadt verbraucht am Tag 330.000 l/Tag. Jedoch arbeitet das Pumpwerk nur 3 Stunden, von 9:00-12:00. Da müsste das Pumpwerk pro stunde 110.000 Liter pumpen, und das entspricht 110 m³/h. Auf den Berg ist ein Behälter. Der ist 288.8 m³ groß. Er läuft nicht leer und auch nicht über. Es gibt keine Angaben wie lang und was für ein Durchmesser die Leitung ist. Meine Frage wäre was für eine Pumpe ich für das Pumpwerk auswählen soll, wenn die Pumpe Qmin=110 m³/h und Hmin=700m sind. Und nachdem ich die Pumpe finde muss ich auch dafür ein Elektromotor finden. Mein Problem ist nur, dass ich keine passende Pumpe finde.

    MfG, Alex Lutsch

  17. Sebastian / Antworten ¬

    Hallo Martin,

    ich bin nach einigen Monaten Pause wieder auf deinem Blog gelandet und wollte nur schnell Glückwünsche hier lassen. Es ist total beeindruckend, was du hier auf die Beine gestellt hast – deine Leidenschaft für das Thema spricht aus jedem Artikel.
    Umso schöner und verdienter, dass du damit auch einen großen Leserkreis erreichst. Ich hoffe, es werden noch mehr!

    Ich bin gespannt, was da noch alles kommt. Einen weiteren Twitter-Follower hast du jetzt mit mir bereits.

    Alles Gute!
    Sebastian

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Sebastian,
      vielen Dank für diesen tollen Kommentar! Soetwas ist schön zu hören und eine große Motivation für mich 🙂
      Liebe Grüße nach Berlin und an co2online.
      Martin

  18. MarcoP. / Antworten ¬

    Hallo,

    eine Frage zur Bestimmung der Förderhöhe im Rahmen einer Wasser-/ Wasser Wärmepumpe mit externen Wärmetauscher. Von welchen Rohrreibungsverlust und sonstigen Verlusten kann man in einer Berechnung ausgehen:

    Gesamtrohrlänge 80m DN 25 32mm Außendurchmesser (davon 2 x 20 in die Brunnen, Förderbrunnen Pumpenkopf bis 30m und Wärmetauscher bis Pumpenkopf Schluckbrunnen sind 10m). Insgesamt sind 4 Fittinge und Pumpenköpfe verbaut.

    Es wäre schöne wenn Du mir Faktoren nennen könntest. Damit wäre mir bei der Optimierung der Anlage sehr weitergeholfen.

    Danke

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Marco,

      in meinem Beitrag „Auslegen einer Heizungspumpe mit Beispielrechnung“ habe ich verschiedene Faktoren für ein Heizungsnetz aufgezeigt. Faktoren für deinen Fall sind mir leider nicht bekannt. Die alternative Möglichkeit ist eine Rohnetzberechnung, welche jedoch sehr aufwendig ist. Hierzu gibt es einen schönen Beitrag auf Bosy-Online: http://www.bosy-online.de/hydraulischer_abgleich/rohrnetzberechnung.htm

      Liebe Grüße! Martin

  19. Freddie / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach,
    ich suche eine einfache Formel zur Durchflußmenge.
    Welche Menge fließt bei 1 bar durch ein Rohr und welche z.B. bei 3 bar.

    Vielen Dank

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Freddi,

      das ist nicht ganz so einfach zu beantworten. Ich empfehle dir dazu folgende Seite mit einer ausgesprochen guten Formelsammlung zum Druckverlust. Ich hoffe ich kann dir damit weiterhelfen.
      Liebe Grüße! Martin

  20. Freddie / Antworten ¬

    Hallo Martin,
    vielen Dank.
    Das ist eine Gute Seite.

    LG
    Freddie

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Vielen Dank Freddi 🙂
      Liebe Grüße!
      Martin

  21. S. Schwarz / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach, durch Zufall bin ich auf Ihrer Seite gelandet. Aber – es gibt keine Zufälle 🙂
    Ich suchte eine Begründung um dem Installateur klar zu machen, die Heizung muss unbedingt überprüft werden. Ich bin weiblichen Geschlechts und wenn wir Frauen einem Handwerker erzählen wollen dass ein hydraulischer Abgleich Sinn macht, dann wird er mich groß anschauen, und mir irgendetwas erzählen. Ich wollte mich also vorher schlau machen um handfest argumentieren zu können.
    Manchmal brauche ich eben einen Fachmann.
    Ihre Seite hat mich voll überzeugt. Die Auslegungen sind verständlich und ich habe noch dazu gelernt.
    Kurzum, vielen Dank – ich werde weiter „bei Ihnen suchen“. Vielleicht auch die eine oder andere Frage stellen.
    DANKE

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Frau Schwarz,

      vielen Dank für diesen tollen Kommentar. Es freut mich riesig zu hören, dass ich ihnen mit meinen Blogbeiträgen weiterhelfen konnte 🙂

      Liebe Grüße!
      Martin

  22. S. Schwarz / Antworten ¬

    Das Gespräch mit dem Installateur war für beide Seiten recht aufschlussreich. Wir wissen nun wie die Sanierung vonstatten gehen muss und der Handwerker weiß worauf wir Wert legen und wo die Schwachstellen liegen.
    Danke nochmal und liebe Grüße von der Nordsee

