Wie funktioniert ein Thermostatventil?

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Das Thermostatventil wird auch Thermostat oder thermostatisches Heizkörperventil – kurz THKV – genannt. In diesem Beitrag stelle ich euch die Funktion eines Thermostatventils vor. Zuallererst muss jedoch eine Differenzierung vorgenommen werden, denn ein Thermostatventil besteht aus zwei Bauteilen: dem Thermostatkopf und dem Heizkörperventil.

In Abbildung 1 sind die beiden Einzelteile eines Thermostatventils abgebildet: links ein Thermostatkopf (Oventop Uni LH*) und rechts ein Heizkörperventil (Oventrop AV6*) mit sechsstufiger Voreinstellung. Ich werde euch anhand dieser beiden Bauteile die Funktion exemplarisch erklären.

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Bauteile eines Thermostatventils - Linkes Bild: Thermostatkopf, rechtes Bild: Heizkörperventil

Abbildung 1: Bauteile eines Thermostatventils

Der Thermostatkopf

Der Thermostatkopf ist der sichtbare Teil des Thermostatventils und hat unter anderem die Aufgabe die Raumtemperatur zu regeln. In den letzen Jahren hat sich das klassische Thermostat rasant weiterentwickelt, sodass ein Thermostat auf dem neuesten Stand weit mehr Funktionen hat als das klassische Regeln der Raumtemperatur.

Neben der Fähigkeit die Raumtemperatur zu regeln, können elektronisch programmierbare Heizkörperthermostate die Raumtemperatur zu einer bestimmten Zeit reduzieren und anheben oder per App, Tablet und PC ferngesteuert werden. Ein programmierbares Thermostat stellt somit einen wichtigen Pfeiler im modernen Energiemanagement dar.

Eine Erweiterung der elektronischen Heizkörperthermostate ist die intelligente Heizungssteuerung, welche es ermöglicht mehrere Heizkörper und Räume zentral per App oder über ein Bediengerät zu steuern. Somit muss man nicht mehr jedes elektronische Heizkörperthermostat einzeln programmieren, sondern kann alle Daten zentral für bestimmte Räume und Zonen eingeben. Weiterhin sind die meisten intelligenten Heizungssteuerungen bereits heute mit Sprachsteuerungen wie Amazon Alexa kompatibel.

Ich stelle euch nachfolgend beide Formen, also die typischen konventionellen Thermostate sowie elektronische programmierbare Thermostate vor.

Konventionelle Heizkörperthermostate

Mithilfe eines konventionellen Thermostatkopfes (siehe Abbildung 2) ist es möglich eine gewünschte Raumtemperatur manuell einzustellen – Stufe 5 kann bei entsprechender Einstellung der Heizungsregelung bis zu 28 °C entsprechen, Stufe 3 entspricht ca. 20 °C und Stufe * entspricht ca. 7 °C – Frostschutz. Ein Thermostatkopf ist somit ein Fühlerelement.

Einstellung des Thermostatkopfes – Bild Links: Einstellung auf Stufe 0 und entspricht ca. 7 °C – Frostschutz; Bild Mitte: Einstellung auf Stufe 3 und entspricht ca. 20 °C; Bild Rechts: Einstellung auf Stufe 5 und entspricht ca. 28 °C

Abbildung 2: Einstellung des Thermostatkopfes

Anschließend ist der Thermostatkopf in der Lage die Temperatur in dem gewählten Bereich zu regeln und auf Abweichungen von +/- 2 Kelvin zu reagieren. Im Inneren des Thermostatkopfes befindet sich ein Fühlerelement mit einer Ausdehnungsmasse oder einer Flüssigkeit, welche sich bei Wärme ausdehnt und bei Kälte zusammenzieht. Durch das Ausdehnen der Masse im Inneren des Fühlerelementes wird ein Übertragungsstift bewegt, welcher das Ventil öffnet oder schließt (siehe Abbildung 3)

Bestandteile eines Thermostatkopfes - Bild links: Thermostat komplett, Bild mitte: Fühlerelement und Hülle, Bild rechts: Hülle und Fühlerelement mit sichtbarem Übertragungsstift

Abbildung 3: Bestandteile eines Thermostatkopfes

Um die Funktion eines Thermostatkopfes etwas besser zu verstehen, kann man den Regelvorgang eines konventionellen Thermostatkopfes wie folgt beschreiben (siehe Abbildung 4):

  • Zunächst gehen wir davon aus, dass das Thermostat auf Stufe 3 eingestellt wurde. Laut Anleitung haben wir in Erfahrung gebracht, dass die Stufe 3 ungefähr einer Raumtemperatur von 20 °C entspricht.
  • Bei Überschreiten der gewünschten Raumtemperatur von 20 °C dehnt sich die Ausdehnungsmasse im Thermostatkopf aus. Dadurch drückt der Übertragungsstift der Fühlerspindel [1] im Thermostatkopf auf den Stopfbuchsenstift [2] im Heizkörperventil, sodass das Heizkörperventil geschlossen wird [3].
  • Bei Unterschreiten der gewünschten Raumtemperatur von 20 °C zieht sich die Ausdehnungsmasse im Thermostatkopf wieder zusammen. Der Übertragungsstift der Fühlerspindel im Thermostatkopf [4] bewegt sich also wieder zurück in seine Ausgangsstellung und nimmt den Druck vom Stopfbuchsenstift im Heizkörperventil [5], sodass das Heizkörperventil wieder geöffnet wird [6].
Funktion Thermostatventil - Bild 1: Stellung des Übertragungsstifts bei 22 °C, Bild 2: Stopfbuchse wird durch den Übertragungsstift bewegt, Bild 3: Ventil wird dadurch geschlossen. Bild 4 Stellung des Übertragungsstifts bei 18 °C, Bild 5: Stopfbuchse wird durch den Übertragungsstift bewegt, Bild 6: Ventil wird dadurch geöffnet.

Abbildung 4: Funktion Thermostatventil

Um die Bauteile eines Thermostatventils besser zuordnen zu können, findet ihr in Abbildung 5 den Querschnitt eines Thermostatventils abgebildet. Die Rote Umrandung zeigt den Thermostatkopf und die blaue Umrandung das Ventilgehäuse. In diesem Beispiel handelt es sich um den Querschnitt eines Danfoss RA 2000* Thermostats und eines Danfoss RA-N* Ventils.

Querschnitt eines Thermostatventils

Abbildung 5: Querschnitt eines Thermostatventils

In dem Beispiel befindet sich um die Fühlerspindel [2] ein dampfgefülltes Wellrohr [1], welches auf die Temperaturunterschiede im Raum reagiert. Die Fühlerspindel überträgt die Bewegungsenergie auf den Stopfbuchsenstift [4], wodurch der Ventilkegel [11] bewegt wird und das Ventil öffnet oder schließt.

Programmierbare Heizkörperthermostate

Eine Erweiterung der konventionellen Thermostate sind elektronisch programmierbare Heizkörperthermostate oder komplett nachrüstbare intelligente Heizungssteuerungen. Diese können, im Vergleich zu konventionellen Thermostatköpfen durch eine Zeit- und Temperatursteuerung zusätzlich bis zu 30 % an Wärmeenergie einsparen.

Bei den 30 % Heizkostenersparnis geht man von einem sogenannten „Worst Case Szenario“ aus. Dieses Szenario kann folgendermaßen aussehen:

  • ein Gebäude hat keine Nachtabsenkung
  • die Raumtemperatur ist überdurchschnittlich hoch (ca. 24 °C)
  • tagsüber werden die konventionellen Thermostate nicht manuell herunter gedreht.

