Testbericht: MAX! Heizungssteuerung – Hauslösung

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In diesem Beitrag stelle ich euch die MAX! Heizungssteuerung von eQ-3 vor. Diese wird von der Firma eQ-3 hergestellt und nebenbei von Komforthaus und ELV als Hausmarke vertrieben. Der Beitrag ist Teil der Artikelserie „Intelligente Heizungssteuerung im Test„, in welcher ich Heizsteuerungssysteme verschiedener Hersteller teste und bewerte. In diesem Test habe ich mir die Hauslösung der MAX! Heizungssteuerung etwas genauer angeschaut (hier gehts zur Raumlösung). 

Die wichtigsten Merkmale

Die MAX! Heizungssteuerung ist ein Funkt-System zur Heiztemperatursteuerung einzelner Räume, Wohnungen und Einfamilienhäusern, mit der Möglichkeit die Raumtemperatur über einen PC, ein Smartphone oder ein Tablet zentral fernzusteuern. Über eine Benutzeroberfläche ist es dann möglich, individuelle Heizprofile für einzelne Räume zu erstellen und somit den Wohnkomfort zu steigern. Die wichtigsten Merkmale laut Herstellerangaben sind:

  • potenzielle Energieeinsparung von bis zu 30 %
  • Einsatz von Fenster- und Türkontakten
  • zentrale Steuerung und Bedienung über PC, Tablet oder Smartphone
  • das System ist einsetzbar in bis zu 10 Räumen mit insgesamt 50 Komponenten
  • in einem Raum können bis zu 8 Thermostate + 8 Fensterkontakte  gesteuert werden

Hinweis: Nachteilig ist aus meiner Sicht die Tatsache, dass die aktuell angebotenen Heizungssteuerungen von eQ-3 (FHT- Serie, ETH-Serie, Homematic, MAX! Heizungssteuerung) nicht untereinander kompatibel sind. Die Systeme arbeiten alle in dem Frequenzbereich von 868 MHz, nutzen jedoch unterschiedliche Funkprotokolle. Eine Erweiterung vorhandener Komponenten von eQ-3 Systemen ist mit der MAX! Heizungssteuerung somit nicht möglich.

In diesem Test habe die Hauslösung mit dem MAX! Starter Set* getestet (siehe Abbildung 1). Zusätzlich habe ich ein weiteres MAX! Heizkörperthermostat Basic* verwendet, da ich in 3 Räumen 4 Heizkörper steuern möchte.

Das MAX Heizungssteuerung Starter Set liegt in seiner Verpackung auf dem Boden

Abbildung 1: MAX! Heizungssteuerung – Starterset und zusätzliches Thermostat

Komponenten der MAX! Heizungssteuerung

Zunächst ist es aus meiner Sicht wichtig zu erwähnen, dass die MAX! Heizungssteuerung in drei Segmente unterteilt wird.

  • Die „Hauslösung“ (welche hier getestet wird) ist eine Lösung für Wohnungen und Einfamilienhäuser zur zentralen Steuerung aller Heizkörper in allen Räumen. Bei der Hauslösung besteht die Möglichkeit die Heizung über einen PC, ein Smartphone oder ein Tablet per App oder Software zu steuern.
  • Die „Raumlösung“ (hier gehts zum Testbericht) ist eine Lösung für einzelne Räume in Wohnungen zur zentralen Steuerung aller Heizkörper in einem Raum. Dazu wird mindestens ein Wandthermostat zur zentralen Steuerung benötigt.
  • Die „Heizkörperlösung“ ist eine Einzellösung mit den elektronisch programmierbaren MAX! Heizkörperthermostaten Plus*, welche autark arbeiten, jedoch jederzeit in die MAX! Heizungssteuerung integriert werden können.

Bevor ich auf den Test eingehe, möchte ich nachfolgend die Komponenten der getesteten MAX! Heizungssteuerung vorstellen und aufzeigen, in welchem Segment die jeweiligen Komponenten einsatzfähig sind. Das MAX! Starterset* besteht aus den folgenden Komponenten (siehe Abbildung 2):

  • 3 MAX! Heizkörperthermostate Basic
  • 3 MAX! Fensterkontakte
  • 1 MAX! Cube (Schnittstelle)
  • 1 MAX! Wandthermostat
  • 1 MAX! Eco Taster
Verpackungsinhalt des MAX! Startersets, bestehend aus den genannten Komponenten

Abbildung 2: MAX-Heizungssteuerung – Starterset Verpackungsinhalt

MAX! Heizkörperthermostat Basic

Das MAX! Heizkörperthermostat Basic macht einen sehr guten Eindruck und wirkt sehr hochwertig. Nach dem Auspacken dachte ich zunächst, dass die Thermostate ohne Batterien geliefert werden. Diese befinden sich jedoch in den Thermostaten und müssen durch das Ziehen eines kleinen Papierschnipsels aktiviert werden (siehe Abbildung 3). Im Lieferumfang befindet sich neben der Bedienungsanleitung ein Adapter für Danfoss RA-Ventile.

Links im Bild die Verpackung, mittig im Bild die Bedienungsanleitung, ein Adapter für Danfoss Ventile und rechts das offene Thermostat mit Blick auf die Batterien im Batteriefach

Abbildung 3: MAX-Heizkörperthermostat Basic – Verpackungsinhalt

Das MAX! Heizkörperthermostat Basic ist eine kompakte Version des älteren MAX! Heizkörperthermostates* und benötigt das MAX! Wandthermostat oder den MAX! Cube LAN Gateway zur Zeitprogrammierung. Es ist somit nicht als autarkes elektronisch programmierbares Heizkörperthermostat nutzbar und daher nur für die Raum- und Hauslösung in vollem Umfang nutzbar. In dem Starterset befinden sich 3 Thermostate.

Wenn eine Lösung für einen einzelnen Heizkörper gesucht wird, welcher zu späterer Zeit in die MAX! Heizungssteuerung integriert werden soll, empfiehlt sich das MAX! Heizkörperthermostat Plus*. Dieses funktioniert wie ein herkömmliches elektronisches Heizkörperthermostat mit Zeitprogrammierung und kann jederzeit mit den Komponenten der MAX! Heizungssteuerung kombiniert werden.

MAX! Cube LAN Gateway

Das MAX! Cube LAN Gateway ist die Zentrale Steuerungseinheit für die Hauslösung und ermöglichte es dem Nutzer die Raumtemperatur in einzelnen Räumen eines Hauses zentral über das Internet zu steuern. Die angelernten Geräte sowie die jeweiligen Einstellungen der einzelnen Räume werden in dem MAX! Cube gespeichert. Im Lieferumfang sind neben dem Cube eine Wandhalterung für den Cube, ein LAN Kabel, ein Netzteil sowie die Bedienungsanleitung und Befestigungsschrauben enthalten.

Mit Hilfe des Cubes können bis zu 50 Komponenten und 10 Räume gesteuert werden. Die Kommunikation im Netzwerk erfolgt über den „Advanced Encryption Standard“ mit 128 Bit (AES-128). Die Konfiguration der Komponenten erfolgt über eine Software, welche für MAC und Windows bei ELV oder eQ-3 heruntergeladen werden kann.

Im linken Bild sieht man die Verpackung des MAX! Cubes, rechts den Verpackungsinhalt: die Bedienungsanleitung, den Cube, die Wandhalterung, ein LAN Kabel, Befestigungsschrauben und einen Netzstecker

Abbildung 4: MAX! Cube LAN Gateway – Verpackungsinhalt

MAX! Wandthermostat

Das MAX! Wandthermostat ist die zentrale Steuereinheit für die Raumlösung, kann jedoch auch in Kombination mit dem Cube angewandt werden. In Kombination mit dem Cube ist es somit möglich direkt über das Wandthermostat alle Heizkörper in einem Raum zu steuern oder über die App aus der Ferne einzugreifen. Pro Raum können bis zu 8 Thermostate und 8 Fensterkontakte an einem Wandthermostat angelernt werden. Das Wandthermostat ist für die Raumlösung und für die Hauslösung geeignet.