    S. Schwarz

  23. Haist, Jörg / Antworten ¬

    Hallo H. Schlobach,
    zunächst einmal möchte ich sie zu ihrem Blog beglückwünschen, gut und verständlich erklärt.
    Auch ich habe eine Frage:
    Ich habe ein Haus, 3Wohnungen auf 3 Etagen, insges. ca. 340 qm Wohnfläche.
    Das System besteht aus Dachs, Notheizkessel, 2 cbm Speicher, einer Heizkreispumpe, die auf einen Verteiler geht. Danach wird jede Wohnung über einen separaten Heizungsstrang angefahren, 3. OG nur Heizkörper, 2. OG nur Heizkörper, 1. OG. nur Heizkörper, EG Heizkörper und teilweise Fußbodenheizung.
    Das System funktioniert soweit ganz gut.
    Jetzt zur eigentlichen Problematik.
    Ich habe 2014 im EG einen Wintergarten angebaut, mit Fußbodenheizung (ca. 80 m Rohr) und einem zusätzlichen Heizkörper. der Heizkörper funktioniert, aber die Fußbodenheizung wird aber nur auf den ersten 20 m warm.
    Kann es sein das die Rohrlänge zu lang ist und die Pumpe das Wasser nicht durchgedrückt bekommt. Das Haus ist ca. 10 m hoch.(oberster Heizkörper)
    Kann ich in den Wintergartenvorlauf (hängt am Vorlauf EG) eine zusätzliche Pumpe einbauen, oder behindere ich damit die Zirkulation im restlichen System.
    Wäre schön, wenn sie mir einen Tipp hätten.

    Grüße aus dem Schwarzwald.
    Jörg Haist

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Herr Haist,

      ob die aktuelle Pumpe zu klein ist oder nicht, lässt sich aus der Ferne schwer diagnostizieren. Dennoch kann ich mir sehr gut vorstellen, dass das System „Wilo Heatfixx“ weiterhelfen könnte. Dieses basiert auf dem dezentralen Pumpensystem „GENIAX“ der Firma Wilo und versorgt jede Heizfläche mittels Miniaturpumpe mit der benötigten Wassermenge. Wilo Heatfixx wurde als Einzellösung für unterversorgte Heizflächen entwickelt und basiert auf dem GENIAX Prinzip. Das Nachrüstset besteht aus einer Minipumpe Pumpe, Elektronikbox und Funk-Raumtemperaturregler. Weitere Informationen finden Sie hier:

      Wilo Heatfixx – Produktflyer für SHK-Fachhandwerker: http://www.wilo.de/fileadmin/03_content_de/130918_RZ_WILO_FLY_FHW_HEATFIX_105x210_1309_de_4c_low_ohne_BEschnitt.pdf
      Produktdokumentation Wilo Heatfixx: http://productfinder.wilo.com/de/DE/productrange/000000310001a92f00020023/fc_range_description

      Ich empfehle Ihnen das System mit Ihrem Handwerker zu besprechen und hoffe, dass dies zur Lösung Ihres Problems weiterhilft.
      Liebe Grüße! Martin Schlobach

  24. Reiner Wentzel / Antworten ¬

    Hallo Martin,
    bin durch Zufall auf deine Seite gestossen – weil ich etwas über Heizungsventile suchte 🙂
    ich habe deinen Werdegang gelesen und bin verblüfft, dass jemand zuerst auf einer Kunstschule war und evtl. Kunst studieren wollte, aber dann doch einen techn. Beruf erlernte – was ich mich interessiert ist, ob du heute noch irgendetwas künsterlisches machst oder ist das ganz verschwunden 🙂
    Viele Grüsse
    Reiner Wentzel

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Reiner,

      vielen Dank für deine Frage 🙂 . Die Kunst geht nicht verloren und bleibt immer ein Teil von mir. In einer bestimmten Art und Weise versuche ich dies auch in meinem Blog zu integrieren. Dies spiegelt sich dann hauptsächlich in gezeichneten Skizzen und Abbildungen mit Erklärungen wieder. Für die Zukunft habe ich mir vorgenommen den künstlerischen Aspekt verstärkt in diesem Blog einzubringen und schon einige Ideen für parallele Projekte gesammelt 🙂 .

      Liebe Grüße! Martin

  25. Dietrich Beitzke / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlorbach,

    ich finde es sehr ermuttigend, dass jemand viel Zeit damit verbringt, anderen das nicht direkt eingängige Thema so sauber zu verdeutlichen.
    Leider lesen viel zu wenig Heizungbauer solche Seiten wie unsere.
    Vielleicht sollten wir uns dazu mal kurzschließen.

    Vor lauter Aufträgen kömme ich weniger und weniger dazu, im Web zu veröffentlichen.
    Aber Aufträge sind auch gut und nützlich, weil sie die Erfahrung bringen.

    Viel Erfolg, db

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Herr Beitzke,

      vielen Dank für Ihren Kommentar, gerne können wir uns einmal kurzschließen.
      Ihnen auch weiterhin viel Erfolg.

      Liebe Grüße! Martin Schlobach

  26. Josef Opitz / Antworten ¬

    Sehr geehrter Herr Schlobach,
    mir hat Ihr Artikel über die Normaußentemperatur und darin besonders der Link zu den entsprechenden Tabellen für die Einstellung unserer Nachtspeicherheizung geholfen. Vielen Dank!
    Josef Opitz

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Herr Opitz,

      vielen Dank für Ihren Kommentar! Es ist schön zu hören, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte 🙂

      Liebe Grüße! Martin Schlobach

  27. Hans Meier / Antworten ¬

    Sehr geehrter Herr Schlobach,

    in unserem MFH soll die vorhandene Umwälzpumpe Wilo P40/100 r gegen ein elektronisches Modell getauscht werden. Das Haus hat Keller (da ist der Heizungsraum mit der Pumpe), EG, 1. Stock, 2. Stock und ausgebautes DG. Mit 10 Meter Förderhöhe sollte man hinkommen.