Top 5 – elektronische Heizkörperthermostate 2017:

Nr.VorschauProduktBewertungTestbericht
1MAX! Heizkörperthermostat plus*
9.1
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2Honeywell Programmierbarer Heizkörperthermostat HR30 Comfort+*
8.8
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3Heizkörperthermostat Classic Typ L*
8.6
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4honeywell hr25 HeizkörperthermostatHoneywell Programmierbarer Heizkörperthermostat HR25-Energy*
8.2
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5Honeywell Heizkörperregler HR-20 Rondostat*
7.2
Zum Testbericht

Bei Absenkung der Raumtemperatur von einem Kelvin werden ca. 6 % an Wärmeenergie eingespart. Reduziert nun man die Raumtemperatur um 3 Kelvin von 24 auf 21 °C werden allein durch die Temperaturreduzierung ca. 18 % an Wärmeenergie eingespart. Wenn jetzt noch eine zusätzliche Nachtabsenkung und eine Absenkung der Raumtemperaturen bei Nichtanwesenheit über den Tag auf 17 °C erfolgen (siehe Abbildung 7), kommt man den 30 % schon sehr nahe.
MAX! Software - Einrichtung des Wochenprogramms: Links sind die Einstellungen der Zeitblöcke zu sehen, in der Mitte sieht man den Kopiervorgang der Heizzeiten für verschiedene Wochentage, Rechts ist das Heizprofil eines Wochenendes zu sehen.

Abbildung 7: Beispiel für ein Zeitprogramm MAX! Software

Sollte dies immer noch nicht reichen, kann man mit dem Einsatz von Fensterkontakten oder der immer besser werdenden „Fenster offen“ Funktion argumentieren, welche einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Einsparpotenzial haben.

Das Prinzip von elektronisch geregelten Heizkörperthermostaten ist das gleiche wie bei konventionellen Thermostaten. Elektronische Thermostate haben jedoch keine Ausdehnungsmasse oder Flüssigkeit als Fühlerelement verbaut, sondern einen elektrischen Fühler, welcher auf Temperaturschwankungen reagiert und anschließend, je nach Bedarf, einen Motor bewegt, um das Ventil zu schließen oder zu öffnen (siehe Abbildung 8).

Bestandteile eines elektronischen Thermostatkopfes - Bild 1: elektronisches Thermosta; Bild 2: Blick auf offenes Thermostat und Sicht auf die Platine, Bild 3: Blick auf offenes Thermostat mit Sicht auf Motor, Fühler und Batteriefach; Bild 4: Blick auf den Ventilanschluss mit Übertragungsstift

Abbildung 8: Bestandteile eines elektronischen Thermostatkopfes

In dem hier gezeigten Modell handelt es sich um eines der ersten elektronischen Heizkörperthermostate von Thermy. Die Zentrale Einheit des Thermostates ist ein ATmega169 Controller der Firma Atmel. Der Controller dient in diesem Fall zur Messung der Temperatur und der Zeit sowie der Steuerung des Motors zur Bewegung des Heizkörperventils.

Über das LC-Display werden alle notwendigen Informationen wie Solltemperatur, Schaltzeiten oder aktueller Betriebsmodus angezeigt. Weiterhin gibt es die drei Tasten AUTO/MANU, PROG und Temperatur Tag/Nacht, über die alle programmierschritte zur Hinterlegung eines Heizprofils vorgenommen werden können. An der Vorderseite des Thermostates befindet sich das Stellrad zur Einstellung der Solltemperatur.

Bauteile elektronisches Thermostat - Bild 1: elektronisches Thermostat; Bild 2: Vorderseite Platine mit ATmega169PV Controller und Anschluss für Stellrad; Bild 3: Rückseite Platine mit Anschlüssen für LC-Display und Programmiertasten

Abbildung 9: Bauteile elektronisches Thermostat

Damit elektronische Thermostate funktionieren, werden sie in der Regel mit Batterien ausgestattet. Diese halten normalerweise für ca. 2 Heizperioden. Mir ist nur ein Hersteller bekannt, welcher elektronische Thermostate ohne Batterien anbietet. Es handelt sich dabei um das das System EnKey der Firma Kieback&Peter, welches das sogenannte Energy Harvesting anwendet, bei dem Wärmeenergie in elektrische Energie umwandelt wird.

Das Heizkörperventil

Ähnlich wie bei den Thermostatköpfen hat sich auch in der Entwicklung von Heizkörperventilen eine Menge getan. Diese unterscheiden sich in nichvoreinstellbare Ventile, voreinstellbare Ventile und voreinstellbare Ventile mit Differenzdruckregelung. Als Bauformen sind Durchgangsventile und Eckventile gängig.

Nichtvoreinstellbare und voreinstellbare Heizkörperventile

Nichtvoreinstellbare Heizkörperventile haben lediglich die Funktion das Ventil zu öffnen und zu schließen. Da es in den letzten Jahrzehnten immer wichtiger geworden ist Heizenergie zu sparen, spielt eine gute Hydraulik, also ein optimiertes Fließverhalten von Heizungswasser in einem Heizsystem, eine immer wichtigere Rolle. Hier kommen voreinstellbare Heizkörperventile ins Spiel, welche neben dem Öffnen und Schließen noch eine weitere Funktion haben. Mithilfe von voreinstellbaren Heizkörperventilen ist es möglich einen hydraulischen Abgleich durchzuführen.

Voreinstellung Heizkörperventil

Abbildung 10: Voreinstellung Heizkörperventil

Durch die Voreinstellung der Heizkörperventile mit einem Voreinstellschlüssel* (siehe Abbildung 10) kann die genaue Wassermenge für jeden Heizkörper festgelegt werden. Dies erfolgt durch die Verringerung des Durchflussquerschnitts am Ventil (siehe Abbildung 11).

Dadurch wird verhindert, dass Heizkörper mit Warmwasser überversorgt oder unterversorgt werden. In Abbildung 5 kann man die Verringerung des Durchflussquerschnitts in 6 Stufen nachverfolgen. Dargestellt ist ein voreinstellbares Heizkörperventil der Firma Oventrop, Baureihe .“AV 6″* mit 6 Voreinstellstufen. Natürlich gibt es noch viele andere Hersteller für voreinstellbare Heizkörperventile. Dazu gehören unter anderem Danfoss, Heimeier oder Honeywell.

Heizkörperventil voreinstellbar

Abbildung 11: voreinstellbares Thermostatventil – Oventrop AV6 mit 6-stufiger Voreinstellung

Voreinstellbare Heizkörperventile mit Differenzdruckregelung

Eine Erweiterung von voreinstellbaren Heizkörperventilen sind voreinstellbare Heizkörperventile mit interner Differenzdruckregelung. Die interne Differenzdruckregelung sorgt für eine weitere Verfeinerung des hydraulischen Abgleichs im Teillastsbereich der Heizungsanlage.

Querschnitt Danfoss Dynamic Valve - Bild links: äußeres Ventilgehäuse; Bild rechts: aufgeschnittenes Ventilgehäuse mit Blick auf Ventilkegel und internen Differenzdruckregler

Abbildung 12: Querschnitt Danfoss Dynamic Valve

Die Berechnung der Volumenströme für einen hydraulischen Abgleich erfolgt immer für den Volllastfall, sodass die Hydraulik im Teillastfall nicht immer optimal funktioniert. Dies hat mit unterschiedlichen Volumenströmen im Teillast- und Volllastbetrieb zu tun, was verschiedene Druckverhältnisse im Heizungssystem zur Folge hat.