In der Verpackung befinden sich das MAX! Wandthermostat, die Bedienungsanleitung in verschiedenen Sprachen, Klebestreifen zur alternativen Befestigung, Befestigungsschrauben und zwei Batterien von Duracell (siehe Abbildung 5). Das Wandthermostat besteht in seinen Einzelteilen zerlegt aus dem Thermostat, einem Aufputzrahmen sowie einer Abdeckplatte.

Links ist die Verpackung des MAX! Wandthermostates abgebildet, rechts der Verpackungsinhalt. Dazu gehören eine Bedienungsanleitung, das Wandthermostat, Klebestreifen, Befestigungsschrauben und zwei Batterien.

Abbildung 5: MAX! Wandthermostat – Verpackungsinhalt

MAX! Eco Taster

Der Eco Taster ist aus meiner Sicht eine sehr interessante Komponente. Mit einem Klick auf den Eco Taster, kann man alle Komponenten in den Energiesparmodus versetzen. Eine Platzierung in der Nähe der Eingangstür ist somit sinnvoll, um den Taster beim Verlassen des Hauses zu betätigen. Der Eco Taster kann für die Raum- und für die Hauslösung eingesetzt werden.

In der Verpackung befinden sich die Bedienungsanleitung, der Eco Taster, Klebestreifen zur alternativen Befestigung, Befestigungsschrauben und zwei Duracell Batterien (siehe Abbildung 6). Der Eco Taster besteht in seinen Einzelteilen zerlegt aus dem Tasterelement, einem Aufputzrahmen sowie einer Abdeckplatte.

Links ist die Verpackung des Eco Tasters zu sehen. Rechts der Inhalt des Paketes: die Bedienungsanleitung, der Eco Taster, Klebestreifen, Befestigungsschrauben und zwei Batterien.

Abbildung 6: MAX! Eco Taster – Verpackungsinhalt

MAX! Fensterkontakte

Die MAX! Fensterkontakte kommen in den beiden Farben weiß und braun, sodass man sich für eine der beiden Farben entscheiden kann. Die Fensterkontakte senden den aktuellen Status des Fensters an die Heizkörperthermostate in dem jeweiligen Raum, sodass bei dem Status „Fenster offen“ der Energiesparmodus eingeleitet wird und bei dem Status „Fenster geschlossen“ der programmierte Heizbetrieb läuft.

In meinen Testberichten über elektronische Heizkörperthermostate waren die internen „Fenster offen Funktionen“ der Thermostate immer ein Schwachpunkt, da diese erst auf einen Kaltluftabfall reagieren mussten. Dies konnte bis zu 5 Minuten dauern und sorgte somit nicht für das gewünschte Ergebnis. Die Fensterkontakte senden hingegen umgehend eine Statusinformation an die Thermostate, sodass diese sofort bei einem offenen Fenster reagieren können.

Die MAX! Fensterkontakte können bei der Heizkörperlösung, der Raumlösung und der Hauslösung eingesetzt werden. Als Einzellösung ist die Kombination von  MAX! Fensterkontakten und dem MAX! Heizkörperthermostat Plus eine starke Kombination.

In der Verpackung befinden sich neben der Bedienungsanleitung, Klebestreifen zum Befestigen, zwei Duracell Batterien, der Fensterkontakt in Einzelteilen in weiß und braun, ein Magnetkontakt sowie Befestigungsschrauben (siehe Abbildung 7). Die Batterien sollen laut Herstellerangaben bis zu 5 Jahren halten.

Links ist die Verpackung der Fensterkontakte zu sehen. Rechts ist der Inhalt zu sehen: die Bedienungsanleitung, Klebestreifen zum Befestigen, zwei Batterien, der Fensterkontakt in Einzelteilen in weiß, der Fensterkontakt in Einzelteilen in braun, ein Magnetkontakt und Befestigungsschrauben.

Abbildung 7: MAX! Fensterkontakte – Verpackungsinhalt

Weitere Komponenten der MAX Heizungssteuerung:

Im Folgenden möchte ich euch kurz die weiteren Komponenten der MAX Heizungssteuerung vorstellen, welche nicht in dem Starterset enthalten waren:

MAX! Heizkörperthermostat +

  • funktioniert wie ein herkömmliches elektronisches Heizkörperthermostat mit Zeitprogrammierung und kann jederzeit mit Komponenten der MAX! Heizungssteuerung kombiniert werden (z.B. mit Fensterkontakten).
  • Verwendbar in der Einzellösung, in der Raumlösung oder in der Hauslösung

MAX! Heizkörperthermostat

  • benötigt zur Zeitprogrammierung das MAX! Wandthermostat oder den MAX! Cube.
  • Kommt daher nur für die Raum- oder Hauslösung in Frage.
  • Vorgängermodell vom MAX! Heizkörperthermostat Basic

MAX! Zwischenstecker

  • kann über den eine zusätzliche Elektroheizung, Warmwasserboiler oder Umwälzpumpe mit einem MAX! Heizkörperthermostat Plus oder dem MAX! Wandthermostat kombiniert werden.

Die Installation der MAX! Heizungssteuerung

Nach dem Auspacken aller Komponenten der MAX! Heizungssteuerung (siehe Abbildung 8) konnte ich mit der Installation beginnen. Es werden 4 Heizkörper in 3 Räumen gesteuert. Dazu habe ich folgende Aufteilung gewählt:

  • Wohnzimmer: 1 Wandthermostat, 1 Fensterkontakt, 2 Heizkörperthermostate
  • Küche: 1 Fensterkontakt, 1 Heizkörperthermostat
  • Bad: 1 Fensterkontakt, 1 Heizkörperthermostat
  • Flur: 1 Eco Taster
Es ist der ausgepackte Inhalt des MAX! Heizungssteuerung Starterpaketes, also alle vorgestellten Komponenten plus ein weiteres MAX! Heizkörperthermostat Basic zu sehen.

Abbildung 8: MAX! Heizungssteuerung – ausgepacktes Starterset + weiteres MAX! Heizkörperthermostat Basic

Im ersten Schritt der Installation habe ich den MAX! Cube an meinen Router angeschlossen und mit einer Steckdose verbunden (siehe Abbildung 9). Für den Cube wird eine dauerhafte Internetverbindung zur Zeitsynchronisation und zur Nutzung der Software empfohlen.

Links im Bild ist der MAX! Cube mit Router auf einem kleinen Tisch zu sehen. Rechts ist der Router mit MAX! Cube von Hinten und den Anschlüssen zu sehen.

Abbildung 9: Installation des MAX! Cubes

Nach dem Anschluss des Cubes, fingen die ersten LED’s auch schon an zu blinken und der Cube zeigte seine Betriebsbereitschaft.

Im zweiten Schritt habe ich die Heizkörperthermostate an den jeweiligen Heizkörpern montiert. Dafür wurden zunächst die alten Thermostate demontiert und die Batterien in den MAX! Heizkörperthermostaten aktiviert (siehe Abbildung 10).

Hinweis: Falls künftig die ein oder andere Batterie leer sein sollte, empfehle ich euch keine wiederaufladbaren AA Batterien zu verwenden. Zum einen ist die Selbstentladung bei Akkus meist viel stärker als bei normalen Batterien, sodass die Akkus, welche die Thermostatköpfe über einen relativ langen Zeitraum mit Energie versorgen sollen, meist schon vor dem Ende der Heizperiode alle sind, zum anderen haben viele Akkus eine sehr niedrige Nennspannung von nur 1,2 V, sodass Akkus oft noch sehr gut geladen sind, jedoch nicht das notwendige Spannungsniveau erreichen, um die Geräte zu betreiben.

Zunächst wird das alte Thermostat demontiert und anschließend die Batterien im MAX! Thermostat aktiviert.

Abbildung 10: Installation MAX! Heizkörperthermostat – Demontage des alten Thermostates

Nach dem aktivieren der Batterien erscheint die Bezeichnung „InS“ sowie ein drehendes Aktivitätssymbol auf dem Display der Thermostate. Das Thermostat fährt im „InS“ Modus komplett auf, sodass es anschließend einfacher montiert werden kann. Zum festziehen der Verschraubung empfehle ich eine Wasserpumpenzange*. Nach der Montage wird durch das Drücken des Drehrad-Buttons eine Adaptierfahrt durchgeführt (siehe Abbildung 11). Das Thermostat arbeitet anschließend im manuellen Modus und kann danach an den MAX! Cube angelernt werden.