    Jetzt wird mir empfohlen eine Wilo Stratos 40/1-4 oder eine Grundfos MAGNA 3 40-40 F
    PN 6/10 einzubauen.

    Diese Pumpen leisten keine 10 Meter Förderhöhe, wenn ich das richtig lese.

    Was könnte nun richtig sein?

    Besser eine Magna 3 40-100?

    Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören.

    Vielen Dank!

    Hans Meier

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Sehr geehrter Herr Meier,

      vielen Dank für Ihre Frage. Die Förderhöhe einer Heizungspumpe entspricht nicht der zu überwindenden Gebäudehöhe, sondern ist eine Einheit für den Druck. Dazu empfehle ich Ihnen meinem Beitrag „Was ist die Förderhöhe einer Pumpe?„. Wie Sie die Förderhöhe einer Pumpe berechnen können, habe ich in meinem Beitrag „Auslegung einer Heizungspumpe mit Beispielrechnung“ erklärt. Weiterhin denke ich, dass die Empfehlung einer kleineren Pumpe durchaus berechtigt ist und die maximale Förderhöhe von 4mWS der beiden Pumpen (Wilo Stratos 40/1-4 oder Grundfos Magna 3 40-40 F) durchaus ausreichen sollte. Hier empfehle ich Ihnen einmal die Auslegung der Heizungspumpe durchzurechnen. Die Fachfirma sollte Ihnen dies ebenfalls durch eine Berechnung nachweisen können.

      Ich hoffe ich konnte Ihnen damit etwas weiterhelfen.

      Liebe Grüße! Martin Schlobach

  28. Gesbb-Ing. Büro / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach,

    schön, dass sich auch junge Ingenieure diesem speziellen Problemkreisen widmen.
    Allerdings dürften Sie sich durch die aktuelle Tätigkeit hiervon inzwischen etwas „entfernt“ haben.
    Die Seite von Herrn Beitzke sollte man sich ansehen!
    Ich bin ebenso auch als Gutachter tätig. Schwerpunkt ist bei mir jedoch die Prophylaxe (Grundlagenermittlung, Planung, Dimensionierung, Kontrolle der Ausführung).
    Hieran hapert es bei nahezu jedem Bauvorhaben.

    Vorbeugen ist stets besser, als nachträglich teuer Heilen.

    An den später meist deutlich überhöhten Verbrauchskosten sind die Bauherren (AG) nicht ganz unschuldig, denn buntes Werbegedöns hat nichts mit Vertragsinhalten zu tun.
    Die Unbedarftheit bzw. Blauäugigkeit von Auftraggebern ist erschreckend.
    Statt sich vorbeugend allumfassend zu informieren, wird nachträglich gejammert.
    Da hält sich mein Mitleid meist in engen Grenzen.

    mfg

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich kann Ihre Auffassung leider nicht teilen. Meiner Meinung nach ist ein Bauherr keinesfalls in der Lage sich allumfassend über alle Gewerke so zu informieren, dass er mit Planern und Fachhandwerkern auf Augenhöhe sprechen kann. Dies ist selbst für Planer und Fachhandwerker unterschiedlicher Gewerke untereinander nicht möglich. Auf dem neuesten Stand der Technik in einem einzelnen Gewerk zu sein, erfordert sehr viel Zeit und Arbeit. Aus diesem Grund kann ich es sehr gut nachvollziehen, dass ein Bauherr seinen Auftragnehmern ein gewisses Vertrauen entgegenbringt und auch entgegenbringen muss.

      Wenn Sie zu einem Arzt gehen, bringen Sie Ihm auch ein gewisses Vertrauen entgegen und geben Ihm nicht permanent Hinweise wie er Sie zu operieren hat. Ich möchte mit meinem Blog aufklären und helfen Sachen besser zu verstehen. Da ist es für mich egal ob die Aufklärung im Vorhinein oder im Nachhinein einer Baumaßnahme erfolgt. Ich hoffe Sie können meinen Standpunkt ebenfalls nachvollziehen.