Mit Hilfe eines voreinstellbaren Ventils mit interner Differenzdruckregelung wird der Differenzdruck über dem Ventil konstant gehalten und eine mögliche Überversorgung vereinzelter Heizkörper verhindert. In dem nachfolgenden Video von Danfoss wird die Funktion vom Dynamic Valve sehr anschaulich erklärt.

Heizkörperventile mit interner Differenzdruckregelung werden selbstverständlich nicht nur von Danfoss, sondern auch von IMI Heimeier (Eclipse Ventile) und Oventrop (Baureihe AQ) angeboten und stellen aus meiner Sicht eine wichtige Weiterentwicklung von voreinstellbaren Heizkörperventilen dar. Somit ist es möglich einen hydraulischen Abgleich weiter zu verfeinern, um weiteres Energieeinsparpotenzial freizusetzen.

Der „Ventil Dschungel“

In den vergangenen Jahrzehnten haben viele Ventilhersteller viele Ventile auf den Markt gebracht, um die Ventile der eigenen Marke zu etablieren. Das Ergebnis ist, dass bei der Nachrüstung von Heizkörperthermostaten anderer Hersteller diese nicht immer auf das vorhandene Heizkörperventil passen.

Die Lösung ist entweder auch das Ventil zu tauschen oder Ventiladapter einzusetzen. Inzwischen hat sich das Gewindemaß M30 x 1,5 nach Werksnorm für Heizkörperthermostate etabliert, sodass fast alle neuen Heizkörperthermostate diesen Gewindeanschluss besitzen. Einzig die Firma Danfoss arbeitet weiter mit ihren eigenen Gewindemaßen. Um den Überblick nicht zu verlieren, findet ihr in meinem Beitrag „Die große Übersicht: Adapter für Thermostatventile“ alle wichtigen Informationen zu Ventiladaptern.

Fazit

Für mich persönlich ist es sehr spannend zu sehen, wie sich Heizkörperthermostate und Heizkörperventile weiterentwickelt haben und auch noch stetig weiterentwickeln. Man darf gespannt sein wie es weitergeht und ob sich Alternativsysteme, wie beispielsweise das Wilo Geniax System, in Zukunft noch durchsetzen.

Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Beitrag helfen konnte, ein Thermostatventil und dessen Bauteile etwas besser zu verstehen. Falls ihr Fragen, Anregungen oder Kritik zu diesem Beitrag habt, nutzt die Kommentarfunktion.

Liebe Grüße, Martin

Weiterführende Links und Quellen:
DeltaQ – Grundlagen der Optimierung
Oventrop
Heimeier
Danfoss
Honeywell
Analyse Heizkörperthermostat  der HTW Dresden


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81 Kommentare/Fügen deinen eigenen Kommentar hinzu

  1. CPZ / Antworten ¬

    Hallo,

    Ich bedanke mich dir zuerst über sehr genaue Darstellung mit Bilder. Eine dumme frage noch,
    Steht die Voreinstellung mit Stufe von 1 bis 6 für immer größer Wassermenge? Was ist die Funktion von Voreinstellung? 1 steht das Ventil mit keinen Hub, aber 6 mit max. Hub? Habe irisch richtig verstanden? Oder?
    Freue sehr auf deine Antwort?

    Vielen Dank!
    Li

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Li,

      ich freue mich, dass dir der Beitrag gefällt :). Die Antwort auf deine Frage findest du in meinem neuen Beitrag „Hydraulischen Abgleich selber machen – Schritt 6: Voreinstellung der Heizkörperventile“. Darin erkläre ich wie wir die Voreinstellwerte für Heizkörperventile ermitteln und was der „Hub“ zu bedeuten hat.

      Liebe Grüße! Martin

  2. Manfred Steuer / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach,

    zunächst mal vielen Dank für den sehr gut verständlich geschriebenen Artikel.
    Habe ein Problem, vielleicht finden Sie die richtige Antwort.

    An unseren Heizkörpern befinden sich „Danfoß“ – Thermostatventile.
    Der Heizkörper im Schlafzimmer befindet sich direkt neben der Balkontür, also auch das Ventil.
    Wir schlafen gern bei Frischluftzufuhr, auch im Winter.
    Das Problem ist nunmehr, daß durch die Zufuhr von kalter Luft im Herbst und Winter sich irgendwann in der Nacht das Heizkörperventil öffnet und der Heizkörper warm wird, obwohl der Drehknopf auf dem Frostsymbol steht.
    Wir haben es schon damit probiert, daß wir das Ventil umwickelt haben: hat aber auch nichts genutzt.
    Was können Sie mir für einen Ratschlag geben um das Problem zu beseitigen.
    Die Anlage wurde erst im vergangenen Jahr errichtet.

    Vielen Dank für Ihr Bemühen.

    MfG
    Manfred Steuer

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Sehr geehrter Herr Steuer,

      der Sinn des Frostschutzes bei Thermostatventilen ist, dass das Wasser in der Heizung bei kalten Umgebungstemperaturen nicht gefriert. Es ist also eine verständliche Reaktion der Heizung, wenn der Heizkörper bei kalten Temperaturen warm wird. Wenn nun die Raumtemperatur in ihren Räumen sehr gering ist und sie den Thermostatkopf und das Heizkörperventil mit einem Handtuch umwickeln, ist der Frostschutz nicht mehr gewährleistet. Sollte das Heizwasser dadurch in der Heizung gefrieren, kann der Schaden der Heizung enorm sein und hohe Reparaturkosten mit sich bringen. Meine Bitte ist daher: Verhindern sie nicht die Frostschutzfunktion des Thermostatkopfes. Versuchen sie vor dem Schlafen das Schlafzimmer ordentlich zu lüften und bei Bedarf den Lüftungsvorgang zu wiederholen.

      Liebe Grüße! Martin Schlobach

  3. Alex / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach,

    Können Sie mir sagen, was in einem Thermostat i.d.R. als Ausdehnungsmasse verwendet wird ?
    Wird Metall verwendet und wenn ja, welches ?

    Vielen Dank und viele Grüße
    Alex

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Alex,

      vielen Dank für deine Frage. Es gibt verschiedene Systeme die Raumtemperatur mit Hilfe von Thermostaten zu Regeln. Es wird dabei in folgende Ausdehnungssysteme unterschieden: Systeme mit Flüssigkeitsausdehnung, Gasausdehnung, Feststoffausdehnung und Schmelzausdehnung.

      Bei einem Thermostat mit Flüssigkeitsfüllung kommen meist Silikonöle als Arbeitsfluid zum Einsatz. Dabei erfolgt die Ausdehnung im Thermostatkopf mit Hilfe dieser Flüssigkeit, welche die mechanische Bewegung zum öffnen und schließen auf ein Wellrohr umsetzt.

      Thermostate mit Gasfüllung arbeiten meist mit einem dampfgefüllten Wellrohrelement, welches ebenfalls die mechanische Bewegung auf dieses umsetzt.

      Bei der Feststoffausdehnung kommen meist Bimetalle oder Gummiblöcke zum Einsatz. Die Schmelzausdehnung erfolgt mit einer Wachsfüllung und einer Gummimembrane oder einem Gummisack im Thermostatkopf.

      In modernen Thermostaten werden fast ausschließlich Systeme mit Gas- und Flüssigkeitsausdehnung verwendet. Aus welchem Material die Wellrohre bestehen, kann ich dir leider nicht genau sagen. Falls du genauere Angaben zu den verwendeten Materialien haben möchtest, empfehle ich dir einfach eine E-Mail an den Kundenservice des jeweiligen Thermostatherstellers zu schreiben. Bei den meisten Herstellern bekommst du sehr qualifizierte und hilfreiche Antworten.