Montage des MAX! Heizkörperthermostates

Abbildung 11: Installation MAX! Heizkörperthermostat – Montage des neuen Thermostates

Die MAX! Heizkörperthermostate passen auf alle gängigen Heizkörperventile mit der Werksnorm M30 x 1,5.

WICHTIG: Da ein Großteil der alten Heizkörperventile andere Gewindemaße haben, müssen für moderne Thermostatköpfe oft Adapter eingesetzt werden, um die Kompatibilität zu gewährleisten. In meinem Beitrag „Die große Übersicht: Adapter für Thermostatventile“ findet ihr eine Übersicht verschiedener Adapter sowie eine Montageanleitung für ein Vaillant (30/30,5 mm) Ventil.

Ich habe für meine Vaillant Heizkörper verschiedene Adapter getestet und kann leider nur den Heimeier Adapter für Vaillant* empfehlen, welcher mit knapp 16 € sehr teuer ist. Günstiger bekommt man diesen Adapter, jedoch ohne Inbusschlüssel, für knapp 11 € bei Conrad Electronics. Alternative Adapter aus Kunststoff kann ich leider nicht empfehlen.

Vaillant Ventil mit Vaillant-Adapter

Abbildung 12: Vaillant Ventil mit Vaillant-Adapter

Im dritten Schritt ging es an die Fensterkontakte. Zunächst müssen diese aus verschiedenen Einzelteilen zusammengebaut werden (siehe Abbildung 13). Die Fensterkontakte bestehen aus zwei Bauteilen: einem Funkelement (Elektronikeinheit) und einem Magnetkontakt.

Links sind die Einzelteile der Fensterkontakte zu sehen: Magnetkontakt mit Abdeckung, Unterteil Funkelement, Funkelement mit Batterien sowie die Abdeckung des Funkelementes. Rechts sind die drei zusammengebauten Fensterkontakte zu sehen.

Abbildung 13: Zusammenbau der MAX! Fensterkontakte

Nach dem Einlegen der Batterien habe ich die einzelnen Fensterkontakte mit den mitgelieferten Klebestreifen an meinen Fenstern befestigt. Wichtig ist, dass der Magnetkontakt und das Funkelement maximal 8 mm voneinander entfernt sein dürfen. Andernfalls wird ein offenes Fenster vom Funkelement nicht registriert. Ob der Abstand ausreicht, erkennt man durch die Reaktion des Funkelementes mit einem Aufblinken der grünen LED (siehe Abbildung 14).

Fensterkontakte sind am Fenster angebracht - grüne LED leuchtet zur Bestätigung

Abbildung 14: Installation der MAX-Fensterkontakte – Fensterbefestigung

Im vierten Schritt habe ich das Wandthermostat und den Eco Taster in seine Einzelteile zerlegt und mit Batterien ausgestattet. Anschließend konnte ich die Elemente an geeigneten Orten in meiner Wohnung platzieren. Das Wandthermostat wurde im Wohnzimmer platziert und der Eco Taster in der Nähe der Eingangstür, sodass ich den Eco Taster beim Verlassen der Wohnung betätigen kann.

Im ersten Bild links sieht man das zusammengebaute Wandthermostat, im zweiten Bild die Einzelteile des Wandthermostats, bestehend aus: dem Thermostatelement, einem Aufputzrahmen, eine Halterungsplatte sowie zwei Batterien. Im dritten Bild sieht man den zusammengebauten Eco Taster, im vierten Bild die Einzelteile des Eco Tasters, bestehend aus: dem Eco Taster, einem Aufputzrahmen, eine Halterungsplatte sowie zwei Batterien.

Abbildung 15: MAX! Wandthermostat und MAX! Eco Taster – zusammenbau

Nachdem alle Komponenten an ihrem geeigneten Ort angebracht und montiert waren, wurden diese im fünften Schritt in der MAX! Software angelernt. Die Montage der Komponenten hat bei mir ca. 40 Minuten gedauert.

MAX! Software und MAX! APP

Zunächst habe ich mir die MAX Software (im Test Version 1.4.5) für Windows heruntergeladen (die Software gibt es auch als MAC Version) und auf meinem Rechner installiert. Diese kann entweder über ELV oder eQ-3 heruntergeladen werden. Der einzige Unterschied, den ich in beiden Versionen festgestellt habe, ist die größere Sprachauswahl bei eQ-3 (DE, EN, FR, IT, NL, PL).

Das Anlernen der Komponenten

Nach dem Öffnen der Software sucht diese nach einem verfügbaren MAX! Cube und verbindet sich automatisch mit diesem. Anschließend erfolgt eine Abfrage der Zeitzone (Abbildung 16), sodass nachfolgend neue Geräte gesucht werden können (Abbildung 17).

MAX! Software - Screenshot: Einstellen der Zeitzone

Abbildung 16: MAX! Software – Einstellen der Zeitzone

MAX! Software - Screenshot: Verfügbare Geräte werden gesucht

Abbildung 17: MAX! Software – Verfügbare Geräte werden gesucht

Damit die verfügbaren Geräte gefunden werden, müssen diese in den Anlernmodus versetzt werden. Dazu drückt man bei den Heizkörperthermostaten für ca. 3 Sekunden auf das Stellrad, bei den Fensterkontakten für ca. 3 Sekunden auf die Anlerntaste der Elektronikeinheit (bis die gründe LED blinkt), bei dem Wandthermostat für ca. 3 Sekunden auf die „OK-Taste“ und für ca. 3 Sekunden den Eco Taster (bis die grüne LED blinkt). Anschließend werden die verfügbaren Geräte in der Software aufgelistet (Abbildung 18).

Hier gefällt mir besonders gut, dass man genug Zeit hat die Geräte in den Anlernmodus zu versetzten. Diese bleiben anschließend für ca. 30 Sekunden im Anlernmodus und die Software sucht über einen längeren Zeitraum nach verfügbaren Geräten. Im Vergleich zur En:Key Einzelraumregelung hatte man bei diesem System für das Anlernen aller Geräte an einem Raumsensor nur 15 Sekunden Zeit.

MAX! Software - Screenshot: Übersicht der verfügbaren Geräte

Abbildung 19: MAX! Software – Übersicht der verfügbaren Geräte

Nachdem alle Geräte erkannt wurden, werden diese jeweils einem Raum zugeordnet. Dies erfolgt aus meiner Sicht sehr intuitiv. Man klickt einfach auf ein Gerät, sagt zu welchem Raum dies gehören soll und kann anschließend die Komponente individuell bezeichnen. Nachfolgend bekommt man eine Bestätigung mit den wichtigsten Informationen (Abbildung 20)

MAX! Software - Screenshot: Bestätigung des zugeordneten Gerätes

Abbildung 20: MAX! Software – Bestätigung des zugeordneten Gerätes

Einstellung der MAX! Software

Nachdem alle Geräte angelernt worden sind, kann mit der Einstellung der Heizparameter in der MAX! Software begonnen werden. Zunächst haben wir eine Übersicht mit allen Räumen, sowie dem aktuellen Raumstatus. Da im Wohnzimmer auch ein Wandthermostat installiert ist, wird uns hier zusätzlich zur Solltemperatur auch die aktuelle Raumtemperatur angezeigt (Abbildung 21.1). Weiterhin kann man sehen ob ein Fenster offen ist oder nicht (Abbildung 21.2). Ist ein Fenster offen, werden die Raumthermostate innerhalb kürzester Zeit auf eine Solltemperatur von 12 °C herunter gefahren (diese Temperatur kann individuell eingestellt werden – siehe Abbildung 22).