      Liebe Grüße! Martin Schlobach

  29. Tanja Teske / Antworten ¬

    Hallo Martin! Vielen Dank für Deine website!! Wir haben schon jahrelang Probleme mit unsere Gasheizung, – ich wohne mit meiner mutter in einem 2 familienhaus von 1960 und wir beide haben, bzw hatten keine ahnung von unserer heizung. Wir haben ein raumthermostat welches oben bei meiner mutter in der 1. etage an der wand hängt. Es fing vor ein paar jahren damit an das die heizung geräusche machte, nachts ein knacken und tocken das man nicht schlafen konnte, dann wurden die einzelnen heizkörper nur unregelmäßig warm, dann machten einzelne heizkörper luft und fließgeräusche usw…. Entlüften tun wir regelmäßig, komm sofort wasser raus. Der montante zustand ist nun das eine neue pumpe eingebaut wurde, einzelne heizkörper neue thermostatventile bekommen haben und jeweils unser heizkörper im esszimmer mit einem elektronischen thermostat ausgestattet wurde. Geholfen hat das alles nichts. Das raumthermostat oben bei meiner mutter steht auf 21 grad, ihr heizkörper im esszimmer steht elektronisch auf22 , wird sehr, sehr heiß um dann wieder komplett kalt zu werden. Der im wohnzimmer wird stattdessen auf stufe 3-4 nur lauwarm in der oberen hälfte. Bei mir unten so ähnlich, in meinem schlafzimmer steht das thermostat auf 1,5 und wir sooo heiß das man ihn kaum anfassen kann. Wenn ich nun also bei dir richtig gelesen hab, gucke ich mir nun die pumpe an ob die passen eingestellt ist, dann programmiere ich die elektronischen dinger vernünftig, gucke ob bei den normalen thermostatventilen die dichtungen noch gut sind und ob die voreinstellungen passen und lese mir dann das kapitel mit dem hydraulischen abgleich noch mal durch! Großes kompliment für deine tollen, einfachen, verständlichen erklärungen! Das hat mir sehr weiter gehölfen. Lieben gruß, tanja teske

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Tanja,
      vielen Dank für deinen Kommentar und viel Erfolg mit deinem hydraulischen Abgleich.
      Liebe Grüße! Martin

  30. Rainer / Antworten ¬

    Hallo Herr Schloboch,
    Wir wohnen in einem Zweifamilienhaus (Altbau), in der ein altes Einrohrheizungssystem verlegt ist. Eine getrennte Abrechnung der Heiz- und Warmwasserkosten ist derzeit nicht vorgesehen. Welche Möglichkeiten haben wir, das System umzurüsten oder zu ersetzen, damit z.B bei Vermietung einer Einheit eine getrennte und hinreichend genaue verbrauchsabhängige Abrechnung möglich ist?
    Herzlichen Dank im Voraus,
    Rainer

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Rainer,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Laut der Verordnung über Heizkostenabrechnung – HeizkostenV (§ 4 Pflicht zur Verbrauchserfassung) hat der Gebäudeeigentümer nach meinem Verständnis die Pflicht den anteiligen Verbrauch der Nutzer an Wärme und Warmwasser zu erfassen. Dazu müsste er dann die Räume mit Ausstattungen zur Verbrauchserfassung versehen. Hier ist es aus meiner Sicht sinnvoll, Kontakt mit dem Mieterbund in deiner Region aufzunehmen. Dieser kann dich dazu umfassend und rechtssicher beraten.

      Liebe Grüße. Martin

  31. Frank / Antworten ¬

    Hallo Martin,

    deine Internetseite ist sehr informativ und gefaellt mir sehr gut.

    Zu meinem Problem, bei dem Du mir evtl. einen Rat geben kannst:

    Unsere Heizungsumwaelzpumpe ist heute Nacht ausgefallen. Mit Heizluefter und Schwedenofen koennen wir ein paar Tage ueberbruecken :-). Als Austauschprodukt fuer die aktuelle Pumpe Speck, N25-64, G1,5, L 180mm wird auf dem Grundfos Internetportal die Pumpe Alpha2 25-60 180 vorgeschlagen.

    Da ich technisch interssiert bin, habe ich versucht mich in die Materie der Pumpendimensionierung einzulesen. Ob es erfolgreich war? :-). Ich bin mir jetzt unsicher, ob die alte Speck-Pumpe und in Folge dessen auch die vorgschlagene Pumpe Alpha 2 25-60 evtl. ueberdimensioniert sind.

    Ich wuerde mich sehr freuen, wenn Du mir kurzfristig eine Rueckinfo geben wuerdest, ob ich bei der Alpha2 25-60 180 bleiben oder eine andere Pumpe z.B. Alpha2 25-40 180 nehmen sollte.

    Daten:
    – Haus: Baujahr 1994
    – Aubau: Keller, EG, 1OG, Dachgeschoss ausgebaut
    – Hausgroesse: Laenge 10m, Breite 8m, Hoehe 10m (von Kellerboden bis Dachgeschossdecke)
    – Beheizte Flaeche ca. 160m² (EG, 1.OG. Dachgeschoss)
    – Standardheizkoerper, keine Fussbodenheizung
    – Kessel: Baujahr 1994, Gas, Leistung 21kW
    – Temperaturdelta Vorlauf / Ruecklauf: 10 … 20K
    – Speckpumpe N25-64 laut Tabelle gefunden auf der Grundfos Internetseite: H = 5m, Q = 4,4m³/h
    – Grundfos Alpha2 25-60 180 laut Datenblatt: H = 6m, Q = bis 3,4m³/h
    – Grundfos Alpha2 25-40 180 laut Datenblatt: H = 4m, Q = bis 2,3m³/h

    Eigene „Berechnung“ mit Hilfe deiner Internetseiten:
    – Rohrreibungsverlust 50 … 150 Pa/m (Spreizung abhaengig von Gebaeudealter / Installation)
    – Laenge des unguenstigsten Stranges (10+8+10)*2 = 56m
    – Zuschlagsfaktor 1,3 … 2,6 (Spreizung abhaengig von Armaturen und Formstuecken)

    -> Pumpenfoerderhoehe: (50 … 150) * 56 * (1,3 … 2,6) / 10.000 = 0,40m … 2,20m
    -> Foerderstrom: installierte Kesselleistung in kW / (1 * 1,16 * Temperaturdelta Vorlauf / Ruecklauf 10 … 20) = 0,9 … 1,8m³/h