      Ich hoffe ich konnte dir damit etwas weiterhelfen.

      Liebe Grüße! Martin

  4. Boris / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach.
    Ich verzweifel langsam mit einem Heizkörper in unserer wohnung.
    Die Voreinstellung beim heizkörperventil ist auf 6. Beim thermostatsventil auf 5. Also alles volle Power. Aber der Heizkörper wird nicht richtig warm. Und es ist nur der eine. Mir ist auch aufgefallen, dass alle Heizkörperventile einen roten ring um den Stift haben, nur der nicht funktioniert hat einen schwarzen Ring. Ich hoffe sie können helfen. Vielen Dank und schöne grüße.

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Boris, vielen Dank für deinen Kommentar. Wenn alle anderen Heizkörper warm werden, befindet sich möglicherweise Luft in dem einzelnen Heizkörper, welcher nicht warm wird. Ein erster Lösungsvorschlag wäre es den Heizkörper zu entlüften und zu schauen ob dieser anschließend warm wird.
      Liebe Grüße! Martin

  5. Bernd R. / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach,
    wie genau ist die Regelung dabei eigentlich?

    Ich habe einige Räume die bei Stufe 2 (neue Heimeier Thermostate) schon 20 Grad Raumtemperatur haben. Ich finde die Abweichung schon etwas groß.

    Im Badezimmer habe ich eher das umgekehrte Problem, das der Raum bei Stufe 3 nicht warm genug ist, aber bei Stufe 4 bis 5 die Temperatur erreicht.

    Gibt es hierfür eine Erklärung?

    MFG. Bernd R.

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Bernd, hier könnte es, wie so oft, an einem fehlenden hydraulischen Abgleich liegen. Ohne hydraulischen Abgleich ist das Fließverhalten des Heizungswassers nicht optimal, sodass der Thermostatkopf seiner eigentlichen Funktion nicht mehr nachkommen kann. Ich empfehle Ihnen dazu folgende Beiträge: „Was ist ein hydraulischer Abgleich?“ und „Hydraulischen Abgleich selber machen – Beispiel an einem Einfamilienhaus„.

      Liebe Grüße! Martin

  6. Werner Schneider / Antworten ¬

    Hallo H.Schlobach,
    erst einmal alles Gute zum Neuen Jahr.
    Ich habe folgendes Problem :
    Ich habe in einem 1994 gebauten Haus mit 4 Wohneinheiten eine Eigentumswohnung und es wurde jetzt im Dez.14 bei uns im Haus ein hydraulischer Abgleich gemacht,da die oberen Zimmer im Winter nicht richtig warm wurden.Das ist nach dem Abgleich besser geworden und auch bei den anderen Heizkörpern in der Wohnung ist die Heizleistung meiner nach auch wesentlich besser geworden.Die Firma hat den Abgleich manuell an jedem Heizkörper eingestellt nach der Größe des Heizkörpers.Bei mir ist nun folgendes geschehen :
    In einem Raum mit 13m2 Heizkörper 80x60x10 cm bekomme ich bei einer Thermostateinstellung (Heimeier)zwischen Sternchen* und 1 ca.20 Grad Celcius,im Bad (5,6m2) ist es besser bei Einst. 3 ca.22 Grad.
    Nur im Wohnzimmer habe ich drei unterschiedliche HK und da habe ich bei 21,6-22 Grad folgende Einstellung
    HK 80x60x10cm 1,5
    HK 140x60x10 cm 2,8-3
    HK 80x60x10 cm 2,0 dieser HK ist im Raum entgegen gesetzt der beiden anderen HK.
    Wenn ich die Thermostatventile höher drehe,z.B. alle auf 3 wird es zu warm bis über 23 Grad.
    Ist meine Vermutung richtig,das bei den Heizkörperventilen der Durchfluß nicht optimal eingestellt ist und noch von Hand reduziert werden muß?
    Denn ich müßte doch im Wohnzimmer mit den drei verschiedenen HK(die ja einen unterschiedlichen Durchfluß haben müssen) alle Thermostate gleich z.B. 3 einstellen um die gleiche Raumtemparatur zu bekommen.Nur jetzt schaltet das Thermostat des großen HK bei 2,8 ab(HK wird kalt) und die anderen mit 1,5 heizen weiter(HK bleiben heiß),das ist doch nicht normal.
    Wollte gerne ihre Meinung abwarten,bevor ich mich mit der Firma in Verbindung setze,da diese nach dem Abgleich nochmal da war und den Durchfluß der Heizkörperventile an einigen HK schon noch etwas reduziert hat.

    Vielen Dank im voraus für ihre Bemühngen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Werner Schneider

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Herr Schneider,

      Ihnen auch ein frohes neues Jahr! Ein hydraulischer Abgleich ist ein dynamischer Prozess, welcher in der Regel nicht nach der ersten Einstellung abgeschlossen ist. Wenn es also Bereiche gibt, in denen Fließgeräusche zu hören sind und zu hohe oder zu niedrige Temperaturen erreicht werden, dann kann die Einstellung nachreguliert werden.

      Es ist jedoch auch zu beachten, dass konventionelle Thermostatköpfe recht träge sind und nicht sofort auf eine Temperaturänderung reagieren. Weiterhin sind die 20 °C bei einer Thermostatkopfstellung von 3 ein Richtwert. Es kann gut sein, dass vereinzelte Thermostatköpfe produktionsbedingt erst bei 22 oder 23 °C schließen. Ich sehe daher eher eine Nachregulierung in dem 13m² Raum, da Sternchen für Frostschutz und die Stufe 2 für ca. 16 °C steht.

      Ich hoffe ich konnte Ihnen damit etwas weiterhelfen.
      Liebe Grüße! Martin Schlobach

  7. Franz / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach,

    unser Haus besteht aus zwei Wohneinheiten. Die Heizungsanlage wurde im letzten Jahr erneuert (von Öl auf Pellets). Alle Heizkörperventile, sowohl an den noch vorhandenen alten Heizkörpern als auch an den neueren wurden durch Oventropventile ersetzt. Ein hydraulischer Abgleich wurde durchgeführt. Alle Heizkörper wurden entlüftet.
    Unser Problem ist nun, dass einige Heizkörper rauschen egal ob auf Stufe 1 oder 5 gedreht wurde. Die Heizungspumpe wurde auf 1,5 gestellt.
    Wodurch könnte dieses Rauschen entstehen? Bei der alten Heizungsanlage (Öl) war dies nicht der Fall. Könnte es am hydraulischen Abgleich liegen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Franz

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Franz,

      wenn der hydraulische Abgleich richtig gemacht wurde, werden Fließgeräusche normalerweise stark reduziert. Rauschende Geräusche sprechen meist für einen zu hohen Volumenstrom und einer zu hohen Förderhöhe. Ich kann mir vorstellen, dass die Förderhöhe von 1,5mWS vielleicht etwas zu hoch ist. Mit der Berechnung in meinem Beitrag “Auslegung einer Heizungspumpe mit Beispielrechnung”, können Sie die eingestellten Parameter Ihrer Pumpe nachrechnen und überprüfen. Falls die Pumpenwerte richtig sind, sollten Sie die Einstellwerte für den hydraulischen Abgleich an den jeweiligen Heizkörpern nachprüfen. Diese werden von den Fachfirmen in der Regel nach erfolgreichem Abgleich ausgehändigt. Sollte es keine Unterlagen geben, empfehle ich Ihnen meinen Beitrag “Hydraulischen Abgleich selber machen – Beispiel an einem Einfamilienhaus”.