MAX! Software - Einrichtung - Übersicht

Abbildung 21: MAX! Software – Einrichtung – Übersicht

Über den „Einstellen-Button“ werden nun für alle Räume individuelle Einstellungen vorgenommen. Dazu gibt es folgende Einstellbereiche (siehe Abbildung 22):

  • Urlaubsmodus: Fährt man in den Urlaub, kann der Urlaubsmodus über die Software oder die App aktiviert werden. Als Einstellungsmöglichkeit wird der Endzeitpunkt des Urlaubs hinterlegt.
  • Wochenprogramm: Im Wochenprogamm kann man sehr intuitiv und einfach ein Heizprofil nach seinem Bedarf anlegen. Über die Funktion „Tag kopieren“ können die getätigten Einstellungen auch auf andere Tage übertragen werden (Abbildung 23).
  • Temperaturen: Im Bereich Temperaturen werden die Sollparameter für die Eco-Temperatur, die Komfort-Temperatur, die „Fenster geöffnet“-Temperatur sowie die maximale Heiztemperatur hinterlegt.
MAX! Software - Einrichtung - Einstellung der einzelnen Räume. Links Übersicht der Einstellmöglichkeiten, Mitte Einstellungen für den Urlaubsmodus, Rechts Einstellungen für Temperaturen

Abbildung 22: MAX! Software – Einrichtung – Einstellung der einzelnen Räume

MAX! Software - Einrichtung des Wochenprogramms: Links sind die Einstellungen der Zeitblöcke zu sehen, in der Mitte sieht man den Kopiervorgang der Heizzeiten für verschiedene Wochentage, Rechts ist das Heizprofil eines Wochenendes zu sehen.

Abbildung 23: MAX! Software – Einrichtung des Wochenprogramms

Über die Geräteeinstellung können weitere Parameter festgelegt werden.

  • Boost: Mit der Boostfunktion kann man innerhalb kürzester Zeit den Heizkörper aufheizen, um die daraus resultierende Wärmestrahlung wahrzunehmen. Dabei wird das Ventil für 5 Minuten zu 80 % geöffnet. Diese Parameter können hier angepasst werden.
  • Entkalkung: Über die Entkalkungsfunktion wird das Heizkörperventil einmal wöchentlich komplett geöffnet und geschlossen. Damit wird sichergestellt, dass sich der Stopfbuchsenstift des Heizkörperventils nicht festsetzt. Aus meiner Sicht ist dies eine sehr sinnvolle Funktion.
  • Temperatur Offset: Ein Temperatur Offset kann vorgenommen werden, wenn sich ein Thermostat an einem ungünstigen Ort im Raum befindet (hinter einem Schrank, nah an einer undichten Fensterfassade oder hinter einem Vorhang) und die dort gemessene Temperatur von der eigentlichen Raumtemperatur abweicht. Dies kann mit dem Temperatur Offset in einem Temperaturbereich von +/- 3,5 Kelvin ausgeglichen werden.
  • Temperaturanzeige Wandthermostat (wenn vorhanden): Hier gibt es die Parameterabfrage, ob auf dem Wandthermostat die aktuelle Raumtemperatur oder die gewünschte Solltemperatur angezeigt werden soll.
MAX! Software - Einrichtung: Geräteeinstellungen: Übersicht der Geräteeinstellungen wie Einstellparameter der Boostfunktion, Einstellparameter der Entkalkung, Einstellparameter des Geräte Offsets sowie der Displayanzeige vom Wandthermostat

Abbildung 23: MAX! Software – Einrichtung: Geräteeinstellungen

Die MAX! App

Nachdem man über die Software die Internetsteuerung aktiviert hat, kann man einen Benutzernamen und ein Kennwort vergeben. Mit diesem ist es dann möglich, die Heizung über die MAX Portale von ELV oder eQ-3 fernzusteuern. Die Oberfläche der Onlineversion sieht ähnlich aus wie die der Software, es fehlen jedoch einige Einstellfunktionen, wie das Hinzufügen neuer Geräte.

Nach der Installation der MAX! App und erfolgreichem einloggen, kann die Heizung ferngesteuert werden. Die Umsetzung der Steuerbefehle über die App erfolgt nach ca. 2 – 3 Minuten. In der App können die Temperaturen manuell angepasst sowie der Urlaubsmodus aktiviert werden.

Die kostenlosen Apps gibt es hier:

MAX! Heizungsapp: Links sieht man den Einloggbildschrim, in der Mitte die Übersicht der aktuellen Solltemperaturen, Rechts sieht man die Einstellmöglichkeiten für den Urlaubsmodus

Abbildung 24: MAX! Heizungsapp

Bedienbarkeit

Aus meiner Sicht ist die Bedienbarkeit der Heizungssteuerung und auch der Software nach erfolgreicher Installation sehr einfach. Ich habe mich relativ schnell zurechtgefunden und konnte Alle Einstellungen vornehmen, die mir wichtig erschienen.

Regelverhalten

Zum Regelverhalten der MAX! Heizungssteuerung kann ich eigentlich nur positives berichten. Die Fensterkontakte geben beim Öffnen oder beim Schließen von Fenstern augenblicklich das Signal weiter. Anschließend erfolgt die Anzeige der Temperaturabsenkung auf den Thermostaten. Die Umsetzung des Steuerbefehls ist etwas Zeitverzögert, was aus meiner Sicht auch sinnvoll ist. Somit wird verhindert, dass ein versehentliches Öffnen oder Schließen eines Fensters eine sofortige Aktion ausführt.

Auch die Temperaturregelung in den einzelnen Räumen hat mir sehr gut gefallen. Als besonders positiv sind die leisen Stellgeräusche der MAX! Heizkörperthermostate Basic hervorzuheben. Hier ist ein wirklicher Fortschritt zu alternativen elektronischen Heizkörperthermostaten zu erkennen.

Probleme mit der MAX! Heizungssteuerung

Auch wenn sich bis jetzt alles sehr gut anhört, gab es in meinem Test verschiedene Probleme mit der MAX! Heizungssteuerung, die aus meiner Sicht nicht auftreten sollten.

Am dritten Tag des Tests, konnte ich keine Verbindung zum MAX! Cube herstellen. Meine Vermutung war, dass ein Routerneustart am Abend zuvor dazu geführt hat. Die DHCP Einstellung war im Router aktiviert und alle notwendigen Anpassungen in meiner Firewall wurden durchgeführt. Der Fehler konnte jedoch nicht behoben werden.

Nach etlichen Resets des MAX! Cubes, der Neueingabe verschiedener Parameter und mehreren Routerneustarts, trat immer wieder das gleiche Problem auf: Der Cube konnte sich nach einem Routerneustart nicht im Netzwerk anmelden oder erkannt werden.

Nach dem Überprüfen der vergebenen IP Adressen im Netzwerk (Befehl Eingabeaufforderung: arp /a) fiel mir auf, dass möglicherweise meine routereigene IP Adresse Schuld daran sein könnte. Wie in Abbildung 25 zu sehen, hatte mein Router die Standard IP Adresse 192.168.2.1 (es handelt sich um einen Telekom Router) und der MAX! Cube die Standard IP Adresse 192.168.0.222.

Die zu vergebenen IP Adressen in den DHCP Einstellungen meines Routers lagen zudem im Bereich von 192.168.2.1 bis 192.168.2.199. Der Cube konnte sich also gar nicht in meinem Netzwerk anmelden. Ein Anpingen des Cubes über die IP 192.168.0.222 bestätigte dies mit einem Datenverlust von 100 %.

MAX! Heizungssteuerung - Eingabeaufforderung und IP Adressen, unterschiedliche IP Hauptadressen, kein Anpingen möglich

Abbildung 25: MAX! Heizungssteuerung – Eingabeaufforderung und IP Adressen

Die Lösung für dieses Problem war die Änderung der Standard IP Adresse meines Telekom Routers von 192.168.2.1 in 198.162.0.1 sowie die Erhöhung der End IP in den DHCP Einstellungen des Routers auf 192.168.0.250. Anschließend konnte die Verbindung zum MAX! Cube hergestellt werden und ein Anpingen des MAX! Cubes war ebenfalls möglich (siehe Abbildung 26).