    Viele Gruesse
    Frank

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Frank,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Nach der Eingabe deiner Daten in Grundfos WebCaps, wurde mir ebenfalls eine Alpha2 25-60 180 bzw. Alpha3 25-60 180 empfohlen. Von den Daten würde also alles passen. Einzig die vorhandene Kesselleistung scheint mir bei 160m² etwas zu groß. Baujahr des Hauses und Einbaujahr des Kessels sind ja mit 1994 identisch. Man spricht jedoch von einer benötigten Wärmeleistung von ca. 60 – 100 W/m² bei einem Gebäude nach Wärmeschutzverordnung von 1982 und von ca. 40 – 60 W/m² bei einem Gebäude nach Wärmeschutzverordnung von 1995. Bei einer Kesselleistung von 21kW hätten wir jedoch eine verfügbare Wärmeleistung von ca. 131 W/m². Wurde der Kessel auf Grundlage der Heizlastberechnung ausgelegt?

      Liebe Grüße. Martin

  32. Frank / Antworten ¬

    Hallo Martin,

    vielen Dank fuer die Rueckmeldung.

    Ob der Kesselauslegung in 1994 eine Berechnung zugrunde gelegt wurde, kann ich leider nicht sagen. Wir haben das Haus vor ca. 5 Jahren „gebraucht“ gekauft. Bei den uebergebenen Unterlagen war keine Berechnung mit dabei.

    VG
    Frank

  33. Kurt / Antworten ¬

    Hallo Martin,

    bin mehr oder weniger durch Zufall auf Deine Haustechnik-Beiträge gestoßen, da ich seit längerer Zeit nach der Lösung für ein Problem in meiner Heizungsanlage suche. Ich habe vor 5 Jahren 2 50er Jahre Wohnungen in Aachen günstig erworben, die innen miteinander verbunden sind. Somit habe ich genügend Platz für mein Büro und meine insg. 3-köpfige Familie.
    Die Heizungen der beiden Wohnungen wurden vor langer Zeit miteinander verbunden, d.h. das geamte System (Rohrleitungen u. Heizkörper ) werden über eine im Bad der vorderen Wohnung hängende Gas-Kombitherme (Vaillant VCW 180 Bj. 1994) versorgt. Das Warmwasser (Brauchwasser ) ist je Wohnung getrennt ( vorne über die Kombitherme-hinten über einen Gas-Durchlauferhitzer (Vaillant Geyser ). Die Heizkörper sind ein ziemliches Sammelsurium unterschiedlicher Baujahre, teils neu und kompakt, teils riesige, flache Plattenheizkörper für kleine Räume. Die Heizung funktioniert jedoch bestens, bis auf die typischen altersbedingten Macken an der Therme, die mein alter Installateur aber sehr gut kennt und regelmäßig gut beheben kann. Es ist schon so einiges ausgetauscht worden und die Pumpe ist relativ neu.
    So, und nun zum Punkt:
    Seitdem wir hier wohnen schlägt die Pumpe immer sehr laut, wenn die Therme sich abstellt, mal mehr mal weniger. Man hört das Schlagen durch das gesamte System. Hört sich manchmal richtig schlimm an und alles vibriert.
    Nun habe ich vor ein paar Wochen festgestellt, dass das Schlagen weg ist, wenn ich an einem bestimmten, großen Platten-HK das Thermostatventil ganz aufdrehe, bzw. auch schon bei Stellung 3-4.
    Da sich in diesem Raum seit einigen Wochen unser Schlafzimmer befindet, lassen wir dieses Ventil immer geschlossen, da wir hier nicht heizen. Somit ist das Schlagen der Pumpe immer da. Vor-und Rücklauf sind übrigens nicht vertauscht. Mein Heizungsmann hat keine Erklärung dafür und auch mir ist es ein Rätsel, wieso die Pumpe schlägt, wenn das Ventil geschlossen ist.
    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das Problem behoben sein könnte, wenn wir das HK-Ventil wechseln ( nicht das Thermostatventil), denn zu ist doch zu, oder?
    Ich hab nicht viel Ahnung von Heizungstechnik und habe auch schon einiges über “ hydraulichen Abgleich“ etc. gelesen, aber damit ist, glaube ich, auch mein alter Heizungshase überfordert.

    Ich erwarte nicht, dass Du Deine wertvolle Zeit mit dem Lesen meines Romans vergeudest und wenn Du keine Lust hast, dann ist auch o.K.. Aber vielleicht passt es ja gerade?

    Viele Grüße aus Aachen
    Kurt

    P.S. Übrigens: Schonmal über Kreta gewandert?

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Kurt,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Auch wenn eine Ferndiagnose etwas schwierig ist, versuche ich mal ein paar Möglichkeiten aufzuzählen. Eine Möglichkeit könnte sein, dass über dem Ventil im Schlafzimmer ein zu hoher Druck aufbaut wird, wenn das Ventil geschlossen ist. Als Lösung könnte man die Förderhöhe und den Volumenstrom an der Heizungspumpe reduzieren, bis es ein zufriedenstellendes Ergebnis gibt. Zufriedenstellend bedeutet in diesem Fall, dass noch alle Bereiche im Gebäude beheizt werden können UND das Klopfen verschwindet. Zum Abschätzen der notwendigen Pumpendaten empfehle ich dir meinen Beitrag „Auslegung einer Heizungspumpe mit Beispielrechnung„. Hier erhältst du ein paar Richtwerte für die Pumpe.