      Sollten alle Angaben stimmen, würde ich noch einmal die Fachfirma kontaktieren, welche die Arbeiten durchgeführt hat.

      Mit freundlichen Grüßen
      Martin Schlobach

  8. Toni / Antworten ¬

    Sehr geherder Herr Schlobach,habe ca 20 Heizkörper mit Thermostatventile ohne Voreinstellung ,die nach längeren Zeit in Stellung „zu“ sich sich erst beim offnen nach Abnahme des Thermostates gangbar machen lassent.Frage: gibt es Ventile mit Federrückstellun des Verschlußbolzen? Sind Ventile mit Voreinstellung besser geeignet? Kann ich dadurch auch bei 2 Heizkörpern geringe Strömungsgeräusche beseitigen. Für Ihre Info. besten Dank

    mfg. toni

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Toni, meines Wissens gibt es solche Ventile nicht. Es ist jedoch keine Seltenheit, dass sich der Stopfbuchsenstift im Heizkörperventil nach der Sommerperiode festsetzt. Hierzu solltest du den Stift mit einem festen Gegenstand in das Ventil drücken, bis er wieder gangbar ist. Wichtig dabei ist, nicht an dem Stift zu ziehen! Grundsätzlich kann man auch nicht sagen, dass voreinstellbare Heizkörperventile weniger Anfällig für das Festsetzen des Stiftes sind. Hier spielt unter anderem die Wasserqualität im Heizungsnetz eine Rolle. Mit voreinstellbaren Heizkörperventilen kann man den Volumenstrom für einen Heizkörper einstellen. Bei der Reduzierung der Voreinstellung und damit auch des Volumenstroms könnten dann auch die Strömungsgeräusche verschwinden. Ein weiterer Faktor für Strömungsgeräusche sind die Einstellwerte der Heizungspumpe, welche meist zu hoch eingestellt sind. Ich empfehle dir hierfür meine Beiträge “Hydraulischen Abgleich selber machen”, “Auslegung einer Heizungspumpe mit Beispielrechnung” und “Wie funktioniert ein Thermostatventil?”.

      Liebe Grüße! Martin

  9. Paul M / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach,

    Zuerst einmal vielen Dank für die gute Darstellung und Erklärung auf Ihrer website.

    ich bastle derzeit an einem selbstgebauten Blockheizkraftwerk herum. Es ist soweit funktionstüchtig, allerdings müssen ein paar Eigenschaften optimiert werden.

    Das Kühlmittel zirkuliert durch folgende Bauteile:
    *Motorblock
    *Abgaswärmetauscher
    *Lichtmaschine
    *Plattenwärmetauscher (hier besteht die Verbindung zwischen Kühlkreislauf BHKW und Heizkreislauf mit Pufferspeicher)

    Nun möchte ich den Dieselmotor im gewünschten Temperaturbereich betreiben und denke als Lösung dafür an einen Thermostatmischer, der im 3. Weg Zu- und Abstrom des Kühlmittels am Ein- und Ausgang des Motorblocks kurzschließt. Somit bleibt der Motor auf einem hohen Temperaturniveau und kann optimal laufen und der Wärmetausch erfolgt durch die überschüssige Energie.

    Können Sie mir diese Lösung empfehlen bzw zu einem entsprechenden Bauteil raten?

    Der Temperaturbereich sollte von 70-100°C sein. Der Thermostatmischer sollte sich möglichst selbstständig ohne manuelle Bedienung regeln.

    Ich würde mich sehr über eine fachmännische Antwort freuen!

    Viele Grüße
    Paul Müller

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Herr Müller,
      das hört sich nach einem spannenden Projekt an. Gibt es für das BHKW und die Anbindung an die Heizung eine schematische Darstellung?
      Liebe Grüße! Martin Schlobach

  10. Ernst Palmen / Antworten ¬

    Hallo, Herr Schlobach,
    zum Thema „Hydraulische Einregulierung und Thermostatventile“ sollten Sie noch klarstellen:
    Durch die hydraulische Einregulierung wird für jeden Heizkörper bzw. jede Heizfläche die bei geöffnetem Thermostatventil maximal durchfließende Wassermenge voreingestellt. Dadurch wird gewährleistet, dass bsp.weise eine nächtliche Absenkung der Vorlauftemperatur bei allen Heizflächen eine gleichmäßige Leistungsminderung bewirkt.
    Thermostatventile werden jedoch im Wasserzufluss des Heizkörpers eingesetzt und beeinflussen deshalb nur die durch den HK fließende Wassermenge. Die HK-Leistung verhält sich zu dieser Wassermenge jedoch nicht linear („A-Wert“-abhängig). D.h., dass eine Reduzierung der Wassermenge auf die Hälfte ggf. nur eine Leistungsminderung von 15% bewirkt. Diese Nichtlinearität ist umso stärker, je höher die Temperaturdifferenz zwischen HK- und Raumtemperatur ist.
    Kurzum: Bei den Thermostatventilen gibt’s in der Wirkung deshalb eigentlich nur „offen“ oder „geschlossen“.
    Dem entsprechend kritisch sind auch so manche „feinmotorische“ Empfehlungen zu bewerten.

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Sehr geehrter Herr Palmen,

      Vielen Dank für Ihren Kommentar. Was Sie bezüglich der Nichtlinearität einer Wärmeübertrager-Kennlinie (a-Wert) beschreiben ist vollkommen richtig. Die Wärmeübertrager-Kennlinie ist jedoch nur ein Teil der Streckenkennlinie, welche die Gesamtregelbarkeit der Anlage darstellt. Die Kompensation der Nichtlinearität einer Wärmeübertrager-Kennlinie erfolgt durch die Wahl einer geeigneten Ventilkennline, welche ebenfalls nichtlinear ist. Durch diese Kompensation wird die Streckenkennlinie annähernd linear und die Anlage gut regelbar. Aus diesem Grund würde ich sagen, dass Ihre Aussage zur Wirkung eines Thermostatventils nicht richtig ist. Wie sehen Sie das?

      Liebe Grüße! Martin Schlobach

  11. Hallo, Herr Schlobach / Antworten ¬

    Vielen Dank für die gute Darstellung und Erklärung auf Ihrer website.
    Frage: bei mir im Sommer sind alle Thermostatventile bis Anschlag geschlossen. Trotztdem haben wir Wärmeverlust im Heizungsraum. Ist das zu akzeptieren. Lieg das an Thermostaten.
    Herzlichen Dank.
    Baberkoff

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Herr Baberkoff,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Solange die Heizkörper im Sommer nicht warm werden, sollte die Ursache nicht an den Thermostatventilen liegen. Wenn die Warmwasserbereitung in Ihrem Heizraum zentral über den Wärmeerzeuger erwärmt wird, können im Sommer durchaus Wärmeverluste im Heizraum verzeichnet werden. Eine Überprüfung der Regelparameter für die Heizungsanlage durch einen Fachbetrieb könnte hier möglicherweise weiterhelfen.

      Ich hoffe ich konnte Ihnen damit etwas weiterhelfen.