MAX! Heizungssteuerung - erfolgreiches Anpingen des MAX! Cubes über die Eingabeaufforderung

Abbildung 26: erfolgreiches Anpingen des MAX! Cubes

Leider habe ich zu diesem Fehler keine Informationen im Internet gefunden, sodass die Fehlersuche einige Zeit in Anspruch genommen hat! Das Werbeversprechen „für die Installation des Cubes brauchen Sie nicht mal Netzwerkkenntnisse“ wird somit nicht ganz eingehalten. Ohne meine wenigen Netzwerkkenntnisse hätte ich den Fehler wahrscheinlich nicht gefunden.

Fazit

Ich bin in meinem Fazit etwas zwiegespalten, da in den Momenten als die Heizungssteuerung funktionierte, eine regelrechte Euphorie in mir ausgelöst wurde und ich begeistert war, was mit so wenig Technik alles möglich ist. Die Verbindungsprobleme zum MAX! Cube und die damit verbundene Fehlersuche trüben jedoch diesen Eindruck. Daher gibt es von mir folgendes Testurteil:

Wenn die MAX! Heizungssteuerung funktioniert, ist sie für diesen Preis unschlagbar gut. Wenn Fehler auftreten, kann sie relativ schnell zu Frust und einer sehr langen Fehlersuche führen. Aus diesem Grund kann ich die MAX! Heizungssteuerung als Hauslösung mit MAX! Cube und Steuerung per App nur für Kunden mit technischen Vorkenntnissen empfehlen. Falls dies nicht der Fall sein sollte empfehle ich ganz klar die Heizungssteuerung von Homematic IP (Testbericht) oder die etwas teurere Heizungssteuerung Honeywell Evohome (Testbericht).

MAX! Heizungssteuerung - Hauslösung

7.8

Technologie/ Design

7.0/10

Lieferumfang

10.0/10

Installation/ Programmierung

5.0/10

Bedienbarkeit/ Regelverhalten

9.0/10

Preis

8.0/10

Vorteile

  • funktionierendes System ist sehr gut
  • sehr leises Thermostat
  • Wandthermostat
  • Fensterkontakte
  • Lieferumfang

Nachteile

  • Netzwerkkenntnisse von Vorteil
  • Fehlersuche kann sehr Zeitaufwendig sein
  • Verbindungsprobleme mit MAX! Cube

Hinweis: Nachfolgend habe ich noch einmal alle Komponenten aufgelistet. Weiterhin sind die Heizkörperthermostate Im Set günstiger zu erwerben als in der Einzelausführung.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Testbericht ein paar wertvolle Informationen zur MAX! Heizungssteuerung liefern und euch bei eurer Kaufentscheidung weiterhelfen. Falls ihr Fragen, Anregungen oder Kritik habt, nutzt die Kommentarfunktion, ich freue mich darauf.

Liebe Grüße! Martin

Weiterführende Links und Quellen:
Bedienungsanleitung MAX! Heizkörperthermostat +
Bedienungsanleitung MAX! Heizkörperthermostat
MAX! intelligente Heizungssteuerung – Broschüre
MAX! Systemübersicht
FAQ – MAX! Heizungssteuerung


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31 Kommentare/Fügen deinen eigenen Kommentar hinzu

  1. Christian / Antworten ¬

    Also ich bin von dem System mehr als enttäuscht, die Reichweite des Cubes ist ein Witz,
    und ebenso die App, mit der man so gut wie gar nichts machen kann.
    Bei mir liegt das Zeugs nur herum, und mir tut´s Leid um die Batterien…

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Christian,
      vielen Dank für das Feedback. Das habe ich im ELV Forum auch schon gelesen. Hier wird davon gesprochen den Cube woanders zu platzieren oder mehrere Cubes einzusetzen, da es keine Verstärkerantennen gibt. Nicht gerade eine nutzerfreundliche Empfehlung. Wie weit sind den deine Komponenten am weitesten Punkt vom Cube entfernt? Ich glaube dieser Hinweis könnte anderen sehr gut als Anhaltspunkt dienen.

      Liebe Grüße, Martin

  2. Zimmer / Antworten ¬

    Also ich hab gekauft Software schlecht alles einzuschließen kein Problem aber verbinden das ist traurig Zeit und Nerven da kann man niemanden empfehlen schwach ganz schwach von Hersteller ich Hofe ich kriege mein Geld zurück

  3. Thomas / Antworten ¬

    Hallo Martin,
    ich fand deinen Bericht sehr gut und sehr ausführlich. Auf Grund dessen habe ich mich entschlossen das Set zu Kaufen. Morgen wird es geliefert, bin gespannt. Was mir ein bisschen Bauchschmerzen bereitet ist die Routerkonfiguration. Hoffe dass die anderen Wlan Geräte wie iPad usw. die IP Umstellung mögen, und ich nicht alles neu Konfigurieren muss. Habe nämlich was dieses Betrifft keinerlei Erfahrung, verlasse mich zu 100% auf deine Einstellungen!! Wenn alles installiert ist und ich aus Verzweiflung nicht aus dem Fenster gesprungen bin werde ich mich nochmal melden.
    Danke für den mühevollen Bericht!
    Grüße TS

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Thomas, vielen Dank und keine Angst vor der Technik 🙂 !
      Liebe Grüße, Martin.

  4. Thomas / Antworten ¬

    Hallo Martin ,
    hat alles Funktioniert und läuft, bis auf gestern!! Selbes Problem wie beschrieben. Die IP Adresse!!! Habe einen w724v und keine Ahnung wie ich die IP von 192.68.2.1 auf 198.162.0.1 ändern kann. Genauso wie End IP da bei DHCP 192.168.2 nicht änderbar ist (sprich die 2)
    Kannst du mir helfen?
    LG Thomas

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Thomas, beim Speedport musst du dich über die Adresse http://speedport.ip/ in deinem Router anmelden. Anschließend kannst du unter Netzwerk -> LAN die IP Adresse anpassen. Aber wie gesagt, diese Einstellung hat bei mir funktioniert. Ich übernehme dafür keine Verantwortung.
      Liebe Grüße, Martin

      speedport-IP-Adresse-1

  5. Chilly / Antworten ¬

    Ja, wenn das Zeug täte, ja wenn.
    Wer keine IT-Kenntnisse hat, sollte tunlichst die Finger davon lassen.
    Steuerung über den aktuellen Internet Explorer: Fehlanzeige.
    Anderer Browser erforderlich.
    Zusätzlich sollte ich am Router erst 2 und dann nochmal 2 Ports freischalten.
    Dazu mussten IP-Adressen von IPv6 auf IPv4 umgestellt werden.
    Dazu habe ich u.a.. den Support von Unitymedia und den von AVM eingeschaltet (einschalten müssen, weil man bei EQ-3 nicht wusste, wie es geht).
    Man hat mir die Richtigkeit meiner Einstellungen bestätigt.
    Steht natürlich alles (nicht!) in der Anleitung.
    Von intern hat dann die Steuerung (mit obigen Einschränkungen besser kein IE oder eben nicht für wichtige Funktionen) funktioniert.
    Von außen mit Smartphone etc. hat es nie funktioniert, da nie eine Internetverbindung zu Stande kam. Außerdem würden in diesem Fall alle Infos, insbesondere auch Passwörter bei EQ-3 liegen. Ein Horror, wenn man das zu Ende denkt, und um des Passwortschutz bei vielen Firmen weiß.
    Und wenn bei Ihnen alles klappt, so wundert mich das doch sehr.
    Fazit: Als Spielzeug trotz günstiger Preise zu teuer. In der Praxis nicht empfehlenswert.

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Chilly, auf jeden vielen Dank für deine Erfahrung mit der MAX! Heizungssteuerung. Ich hatte auch Probleme mit IP Adressen und Routerverbindungen, wie im Beitrag beschrieben. Dennoch habe ich es geschafft das System zum Laufen zu bringen. Es hat etwas gedauert, aber es hat am Ende funktioniert.
      Liebe Grüße, Martin.

  6. HardyS / Antworten ¬

    Hallo, ich habe das Set mit 1x Cube auf 2 Etagen verbaut ohne Probleme. – Router ist die Fritz!Box 7490, 2 von 7 Thermostaten haben „+“ und 2 Fensterkontakte sind auch dabei. ECO-Taste überlege ich mir noch.