      Ein fehlender hydraulischer Abgleich, welcher das Fließverhalten im Heizungsnetz optimiert, könnte ebenfalls ein Grund für die Klopfgeräusche sein. Dieser beinhaltet jedoch ebenfalls die Reduzierung des Volumenstroms und die Förderhöhe der Heizungspumpe. Falls du dich damit etwas intensiver beschäftigen möchtest, empfehle ich dir meine Beitragsserie: „Hydraulischen Abgleich selber machen – Beispiel an einem Einfamilienhaus„.

      Ich würde zunächst versuchen die Leistungsdaten der Pumpe etwas zu reduzieren. Möglicherweise hilft dies schon sehr viel weiter. Oft werden Pumpen überdimensioniert verbaut und laufen anschließend mit einer viel zu hohen Leistung.

      Ich hoffe ich konnte dir damit etwas weiterhelfen.
      Liebe Grüße! Martin.

      PS: Ja ich bin schon auf Kreta am Palmenstrand und in der Schlucht von Preveli gewandert 🙂 ein unvergessliches Erlebnis!

  34. Christian / Antworten ¬

    Hallo Martin

    Auf der Suche nach Unterlagen zum Thema „Zentrale Entlüftung von Heizanlagen“ bin ich auf deine sehr interessante Website gestossen.

    Ich erlaube mir, unser Problem kurz zu schildern. Vielleicht kennst du die Ursache oder hast eine Idee.

    – ürsprünglich Schwerkraftheizung mit zentraler Entlüftung

    – bei unserem Einzug war offenes System mit zentraler Entlüftung noch vorhanden, aber mit Umwälzpumpe (funktionierte gut)

    – bei unserem Umbau wurde Expansionsgefäss im Estrich entfernt und neues im Keller montiert -> geschlossenes System. Im Estrich ist neu nur noch ein Entlüftungshahnen, in der Küche Obergeschoss 2 Hahnen.

    – seit diesem Umbau lassen sich 2 Radiatoren mit Entlüftungsleitung nicht mehr abschalten. Die Ventile schliessen zwar ganz (Vorlaufleitung kalt), aber via Entlüftungsleitung wird der Radiator erwärmt. Ich frage mich, ob die Entlüftungsleitungen irgendwie falsch zusammengeschlossen wurden.

    Bin gespannt auf deine Meinung.

    Viele Grüsse
    Christian

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Christian, kannst du mir vielleicht eine Skizze mit der Anschlusssituation per E-Mail zusenden? Irgendwie kann ich mir das Ganze noch nicht bildlich vorstellen.
      Liebe Grüße, Martin.

  35. Werner / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach,

    ich möchte mich heute auch mit ein paar Fragen an Sie wenden und hoffe das Sie mir weiterhelfen können.

    1. Ich bewohne eine Obergeschosswohnung mit Flachdach und habe das Problem das zum einen das Dach schon undicht war und sich immer wieder schwarzer Schimmel ( Flecken ca 120cm ) in den Ecken Decke/Wand bilden woran kann das liegen?

    2. In der Wohnung sind Aluminiumfenster verbaut ( ohne thermische Trennung ) bei kalten Außenthemperaturen muss ich morgens die Fenster innen abwischen und auf den Fensterbänken bilden sich kleine Seen. Was kann man dagegen tun?

    3. Ich hatte bis gestern probleme mit der Heizung. Die Heizkörper wurden oben Warm ( nicht Heiß ) und blieben unten kalt. Nach einer Begutachtung durch den Hausmeister meinte dieser das es daran läge das wir Gardinen vor der Heizung hängen hätten.
    Die Gardinen bestehen aus Tüll und bedecken die Heizkörper lediglich links um 30cm .
    Kann das sein? Oder woran liegt das?

    Danke im Vorfeld

    Lg Werner

  36. Abdullah / Antworten ¬

    Hallo Martin ,

    bin auch zufällig auf deine Wundervolle Website gestoßen 🙂

    mache demnächst eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik ,
    tue auch jetzt schon fleissig lernen und versuche mich in die Welt der Elektronik hinein zu tauchen , würdest du mir ein Tipp oder Ratschlag geben wie ich am besten Anfange Elektrik besser zu verstehen und wie ich am besten voran gehen sollte ? Manche Elektronik teile die ich zurzeit lerne bringen mich manchmal zum grübeln 😀 .

    Danke im vorraus
    Gruss Abdullah

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Abdullah,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Was Elektrotechnik und Elektronik angeht kann ich dir die folgende Webseite sehr empfehlen. Hier findest du eigentlich alles was du brauchst: http://et-tutorials.de/. Die dort angebotenen Kurse sind kostenlos und finanzieren sich über Werbung. Ansonsten kann ich dir noch die folgende Übersicht für Elektronik Bücher* empfehlen. Dort wird sich hoffentlich etwas Passendes finden.

      Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Ausbildung!
      Liebe Grüße! Martin

  37. Rainer Erdmann / Antworten ¬

    Hallo Martin,

    ich bin dabei meine Heizkörper-Thermostate auf elektronische umzustellen.

    Bis jetzt habe ich 2 Heimeier und ein Danfoss auf Thermy umgerüstet.