      Liebe Grüße! Martin Schlobach

  12. Andre Schmidt / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach,

    ich habe ihren Blog mit großem Interesse verfolgt und bin mir sicher, dass Sie auch für mein folgendes Problem eine Lösung parat haben:

    In der Küche befindet sich ein Heizkörper welcher über ein Heimeier Durchgangsventil und Eckthermostatkopf geregelt wurde. Da dieser Heizkörper fast nie richtig warm wurde entschloss ich mich den Thermostatkopf gegen einen elektronischen auszutauschen aus Platzproblemen musste ich das Durchgangsventil (Heimeier) gegen ein Eckventil (Heimeier) austauschen.
    Jetzt habe ich den gegenteiligen Effekt der Heizkörper wird selbst bei geschlossenem Ventil nicht mehr richtig kalt.
    Haben Sie da eine Lösung für mich ?
    Beste Grüße Andre Schmidt

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Herr Schmidt,
      wenn das Ventil richtig geschlossen ist, kann theoretisch kein warmes Heizwasser in den Heizkörper nachfließen. Vielleicht ist das neue Eckventil defekt und kann nicht richtig geschlossen werden.
      In der Regel können bei einem offenen und halb geschlossenen Ventil Fließgeräusche an dem Ventil wahrgenommen werden. Wenn das Ventil geschlossen ist, sind diese verschwunden. Vielleicht hilft Ihnen das weiter. Ansonsten ist hier eine Ferndiagnose sehr schwierig. Sollte sich das Problem nicht lösen lassen, empfehle ich Ihnen eine Fachfirma einzuschalten.
      Liebe Grüße!
      Martin Schlobach

  13. Gert Rosendahl / Antworten ¬

    Sehr geehrter Herr Schlobach,

    zunächst herzlichen Glückwunsch zu Ihren sehr verständlichen Informationen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir bei einer Frage helfen könnten. Bei uns wurde die Heizung erneuert, dabei ein hydraulischer Abgleich durchgeführt, d.h., auch entsprechende Thermostate installiert. Leider hat der Monteur an der Heizung den Vor- und Rücklauf vertauscht, was entsprechende Geräusche verursacht. Auch wenn das wieder korrigiert werden soll stellt sich mir die Frage, ob die Termostatventile evtl. Schäden genommen haben. Können Sie das aus der Distanz,einschätzen?

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Sehr geehrter Herr Rosendahl,

      in der Regel sollten die Heizkörperventile keinen Schaden davon tragen. Ich habe schon verschiedene Heizungssysteme gesehen, bei denen nach Jahren festgestellt wurde, dass an manchen Heizkörpern der Vor- und Rücklauf vertauscht wurde. In diesen Fällen sind nie Schäden entstanden. Dafür gibt es jedoch keine Garantie. Sollte etwas nicht richtig funktionieren, müsste der Heizungsbauer dies in Ordnung bringen.

      Liebe Grüße! Martin Schlobach

  14. Ralf Müller / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach ,

    Vielen Dank für die ausgezeichnete Webseite.

    Leider habe ich ein Problem mit dem Thermostat eines Heizkörpers.
    Trotz der Q3 Liste kan ich den den Hersteller nicht indifizieren.
    ( wie kriege ich das Bild hier rein ? )
    Das Problem ist , daß der Thermostat auf Stufe 3 voll ofen ist.
    Stufe 4 oder 5 läuft der Übertragungsstift leer.

    Soweit ich es erkennen kann ist es kein voreinstellbares Eckventil.
    Auf dem Frostschutz Symbol ist der Heizkörper aus.

    MfG Ralf Müller

  15. achim / Antworten ¬

    Sehr interessant und vor allem aufschlußreich … weitermachen! Aber warum muß ich mir neun Blätter mehr drucken lassen als notwendig? Könntest Du zukünftig eine Druckversion ins Internet stellen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Kranzbühler

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Sehr geehrter Herr Kranzbühler,
      vielen Dank für Ihren Kommentar. Im Kopf des Beitrages befindet sich ein „Print“ Button. Über diese Schaltfläche wird ihnen eine Druckerfreundliche Version des Beitrags erstellt.
      Liebe Grüße! Martin Schlobach

  16. helmut spreitzhofer / Antworten ¬

    hallo, herr schlobach,

    ist es möglich, dass durch den einbau eines thermostatventils der heizkörper nur bis zur hälfte warm wird wenn das ventil z.b. auf stufe 3 gestellt wird?

    vielen dank für für ihre antwort.
    h.spreitzhofe

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Herr Spreitzhofer,

      das ist durchaus möglich. Wenn beispielsweise die gewünschte Raumtemperatur von 20°C erreicht ist, wird der Zufluss des Heizwassers durch das Heizkörperthermostat unterbrochen (Stufe 3 entspricht dabei in der Regel ca. 20°C). Da das Thermostat ein Regelelement ist, ist es also nicht wichtig ob der Heizkörper komplett warm ist, sondern ob die eingestellte Raumtemperatur erreicht wurde.

      Ich hoffe ich konnte Ihnen damit etwas weiterhelfen.

      Liebe Grüße! Martin Schlobach

  17. Sandra / Antworten ¬

    Sehr geehrter Herr Schlobach,

    ich bin auf der Suche für eine Erklärung des Verhaltens meiner Thermostatventile auf Ihre Seite gestoßen und hoffe, dass Sie mir helfen und meine Fragen beantworten können.
    Ich habe das Problem, dass die Heizkörper in zwei Zimmern erst ab einer Einstellung von 2-3 warm werden, darunter passiert nichts (gar nichts, nicht einmal lauwarm). In den zwei weiteren Zimmern kommt jedoch schon bei einer Einstellung etwas über 1 eine (leichte) Erwärmung zustande (mit höherer Einstellung höhere Temperaturen). Nun dachte ich, dass vielleicht die Ventile verstopft sind, was im letzten Jahr an einer anderen Heizung der Fall war, und habe die zwei Ventile vom Fachmann austauschen lassen. Aber auch jetzt werden besagte Heizkörper unter 2-3 nicht einmal minimal warm. Ist das normal? Heizen Thermostatventile ganz und gar nicht, wenn die „eingestellte Ramtemperatur“ überschritten ist? Sind somit die Ventile, die den Heizkörper ab 1 warm werden lassen, kaputt (Temperaturfühler)? Oder stimmt etwas mit den Heizkörpern nicht, die erst ab 2-3 warm werden? Die Zimmertemperaturen sind in allen Räumen etwa gleich (19-20°C). Es kann ja nicht sein, dass sich Heizkörper so unterschiedlich verhalten. Einer der Heizkörper, die nun ab 2-3 heizen, hat im letzten Jahr definitiv auch auf 1,5 angenehm geheizt und eine Raumtemperatur von ca. 18-19°C gehalten.

    Kann das ansonsten etwas mit diesem hydraulichen Abgleich zu tun haben und die Wasserzufuhr funktioniert nicht richtig/gleichmäßig? Ein Heizkörper der 2-3 Gruppe bezieht sein Wasser aus dem gleichen Rohr wie ein Heizkörper der 1er Einstellung und die Rohranschlüsse liegen sich direkt gegenüber (also gehen t-förmig vom Hauptrohr ab).

    Alle 4 Ventile sollten Thermosthatventile sein (2x jetzt neu: OVENTROP Uni LH, 2x alt: vermutlich Danfoss RAW). Geheizt wird über Fernwärme.

    Über eine Antwort bedanke ich mich schon einmal im Voraus!