    Den Cube gibt es als MAX! (dazu die Max-Software) und als MobilcomDebitel (dazu die md.de-Software), jew. auch die Apps für Android und IOS. Die Software ist jew. gleich in Leistung und Bedienung, nur die Farben sind verschieden.
    Der Cube kann mit der implantierten Netzwerkadresse 192.168.0.222 „fest“ an den Router vergeben werden oder ganz einfach per DHCP „offen“ an den Router angestöpselt werden, sodass er dann vom Router eine Netzwerkadresse zugewiesen bekommt. Diese kann dann bei Router ausgelesen werden oder auch z.B. verändert werden. Die feste (statische) Adresse des Cube kann ebenso verändert werden, braucht man normalerweise nicht.
    Also: wer immer die gleiche will, vergibt diese per Router (diesem Gerät immer diese Netzwerkadresse vergeben).
    die Online-Erkennung des Cube erfolgt nicht über die Netzwerkadresse, sondern anhand der festen MAC-Adresse, daher darf diese auch nicht im Router verändert werden!
    Dazu erkennt EQ3, ob der Cube mit MAX! oder MobDebitel vertrieben wurde und macht die Nutzung der Software vom Vertreiber erforderlich, auch wenn sie gleich ist.

    Die am Cube angeschlossenen „Clients“ können dann von allen Vertreibern gemischt werden, allerdings nur die vom MAX! – System. Ich habe 3 Max bzw. Max+ und 5 Debitel Max Clients und eq3 Max Wandthermostat am MobilcomDebitel-Cube angemeldet – alles problemlos.

    Die Reichweite ist gut, ich versorge bislang 2 Etagen (allerdings Mauersteine-Bau, kein Beton-Bau) mit 4 Räumen. Keine Aussetzer, auch Fernzugriff problemlos.

    Interessant ist, dass mehrere Mobiles (wir haben Android 5.1 und Apfel 5s) gleichzeitig eingebucht sein können und Veränderungen vornehmen können, ohne dass das/die anderen ausgebucht werden mussen!

    Sehr angenehm finde ich/wir die „Boost“ Schaltung an den Heizkörper-Thermostaten und am Wandthermostat.

    Der Umfang der App-Nutzung könnte noch vergrößert werden. Wenn sich das richtig sehe, zeigen nur die +-Thermostate und die Wandthermostate die tatsächliche Raumthemp. an. Die „Boost“-Funktion sollte per App schaltbar und evtl. free einstellbar sein.
    Praxis: morgens ins BAD mit Boost (in 2 Min. ist der Heizkörper heiss und bleibt es noch bis 10 min, obwohl nach 5 Min. das Ventil schon schließt), dabei sollte in Küche darunter die gleiche Boost-Funktion schon fern schaltbar sein.

    Kaffemaschine am Steckerschalter kommt als nächstes.

    Der Cube funktioniert nur, wenn er über den Router ins Netz (und zu eq3) kommt. Daher kann er auch online von dieser Plattform erreicht werden.
    Auch für die internen Funktionen läßt sich der Cube nur „bedienen“, wen er online ist.
    Evtl. bei der Energierverwaltung des Routers richtig einstellen, das könnte die Reichweite schmälern. Am Besten zunächst „volle Kanne“ und beobachten. Bei problemlosem Verlauf nach und nach zurückschalten.

    Übrigens: die tägl. Zwangstrennung des Routers schade nicht. Ist der Cube aber etwas länger vom InterNet, z.B. bei einem Router-Neustart mit Firmware-Up, dann macht das auch nichts. ist er aber mehr, als 1 Min. stromlos, dann muß das Kennwort neu eingegeben werden. Man sieht es daran, dass die Netz-LED leuchtet, die vom Internet aber blinkt.

    Ist der Cube deshalb oder wg. anderen Gründen vom Netz, zeigt es sich am einfachsten, dass das Smartphone ständig das Kennwort anfordert, aber die Verbindung nicht herstellt.

    Sind alle Räume gelöscht, dann stellt sich der Cube selbst wieder zurück. In der Wohnung können problemlos mehrere Cube „gefahren“ werden, ohne dass die sich behindern. Entweder per DHCP oder halt bei einem davon mit geänderter Netzwerkadresse. Das habe ich probiert, allerdings war einer mit Max-Debite eq3l und einer mit Max!-eq3, also 2 versch. Apps auf dem Smartphone.

    Die PC Software von Max kann mehrere Cube steuern bzw. einrichten. Das hat mit der App nichts zu tun.

    Beobachtungszeit ist jetzt z.T 5 und z.T. 2 Wochen.

    LG – Hardy

  7. HardyS / Antworten ¬

    vergessen:

    Danke @ Martin! Dein Bericht zu dem System hat mir geholfen.

    Weiter so – Hardy

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Hardy, sehr gerne 🙂 und vielen Dank, dass du deine Erfahrung mit der MAX! Heizungssteuerung hier teilst! Das wird auch anderen Lesern weiterhelfen.
      Liebe Grüße, Martin.

  8. Alberto / Antworten ¬

    Hallo Martin,

    Vielen Dank für den ausführlichen Test und die vielen praktischen Hinweisen.

    Eine ganz dumme Frage als Laie, welche sich vermutlich viele Kollegen/-innen gestellt haben?

    Wie steuert man den Gasdurchlauferhitzer, da es keine Verbindung mit dem Max System gibt?
    In meinem Fall wird wird dieser zur Zeit vom Raumtemperaturregler (Junkers TRZ12-2) via Kabel gesteuert, welcher theoretisch auf manuel geschaltet werden könnte, aber meines Wissens sollte die „Heizquelle“ von einem Thermostaten gesteuert werden um die Energieeffizient zu maximisieren und Überdruck in der Pumpe zu vermeiden wenn alle Heizkörperventile zugemacht haben. Habe darum meine Bedenken in wieweit das System wirklich geeignet ist.

    Vielen Dank im voraus für deine Antwort.

    Gruss,
    Alberto

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Alberto,

      bei einer Gas-Etagenheizung und einer Junkers TRZ 12 – 2 hast du eine raumtemperaturgeführte Heizungsregelung für deine Wohnung. Zur Funktion, wie ich es aus deiner Beschreibung verstehe: Die Junkers TRZ 12 – 2 gibt die Raumtemperatur eines Referenzraumes an die Gastherme weiter, welche diese mit der Soll-Raumtemperatur vergleicht. Ziel der Regelung ist es die Raumtemperatur im Referenzraum konstant zu halten. Die Therme weiß also durch die Informationen der Junkers TRZ 12 – 2 ob sie heizen soll oder nicht. Diese Informationen gelten dann für die gesamte Wohnung, da der Referenzraum in der Regel der wärmste Raum in einer Wohnung ist. Das bedeutet die Heizungsregelung versucht permanent die Solltemperatur in dem Referenzraum zu halten.

      Sollte das so sein und du deine Raumtemperatur im Referenzraum flexibel steuern möchtest, würden zwei Systeme versuchen eine ihnen vorgegebene Raumtemperatur zu erreichen und gegeneinander arbeiten.
      Die Integration einer intelligenten Heizungssteuerung, wie der MAX Heizungssteuerung, würde also nur Sinn machen (wie du schon richtig erkannt hast), wenn diese mit der Gastherme gekoppelt werden kann. Dies ist mit der MAX Heizungssteuerung jedoch nicht möglich. Ich denke daher auch, dass eine Kopplung der beiden Systeme wenig Sinn macht.

      Auf der anderen Seite kannst du in der Junkers TRZ 12 – 2 schon sehr viele Einstellungen vornehmen. Du kannst Zeitprofile für eine ganze Woche hinterlegen und du hast auch einen Urlaubsmodus. Mit der vorhandenen Technik kannst du also schon sehr viele und gute Einstelllungen vornehmen.

      Ich hoffe ich konnte dir damit etwas weiterhelfen.
      Liebe Grüße, Martin

  9. Martin P / Antworten ¬

    Hi,

    habe das komplette System mit insgesammt 10 Räumen und 28 Komponenten. Ich kann die Probleme nicht nachvolziehen.