    Nun meine Frage: Ich habe im Wintergarten und in der Küche eine Fußbodenheizung, beide haben Heimeier RTL Thermostate.
    Lassen sich diese Heimeier RTL auch durch elektronische ersetzen und wenn ja durch welche ?
    Ich habe so meine Zweifel, dass so einfache wie Thermy geeignet sind.

    Mit freundlichen Grüssen,
    Rainer

    P.S.: Ich habe aus Versehen einen ähnlichen Kommentar zuerst zum Thema Thermostat-Adapter eingestellt, bitte löschen.

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Rainer, leider kannst du die RTL Ventile nicht gegen herkömmlich elektronisch geregelte Heizkörperthermostate austauschen, da die RTL Ventile (RTL steht für Rücklauftemperaturbegrenzung) direkt die Temperatur am Rücklauf messen. Ich empfehle dir dafür meinen Beitrag: „Fußbodenheizung oder Fußbodenerwärmung„. Darin habe ich die Funktion eines RTL Ventils noch einmal etwas genauer erklärt.
      Liebe Grüße, Martin

  38. Kurt / Antworten ¬

    Hallo Martin,

    noch vielen Dank für Deine Antwort!! Bin erst heute wieder auf Deiner Seite gewesen und hab Deinen Kommentar gelesen. Das mit dem zu hohen Druckaufbau hört sich für mich ziemlich logisch an und könnte durchaus die Ursache sein. Ich habe vor einigen Wochen mal den Wasserdruck auf ca. 0,2 bis 0,3 bar reduziert, und das Schlagen der Pumpe ist weg. Möglicherweise hängt es ja auch mit einem externen Ausdehnungsgefäß zusammen, welches am Ende des Systems vor meiner Zeit installiert wurde, weil das interne AD-Gefäß in der Gastherme kaputt war. Vielleicht erhöht dieses Ding ja den Druck und sorgt dafür, das alle HK auch bei geringerem Druck gut versorgt sind?
    Werde wohl irgendwann eine neue Kombitherme installieren lassen, da ich auch mit der Warmwasserbereitung immer weider Probleme habe. Irgendwann hat es wohl jeder Kessel mal hinter sich – 22 Jahre ist, glaube ich, schon überdurchschnittlich. Dann muss ich mir überlegen, ob es wieder Vaillant, mit oder ohne Brennwerttechnik ist, und welche Leistung installiert werden sollte etc.
    Wenn ich darf, komme ich dann noch mal auf Dich zu.
    LG Kurt
    P.S. Mein geliebtes Kreta… freut mich, dass es Dir dort auch gefallen hat. Ich habe mir vorgenommen, dieses Jahr mal eine längere Ausziet zu nehmen und die Insel mit dem Rucksack weiter zu erkunden… Preveli kenne ich, den Palmestrand von Vai ? noch nicht. Ich treibe mich meist im äußersten Süden in der Näche von Matala rum.

  39. Katja / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach!
    Wir ziehen bald in ein frisch gekauftes uraltes Haus ein. Baujahr ca. 1900. Nachdem uns während der Renovierung fast die alte Gas-Zentralheizung um die Ohren geflogen ist wird jetzt eine schicke neue KfW geförderte Viessmann eingebaut. Jetzt geht es um die Heizkörper. Die wurden vermutlich kurz nach dem Krieg mit der damaligen Öl-Zentralheizung eingebaut. Ich habe solche Heizkörper noch nie gesehen. Riesig große Kästen, unten viele schmale Rippen mit Heißwasserrohren drin und vorne eine wasserführende Platte. Maß ca. H650xB800xT245mm. Diese Heizkörper brauchen natürlich viel Platz und deswegen wurden damals unter den Fenstern ca. 40cm der 60 cm Sandsteinwand entfernt. Das möchten wir jetzt neu dämmen. Mit modernen kleinen Heizkörpern natürlich. Wie kann ich jetzt ungefähr die Heizleistung dieser alten Dinger erraten? Von ihrer Konstruktion her dürften sie die klassischen Rippenheizkörper alt aussehen lassen.

    Ich hoffe Sie haben einen guten Tipp für mich, denn einen Hersteller habe ich natürlich nicht gefunden.

    Liebe Grüße
    Katja

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Katja,

      die Heizleistung erraten ist vielleicht nicht die beste Idee 😉 Ich habe in den folgenden Beiträgen beschrieben, wie man die Leistung alter Heizkörper überschlägig berechnen kann. Falls du planst die Heizkörper gegen neue zu tauschen, ist es eher sinnvoll die Heizkörper nach der Heizlast des Gebäudes auszulegen, da ein „eins zu eins Tausch“ der alten Heizkörper wahrscheinlich dazu führen würde, dass diese überdimensioniert sind.

      Berechnung von alten Heizkörpern im Bestand
      Hydraulischen Abgleich selber machen – Schritt 4: Berechnen der Heizkörperleistung
      Heizlastberechnung
      Hydraulischen Abgleich selber machen – Schritt 2: Heizlastberechnung

      Ich hoffe die Links helfen dir ein bisschen weiter.
      Liebe Grüße, Martin

  40. Iuliana Möwis / Antworten ¬

    Guten Tag Her Schlobach,

    ich habe seit 5.Jahre ein Problem mit der Ista Abrechnung. Der Vermieter, inklusiv die Hausverwaltung sind bis jetzt nicht in der Lage gewesen, eine korrekte Abrechnung zu liefern.
    Jetzt habe ich endlich kapiert wie die Formel für den Umrechnungsfaktoren sich zusammensetzt, weil ich die Daten durch Zufall, in der Hand bekommen habe.