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Sandra,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Du hast die Funktion des Thermostates schon sehr gut erklärt. Wenn die gewünschte Raumtemperatur von beispielsweise 20 °C erreicht ist, schließend die Thermostate die Heizkörperventile. Stufe 3 entspricht dabei ungefähr einer Raumtemperatur von 20 °C. Dass andere Thermostate bei Stufe 1 eine Raumtemperatur von 20 °C zulassen, kann mehrere Ursachen haben. Es kann beispielsweise das Thermostat kaputt sein, oder das Fließverhalten des Heizungswassers (hydraulischer Abgleich) im Heizungsnetz ist nicht optimal. Du kannst einmal zum Testen die funktionierenden Thermostate mit den nicht funktionierenden Thermostaten tauschen. Sollten die funktionierenden Thermostate an den besagten Heizkörpern ebenfalls nicht richtig arbeiten, sollte die Hydraulik überprüft werden. Leider ist hier eine Ferndiagnose etwas schwierig. Ich empfehle dir daher eine Fachfirma einzuschalten oder einen Blick auf meinen Beitrag „Hydraulischen Abgleich selber machen – Beispiel an einem Einfamilienhaus“ zu werfen.

      Ich hoffe ich konnte dir damit etwas weiterhelfen.

      Liebe Grüße! Martin

  18. Maria Mahler / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlohbach,

    ich habe mal eine Verständnis Frage. Wenn ich Lüfte, Wickel ich ein Handtuch um den Thermostaten.. Ich stelle aber immer wieder fest, das die Heizung trotzdem heizt. Das verstehe ich nicht. Der Thermostat hat doch das Tuch um und kann doch gar nicht fühlen.
    Vielen Dank für die Erklärung.
    Wenn ich nämlich den Thermostaten runter drehe zum lüften und nach dem lüften wieder anstelle, powert die Heizung. Deswegen wurde mir das mit dem Tuch empfohlen.

    Viele Grüße
    Maria Mahler

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Frau Mahler,

      angenommen ihre gewünschte Raumtemperatur war beim Öffnen des Fensters noch nicht erreicht, so hätte die Heizung bis zur Fensteröffnung ganz normal ihre Arbeit verrichtet. Wenn Sie nun beim Fensteröffnen ein Handtuch um das Thermostat wickeln, ändern sie nicht die Einstellung des Thermostates. Die Folge wäre, dass ganz normal weitergeheizt wird. Die Stellung des Ventilkegels im Thermostat bleibt also gleich, da das Thermostat in der ersten Zeit keine äußeren Temperaturveränderungen wahrnimmt. Das Wickeln eines Handtuchs um das Thermostat ist jedoch nur eine Notlösung, und das Thermostat würde den Kaltluftabfall mit der Zeit registrieren und sich öffnen. Es würde wieder geheizt werden. Ich empfehle ihnen daher das Thermostat herunterzudrehen und es wieder zu öffnen, wenn sie mit dem Lüften fertig sind. Eine niedrigere Einstellung am Thermostat kann ein anfängliches „powern“ der Heizung reduzieren.

      Liebe Grüße. Martin Schlobach

  19. Lauri / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlohbach,

    Danke für die Übersichtliche Artikel. Ich habe eine Frage:

    wie kann mann das Thermostatventil zum andere seite vom Heizkörper wechseln (zb von rechte seite nach links).
    Ich habe eine COSMO Flachheizkörper T6 (mittelanchsluss, Zweirohr) und laut die Hersteller webseite – „Thermostatventil (werkseitig rechts oben eingedichtet)
    jederzeit auch nachträglich ohne Drehen des Heizkörpers und ohne Kreuzen von Vor- und Rücklauf problemlos auf links austauschbar.“
    Aber wie (technisch) kann Ich das machen? Gibst so eine „step-by-step“ Anleitung?

    Danke voraus,
    Lauri

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Lauri,

      da das Ventil auf der rechten Seite ausgebaut und auf der linken Seite wieder eingebaut werden muss, ist hier ein etwas größerer Eingriff notwendig, da möglicherweise Wasser aus dem Heizsystem abgelassen werden muss. Dies ist nicht mit dem Tausch eines Heizkörperthermostates vergleichbar. Von daher empfehle ich dir eine Fachfirma zu kontaktieren.

      Liebe Grüße! Martin

  20. Nicole / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlohbach,
    vielen Dank für die interessanten Beiträge hier.
    Wir wollten in unserer neuen Wohnung auch elektronische Thermostate installieren.
    Bei dem Abbauversuch haben wir jedoch entdeckt, dass unsere Heizung mit einem Thermostatventil mit Voreinstellung (also roter Ring) eingebaut wurde.

    Darauf passt das elektronische Thermostat nicht.
    Gibt es dort eine Möglichkeit (z.B. einen Adapter) um das entsprechend zu befestigen?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe
    Gruß Nicole Maier

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Frau Maier,

      hier handelt es sich möglicherweise um ein Danfoss Einbauventil Serie 3 RA-N*? Meist sind im Lieferumfang der elektronischen Thermostate ein paar Adapter für Danfoss Ventile dabei. Ansonsten sollte, falls es sich um das genannte Ventil handelt, der folgende Adapter passen: Heimeier Adapter zum Anschluss an Fremdfabrikat Danfoss RA*.

      Ansonsten finden Sie eine große Übersicht der gängigen Ventile in dem folgenden Beitrag: „Die große Übersicht: Adapter für Thermostatventile„.

      Ich hoffe ich konnte Ihnen damit etwas weiterhelfen.
      Liebe Grüße! Martin Schlobach

  21. Rainer Hesse / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach,

    zunächst mal danke für diese nützlichen Seiten.

    Bei manchen Heizkörperventilen ist der Einstellbereich extrem klein, d.h. von vielleicht 15 cm sind nur ca. 2 mm relevant. Der Heizkörper ist dann meist ganz heiß oder kalt.
    Woran liegt das, fehlt da eine Art Getriebe?
    Bei welchen Ventilen ist das anders, bzw. wie kann man das Problem lösen?

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Herr Hesse,

      hier meinen Sie wahrscheinlich ein Thermostat? Sollten Sie nur noch einen sehr kleinen Spielraum zum Einstellen des Thermostates haben, kann es daran liegen, dass das Thermostat defekt oder der Volumenstrom über dem Heizkörperventil zu hoch ist, sodass dieses nicht mehr richtig arbeiten kann. Sollten dies die Ursachen für das Problem sein, kann man dieses durch die Voreinstellung des Ventils mit einem hydraulischen Abgleich und gegebenenfalls dem Tausch des Thermostatkopfes lösen.

      Liebe Grüße, Martin Schlobach

  22. Rüdiger / Antworten ¬

    Hallo Martin
    Du hast in einer Abbildung genau erklärt wie das voreinstellbare Thermostatventil von Oventrop funktioniert. Es ist richtig, das Ventil hat 6 stufenlose Stufen die ich mit einem Spezialschlüssel einstellen kann. Es ist aber nicht so wie bei anderen Ventilen, dass das Ventill bei Stufe 6 sich nicht mehr weiterdrehen lässt. Stufe 6 bedeutet max. Durchfluss, Stufe 1 = minimalster Durchfluss.
    Das Ventil lässt sich stufenlos verstellen. Nach Stufe 6 kommt jedoch gleich wieder Stufe 1.
    Es kann doch nicht sein, dass bei Stufe 6 voller Durchfluss gegeben ist und ich drehe ein paar mm weiter auf Stufe 1 dass dann das Ventil bereits wieder geschlossen sein sollte.
    Ich habe nämlich das Problem dass meine Oventrop Fußbodenerwärmung nicht warm wird, und befürchte das es evtl. am nicht ganz geöffneten Ventil liegen könnte obwohl es auf Stellung 6 steht, Oder lässt sich das Ventil wie der Zeiger einer Uhr mehrmals durchdrehen bis es dann zum Anschlag kommt und bei Stufe 6 steht, Könntest Du mich bitte aufklären?