    Zu den Netzwerk Themen:
    man kann am CUBE eine feste IP vergeben die zum eigenem Netzwerk passt.
    Alternativ kann man es bei DHCP belassen und zur Sicherheit am Router zu dieser Adresse einstellen „Immer gleiche Adresse“ vergeben ( Das kann fast jeder halbwegs gescheite Router).

    Zum Beispiel von Martin:
    Wenn ich ein Netzwerk im IPV4 Class C Netz 192.168.0.x eine Mask (Netzmaske 255.255.255.0 oder ff:ff:ff:00) habe, dann sind die Adressen192.168.0.x und 192.168.2.x komplett andere Netzwerke und ohne Routingeintrage finden die Teilnehmer nicht zueinander.
    Beispiel: Router IP 192.168.0.1 Maske 255.255.255.0 kann nur mit Geräten direkt sprechen wenn sie eine Adresse im Bereich 192.168.0.1 – 254 haben.
    Ein Gerät mit der Adresse 192.168.2.222 ist somit nicht ohne einen statischen Routing Eintrag auf dem Router erreichbar sofern auch auf dem Gerät mit der Adresse 192.168.2.222 ein entsprechnder Eintrag machbar wäre ( hier eher nicht).

    Das ist kein Problem des Herstellers, sondern des Anwenders!

    Zum Thema Internet:
    Der Cube baut eine Verbindung zum Internet auf und legt dort seine Daten auf einem Server ab und nur er baut die Verbindung dorthin auf. Die Zugangsdaten kennt auch nur er. Eine GLEICHZEITIGE Verbindung mit der lokalen PC App und über das Webportal ist NICHT möglich – steht auch so in der Anleitung.

    Zur APP :
    es gibt eine Android APP Namens MAX Remote welche direkt über WLAN oder von Aussen über eine VPN Verbindung arbeitet und sie benötigt KEIN Portal des Herstellers.

    Für den Preis hat das Paket eine unschlagbare Leistung und wer sich weiter entwickeln möchte:
    Es gibt auch die Möglichkeit über einen FHEM Server auf einem Rasberry PI MAX Produkte einzubinden.
    Gruß
    Martin P.

  10. Yves N. / Antworten ¬

    Guter Bericht, ich habe eine max eq-3 seit einem Jahr in Betrieb. Läuft einigermaßen. Desöfteren habe ich zu einzelnen Thermostaten Funkstörung. Ohne Fensterkontakte funktioniert die Temperaturabsenkung in Räumen mit mehreren Thermostaten aber nicht richtig. Sie regelt zwar runter nach Fensteröffnung – dann aber nervigerweise nicht wieder zurück. Somit bleibt nach dem Öffnen eines Fensters in den diesen Räumen die Solltemperatur bei z.B. 12 Grad.
    Wenn der Support das nicht gelöst bekommt, schicke ich die Anlage zurück.

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Yves,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich empfand die Fensterkontakte beim MAX System als echtes Highlight, da diese wirklich gute Arbeit geleistet haben. Die „Fenster Offen“ Funktion ohne Fensterkontakte ist bei den Thermostaten leider auch einer der größten Schwachpunkte, sodass du vielleicht noch einmal über die Anschaffung von Fensterkontakten nachdenken solltest. Ich kann diese wirklich empfehlen.

      Liebe Grüße, Martin.

  11. Jörg Sepcke / Antworten ¬

    Hallo Martin,

    ein schöner Artikel für MAX!. Ich habe das System auch im Einsatz und bis seit Jahren sehr zufrieden.

    Ab und zu gibt es in verschiedenen Läden auch Angebote, um die Erweiterung im Haus günstiger zu gestalten, als die Listenpreise ermöglichen.
    Aktuell gibt es gerade diese Aktion

    http://md.de/heizungsaktion

    Das Zubehör lauft an jeder Zentrale, egal, wer es betreibt (ELV; XAVAX, Mobilcom, …)

    Die Funkstörungen hatte ich auch, bis ich ein Firmware-Upgrade machte und mich von billigen Batterien verabschiedete. Die waren meist nach wenigen Monaten am Ende und
    sorgten für Störungen im Ablauf.

    Mit FHEM habe ich auch gute Erfahrungen gemacht, das ist aber nichts für Anfänger.

    Beste Grüsse
    Jörg

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Jörg,

      vielen Dank für deinen Kommentar und deine Erfahrungen, die du hier teilst. Ich werde mich demnächst auch etwas intensiver mit FHEM auseinandersetzen.

      Liebe Grüße, Martin.

  12. Sascha / Antworten ¬

    Hallo,

    ich überlege mir auch ein max! System anzuschaffen.

    Nun gibt es die max! Basic Heizkörperthermostate bei einem Anbieter mit Metallmutter (laut Amazon Bewertung aus Aluminium).

    Der Preis ist etwa 3 € höher.

    Meine Frage: Was spricht für/gegen die Thermostatversion mit Aluminium-Mutter?

    Danke

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Sascha,
      die Metallmuttern sind stabiler und machen einen optisch besseren Eindruck. Ich persönlich würde mich für eine Version mit Metallmutter entscheiden, das ist jedoch Geschmackssache. Die Funktion des Thermostats wird durch die Variante der Befestigungsmutter nicht beeinträchtigt. Von diesem Standpunkt ist es also egal ob du dich für eine Metallmutter oder eine Kunststoffmutter entscheidest.

      Liebe Grüße, Martin.

  13. Andrey / Antworten ¬

    Hallo Zusammen,

    der Bericht auf diese Seite ist wirklich gut geschrieben, jedoch das System selbst hat paar Kontras, die ich auflisten möchte:
    – Die Thermostate am Heizkörper sind relativ groß. Z.B. die STA 800C-2 von Conrad haben es besser gelöst.
    – Zugriff auf Batteriefach beim installierten Thermostat ist nicht einfach
    – Es gibt keine Anzeige der Ventilöffnung in %, also es ist schwer den aktuellen Stand zu kontrollieren
    – Es gibt keine akustische Rückmeldung. Weder beim „Anlernen“ noch bei Fehler.
    – Für Thermostate im selben Raum kann man keine Öffnungsgrad-Korrektur vornehmen. Also alle Thermostate öffnen sich gleichmäßig. Wenn man will, dass ein Heizkörper weniger heizt als der anderer – das geht ohne zweite Wandeinheit nicht.
    – Es gibt keine Möglichkeit den Ventil manuell zu schließen. Beispiel: ist Batterie leer und haben Sie keine Ersatzbatterie – dann müssen Sie bis zum Batterie-Kauf „überheizen“.
    – Die Cube-Software installiert Java Runtime-Environment (und braucht Java). Ist zwar für Entwickler leichter zu portieren, aber für Endkunde, der nicht unbedingt irgendeine (alte) Version der JRE will, nicht ganz geschickt.
    – Die Cube-Software installiert auch paar Plug-Ins für Internet Explorer, die nicht unbedingt mit dem OS (u.a. Win7 64 bit mit 64-bit Version der Internet Explorer) kompatibel sind und dadurch mit IE 11 fehlerhaft funktionieren (was nicht erfahrene PC-Nutzer verwirren oder stören kann). Mit Chrome funktionierte es einwandfrei.
    – Die Cube-SW dient als lokaler Web-Server, der Zugriff auf den Cube vom Browser erlaubt. Das ist eine fragliche Lösung angesichts Performance und mögliche Probleme mit Sicherheitseinstellungen auf PC.
    – Die Cube-SW lässt nicht alle Einstellungen des Wand-Thermostats zu ändern.
    – Die Beschreibung für Fenster-Sensoren Montage ist nicht eindeutig. Z.B. es ist nicht klar beschrieben – was eine Fixierung „möglichst auf einer Ebene“ bedeutet.
    – Bei moderner Fenster mit „tiefen“ Fenster-Aufschlag ist die Sensoreinheit-Decke genau auf gleiche Ebene oder sogar tiefer als die untere (klebrige) Seite des Magnets. So befindet sich Magnet „über“ der Sensoreinheit was den Abstand vergrößert.
    – Noch Kleinigkeit: die Einstellung der Wochenzeiten direkt am Wandthermostat (ohne Cube) ist nicht selbstverständlich wenn man nur 2 Schaltzeiten haben will: es gibt keine „genug“ Taste und keine „nicht mehr Schalten“ Zeit.