    Ich habe von der Firma, die die Heizung eingebaut haben, die Typen berechnen lassen und die Leistungen nach Buderus angaben ((70/55/20), was bis jetzt seit 2002 so gelaufen ist.

    Wie gehe ich vor. Ich will selber, alle Heizkörper für mich und für das Gericht, im Vorfeld, die Berechnung Ihnen vorlegen, weil keiner sich die Mühe gemacht hat, dies zu untersuchen.

    Ich und meine Mutter (2. Wohnungen) hatten in den letzten 5.Jahre, unterschiedliche Umrechnungsfaktoren gehabt, ohne dabei ein Heizkörper getauscht zu haben. Ich brauche dringend Ihre Hilfe.
    Mit freundlichen Grüßen
    Iuliana

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Luliana,
      vielen Dank für deine Nachricht und deine Anfrage. Hier empfehle ich dir zum Mieterbund in deiner Region zu gehen und dort das Problem zu schildern. Ich denke der Mieterbund kann dir auf jeden Fall rechtlich weiterhelfen. Eine Anleitung zur Berechnung der Heizkörper findest du hier: „Berechnung von alten Heizkörpern im Bestand“ und hier: „Hydraulischen Abgleich selber machen – Schritt 4: Berechnen der Heizkörperleistung
      Ich hoffe ich konnte dir damit etwas weiterhelfen.
      Liebe Grüße, Martin.

  41. Römhold, Annette / Antworten ¬

    Guten Tag, Martin,

    dein Blog ist sehr gelungen/erfrischend – finde i c h .

    Beim Stöbern der/meiner Familiengeschichte SCHLOBACH bin ich über dich gestolpert.
    Wohne in HH – wenn dich dein Weg mal wieder hierher führen sollte…immer gerne. Allerdings – und jetzt Achtung: *1944.
    Es grüßt
    Annette

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Annette, vielen Dank für deinen erfrischenden Kommentar. Dann kennst du bestimmt auch den Familienstammbaum der Schlobachs 🙂
      Ganz liebe Grüße nach Hamburg, Martin

  42. Magnus / Antworten ¬

    Hallo Martin,

    ganz tolle Webseite! Wir haben in unsere Wohnung ein Zimmer geteilt. In der neu entstandene Zimmer brauchen wir einen neuen Heizkörper. Am besten wurde eine Vertikal Heizkörper passen. Was ist da zu beachten, z.B. abstände zu Wand, Decke, etc. Haben Vertikal Heizkörper generell irgendwelche Nachteile? Wir haben Fernwärme und möchten der Heizkörper mit einem T-Anschluss an einen bestehende Heizkörper anschließen.

    Vielen Dank!
    VG Magnus

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Magnus, vielen Dank für deinen Kommentar. Hierfür empfehle ich dir die Handbücher der verschiedenen Heizkörperhersteller, welche sehr detailliert die Eigenschaften beschreiben und Einbauhinweise für Heizkörper liefern. Hier ein Beispiel der Firma Purumo: http://www.purmo.com/docs/P_TEC_KHK_1-2016_DE_160308_web.pdf.
      Viele Grüße, Martin

  43. Heike Schreiber / Antworten ¬

    Lieber Martin,
    nach unserem Umbau besitzt unsere Wohnung Loft-Charakter, bei dem Küche, Diele, Wohn- und Esszimmer um einen Kaminofen angeordnet und alle Trennwände entfernt worden sind. Zusätzlich haben wir 4 Heizkörper, die jeweils knappe 2 m hoch sind. Aus optischen Gründen hatte ich mich damals für verchromte Thermostate entschieden, die in der unteren Mitte des Heizkörpers befestigt sind. Was für eine dämliche Entscheidung! Sie sind nun ca. 10cm über dem Fußboden und die Bedienung ist für mich mehr als unkomfortabel. Ventilöffnung ablesen? Nur mit Taschenlampe, denn die dezenten Zahlen auf dem Chrom können sonst nicht erkannt werden.
    Obwohl die kalte Jahreszeit noch gar nicht angefangen hat, bin ich jetzt schon alleine mit den Gedanken an die Umstellerei abgenervt, besonders da mein lieber Gatte einfach nur aufdreht und nicht wieder runter regelt.
    Würdest Du mir in diesem Fall zu funkgesteuerten Thermostaten raten? Oder sollte ich es bei elektronischen belassen? Und würdest Du noch immer den Honeywell empfehlen oder sind die negativen Bewertungen bei Amazon ein Warnsignal?
    Ich danke Dir schon jetzt vielmals für Deine Antwort und wünsche Dir noch einen angenehmen Tag!
    Herzliche Grüße
    Heike

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Heike,

      vielen Dank für deinen Kommentar. In diesem Fall ist vielleicht das Honeywell Evohome System eine gute Wahl. Ich habe dazu einen umfangreichen Testbeitrag geschrieben. Bei diesem System hat man die Möglichkeit über ein zentrales Bediengerät jeden Heizkörper aus der Ferne zu steuern. Bei elektronischen Thermostaten kann man zwar ein Heizprofil hinterlegen, muss bei manueller Anwendung das Thermostat jedoch immer noch per Hand einstellen. Am besten du schaust dir mal meine Testbericht zum Evohome System an: Testbericht: Honeywell evohome

      Ich hoffe ich konnte dir damit etwas weiterhelfen.

      Liebe Grüße, Martin

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