    Also das ganze sieht für mich wie eine gute Idee, aber leider nicht ganz Benutzerfreundlich umgesetzt. Probleme mit Verbindungen hatte ich bisher keine (ich nutze auch Fritz!-Box).

    Ich hoffe – mein Kommentar kann bei der Kaufentscheidung helfen. Eines kann ich aber auch sagen: für diesen Preis gibt’s aktuell kein vergleichbares Angebot (die o.g. Systeme von Conrad stehen in passende Ausführung leider nicht mehr zu Verfügung für den Preis, sonst wären sie klar bevorzugt).

    Viele Grüße,
    Andrey

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Andrey, vielen Dank für deine Zusammenfassung und deiner geteilten Erfahrung. Das wird vielen Lesern weiterhelfen!
      Liebe Grüße, Martin

  14. Andrey / Antworten ¬

    Hallo Zusammen,

    Anbei ein Update zu meinem Bericht vom April.

    Jetzt nutze ich das das System seit ca. 3 Monate.
    Ich habe es für lange Zeit „einfach Laufen“ gelassen bis ich heute entdeckt habe, dass ein Heizkörper im Wohnzimmer warm ist.
    Tagestemperatur ist auf 21 Grad eingestellt und aktuell es ist 26 Grad in dem Zimmer (gemessen mit Referenzgerät und bestätigt vom !Max selbst).
    Hmmm… Das ist schon merkwürdig. Ich will nicht im Sommer heizen…
    Ohne Fehlermeldung und ohne aktuellen Ventilzustand könnte ich nicht sagen – woran es liegt. Der Aktor zeigte brav Solltemperatur von 21 Grad (aber was für Information bringt das mir?)
    Ok – habe versucht auf !MAX-Cube Bedienoberfläche zu kommen. Hat nicht geklappt. Was früher X Mal funktioniert hat – dies Mal ging nicht: warum auch immer hat Max-SW entschieden den Max auf IP-Adresse 192.168.0.222 zu zugreifen während früher es immer auf 192.168.178.55 zugeordnet wurde und gut funktioniert hat.
    Ping von Max-Cube auf beide IP-Adressen hat nicht funktioniert obwohl Fritz!Box sagte, dass „online“ ist.
    Ich wollte nicht alle meine Geräte (Fritz!Box, WLAN-Router, LAN-Drucker, Fernseher, Set-Top-Box, DVD-Player, Laptop) so umstellen, dass es LAN-Bereich 192.168.0.XXX genutzt wird (s. Lösung in der Artikel oben; warum soll man alles wegen einen Gerät wechseln, das eigentlich DHCP unterstützt?).
    Also habe entschieden die !MAX-Cube Einstellungen von DHCP auf feste IP umzustellen.
    Aktuell funktioniert es, aber wenn später nochmals so ein Problem entsteht – wird !Max-Cube abgeschaltet und dann entweder im Keller gelagert oder doch verkauft. Ich mag nur zuverlässige Geräte.

    Jetzt zurück zu warmer Heizkörper. Den LOC-Modus am Thermostat (Aktor) zu deaktivieren hat intuitiv nicht funktioniert. Es gibt ja keine „Nebenbeschriftung“ bei Tasten, die dafür zuständig sind. (Habe alle Tastenkombinationen mit bis zu 10 Sekunden Warten versucht). Soll also in Anleitung nochmals nachschauen wo stand, dass die Tasten kurz gedrückt werden sollen. Hmmm. Ich hätte da ein Interval von 0.1-3 Sekunden zugelassen, dann wäre es einfacher.
    Egal. Nach kurze Klärung stand fest: Thermostat reagiert nicht auf Änderungen. D.h. er empfängt korrekt den Modus (per Funk oder auch durch manuelle Angabe), macht aber keine Bewegung innerhalb der 5 Minuten – egal ob Befehl sagt es voll zu öffnen oder zu schließen.
    Damit werde ich Thermostat zu Reparatur oder Austausch innerhalb der Garantiezeit senden.
    Gut, dass gerade Sommer ist und das ich noch ein alten Thermostat habe womit ich Heizkörperventil schließen kann.
    Mag sein, dass es ein „Montagsexemplar“ ist, aber begeistert bin ich auch nicht wirklich

    Viele Grüße!
    Andrey

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Andrey,
      vielen Dank für deine aktuelle Zusammenfassung. Die Umsetzung der MAX! Heizungssteuerung mit dem Max Cube halte ich ebenfalls nicht für die Beste. Bei mir hat sich die IP immer nach einem Neustart des Routers verändert, was eine enorm lange Fehlersuche zur Folge hatte, da dies nicht sofort klar war. Eine alternatives System, mit dem ich bis jetzt sehr zufrieden bin, ist Homematic IP (Testbericht), welches ebenfalls gute Preise hat aber wesentlich besser und stabiler läuft.
      Eine andere Frage: Weshalb hast du die Solltemperatur in der Sommerzeit bei 21 °C, die kannst du doch locker auf 16,5 °C stellen?
      Liebe Grüße, Martin

  15. Rolf Klug / Antworten ¬

    Hallo Martin,
    bin begeistert von Deinen präzisen Ausführungen bzgl. der MAX! Heizungssteuerung ! Bei mir klappt alles bestens, nur habe ich das Problem, dass ich den Wandthermostat nicht über den CUBE und die Software mit zwei im selben Raum befindlichen Heizkörperventilen verbinden kann. Es ist entweder das Thermostat „Wohnzimmer 1“ oder „Wohnzimmer 2“ möglich – beide zusammen bringe ich nicht hin.
    Vielleicht kannst Du mir hier helfen und beschreiben, wie ich die beiden Ventile mit dem Wandthermostat in Verbindung bringen kann.
    Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße
    Rolf

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Rolf,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Eigentlich verbindest du die Gräte nicht untereinander, sondern ordnest diese jeweils einem Raum zu, sodass Thermostat1, 2 und Wandthermostat dem Raum Wohnzimmer zugeordnet sind. Vielleicht hilft dir das weiter?
      Liebe Grüße, Martin

      1. Rolf Klug / Antworten ¬

        Hallo Martin,

        vielen Dank für den Hinweis. Ich habe etwas falsch gemacht: ich habe fälschlicherweise aus dem Wohnzimmer 2 Räume gemacht und sie mir WZ 1 und WZ 2 benannt. Jetzt habe ich einen der beiden Räume gelöscht und nur noch 1 Wohnzimmer, aber diesem die beiden Heizkörperventile und das Wandthermostat zugeordnet .- und schon läuft alles nach Wunsch !

        Einen schönen Sonntag und liebe Grüße

        Rolf

        1. Martin Schlobach / Antworten ¬

          Super 😀 Dir auch und liebe Grüße
          Martin

  16. Christian Becker / Antworten ¬

    Hallo,

    wird es irgendwann einmal eine Backup-Lösung geben, die dafür sorgt, dass ich meine Settings irgendwo abspeichern kann? Oder gibt es sowas schon?

    Ich durfte heute meine komplette Anlage zeitaufwendig neu konfigurieren, weil der Cube alles „vergessen“ hat. Da ich in der IT arbeite, weiß ich, dass in meinem Netz und auch auf meinem PC alles OK ist.

    So macht das keinen Spaß mehr.

    Gruß
    Christian

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Christian,

      auf Seiten der Max Heizungssteuerung gibt es leider keine Backup Funktion, was auch von sehr vielen Usern bemängelt wird. Es gab zwischendurch die Möglichkeit über Maxbuddy ein Backup zu erstellen, die Seite gibt es jedoch nicht mehr. Ich habe Sie nur noch im Webarchive gefunden. Vielleicht hilft dir das weiter und kannst dir eine eigene Lösung basteln: web.archive.org – maxbuddy.de
      Viel Erfolg und liebe Grüße, Martin

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