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Rüdiger,

      es handelt sich beim AV6 nicht um einen stufenlosen Übergang bei den Voreinstellungen. Beim AV6 entspricht die Voreinstellung denen der Fotos in Abbildung 11. Wenn also der Strich der Voreinstellung 6 mit der Markierung auf dem Ventil übereinstimmt, ist das Ventil definitiv komplett offen. Wenn du nun wieder auf Stufe 1 weiterdrehst, hat das Ventil wieder den Durchfluss von Stufe 1.

      Bei einem voreinstellbaren Ventil wird nichts auf oder zu gedreht. Es gibt einen Festwiederstand mit Öffnungen, welcher unbeschränkt gedreht werden kann und je nach Öffnung hat man einen anderen Querschnitt. Dies ist aber bei jedem voreinstellbaren Ventil so.

      Liebe Grüße, Martin

  23. Rüdiger / Antworten ¬

    Hallo Martin
    Nur noch zur Klatstellung der Thermostatknopf ist auf 5 Max Stellung und der Rücklaufbegrenzer für die Fußbodenheizung ist auf 38 Grad eingestellt. Aber der Boden wird nicht warm.

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Rüdiger,

      hier ist eine Ferndiagnose wirklich schwierig. Ich empfehle dir daher eine Fachfirma zu konsultieren, die dich eingehen berät.

      Liebe Grüße, Martin

  24. Rüdiger / Antworten ¬

    Hallo Martin,
    Noch eine weitere Frage zu dem Oventrop AV 6 voreinstellbarem Ventil. Lässt sich der Einsatz austauschen gegen einen normalen Ventileinsatz, da ich dem voreinstellbarem Ventil nicht traue, ob es tatsächlich bei Stellung 6 ganz geöffnet ist, da ja nach Stellung 6 wenn man ein wenig weiterdreht gleich wieder Stellung 1 kommt, wo das Ventil geschlossen sein müsste.

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Rüdiger, in der Regel sollte es kein Problem sein den voreinstellbaren Einsatz gegen einen nicht voreinstellbaren Einsatz zu tauschen, auch wenn du meiner Meinung nach dem Ventil auf Stellung 6 trauen kannst.
      Liebe Grüße, Martin

  25. Anja / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlohbach,

    ich habe folgendes Problem.
    Ich habe festgestellt, dass Heizkörper komplett kalt bleibt. Den Heizkörper habe ich entlüftet. Es war extrem viel Luft im Heizkörper und war bereits sicher, dass das Problem gelöst ist. War aber leider nicht. Dann habe ich gestern das Thermostat abgeschraubt und mir das Ventil angeschaut, was aber meiner Meinung nach völlig ok ist. (Heizung ist 4 Jahre alt) Als Vergleich habe ich das bei einer funktionierenden Heizung ebenfalls gemacht. Das Thermostat habe ich bei der eigentlich funktionierenden Heizung wieder angeschraubt. Leider wird diese Heizung nun auch nicht mehr warm. Das An- und Abschrauben eines Thermostats finde ich eigentlich Idiotensicher. Kann ich hier was falsch gemacht haben?

    Viele Grüsse
    Anja

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Anja,

      vielen Dank für deinen Kommentar und der Schilderung deines Problems. Nach dem Entlüften einer Heizung kann es durchaus sein, dass die Heizung kalt bleibt. Luft in der Heizung kann nämlich auch bedeuten, dass nicht genug Wasser im System ist. Ein Auffüllen des Heizungssystems mit Wasser könnte beispielsweise schon helfen. Falls dies nicht hilft, empfehle ich dir Kontakt mit einer Heizungsfirma aufzunehmen.

      Liebe Grüße, Martin

  26. Michael / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach,

    wir haben im ganzen Haus eine Fußbodenheizung. Nur im Hauptbad wird die Fußbodenheizung durch einen Handtuchheizkörper ergänzt. Allerdings wird dieser auch auf Stufe 5 nie warm. Ich habe mal gehört, dass es an den niedrigen Vorlauftemperaturen der Fußbodenheizung liegt.

    Gibt es dennoch die Möglichkeit, z.B. die Temperatur anderweitig höher zu stellen? Zum Beispiel indem man die Durchflußmenge erhöht –> „Voreinstellung“ wie von Ihnen im Text oben beschrieben?

    Vielen Dank und Grüße
    Michael Wagner

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Michael,

      vielen Dank für deine Frage. Die Vorlauftemperaturen können in diesem Fall gewiss einen Einfluss haben. Da eine Fußbodenheizung jedoch ein sehr sensibles System ist, würde ich keinesfalls einfach die Vorlauftemperatur oder den Volumenstrom erhöhen. Ich würde ihnen in diesem Fall empfehlen das Problem mit einer Heizungsfirma zu besprechen.

      Liebe Grüße, Martin

  27. Oswald / Antworten ¬

    Hallo Martin,

    unter der Definition des hydraulischen Abgleichs schreibst du, dass: „Erreicht wird dies durch die Voreinstellung von Heizkörperventilen an den Heizkörpern, Strangregulierarmaturen an den einzelnen Strängen sowie durch optimal eingestellte und ausgelegte elektronisch geregelte Umwälzpumpen“.

    Wenn ich das richtig verstehe, erfüllen alle sog. voreinstellbaren HK-Ventile (~unterteile) diese Funktion und regulieren den Durchfluss.

    Heimeier Eclipse Ventilunterteile sind auch voreinstellbar, regeln dadurch den Durchfluss. Was bieten die Eclipse aber zusätzlich, so dass keine Strangdifferenzdruckregler benötigt werden. Sprich: wie geschieht alleine durch das Ventil Heimeier Eclipse ein automatisierter hydraulischer Abgleich?

    VG
    Oswald

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Oswald,

      vielen Dank für deine Frage. Diese ist zu 100% berechtigt und ich kann dir darauf auch eine ganz einfache Antwort geben: die Heimeier Eclipse Ventile haben einen internen Differenzdruckregler, sodass diese Strangweise entfallen können. Der hydraulische Abgleich wird dadurch jedoch nicht automatisiert. Die Volumenströme müssen noch immer berechnet und auch an den Ventilen voreingestellt werden. Die Aussage „automatischer hydraulischer Abgleich“ ist somit nicht ganz korrekt 😉 Dennoch sind die IMI Heimeier Eclipse Ventile, wie auch die Danfoss Dynamic Valve- und Oventrop Baureihe AQ Ventile eine wichtige Weiterentwicklung voreinstellbarer Heizkörperventile zur Verfeinerung und Optimierung des hydraulischen Abgleichs, da die Differenzdruckreglung direkt am Heizkörper stattfindet.

      Liebe Grüße, Martin

      1. Oswald / Antworten ¬

        Vielen Dank Martin,

        Deine Antwort hat mir sehr geholfen. Ich habe mir mal die technischen Beschreibungen der Eclipse und, damit man nicht – schleichwerberisch – nur einen Hersteller untersucht, der Danfos Dynamic Valve angesehen.
        Beide sind ausgelegt bis zu einer Pumpenförderhöhe von 6,0 m (=600 mm WS = 60 KPa). Wenn nun eine Pumpenförderhöhe von 6,9 H/m erforderlich ist, dann müssen Strangregulierventilen empfohlen (gemäß Danfos: ASV )?! Sind da Differenzdruckstrangregulierventile nicht besser? Oder gibt es Einschränkungen oder stören zusätzliche Differenzdruckregulierer in den Vor-Rücklaufsträngen?

        VG
        Oswald

        1. Martin Schlobach / Antworten ¬

          Hallo Oswald, zunächst eine Frage von mir, wie kommst du auf eine Pumpenförderhöhe von 6,9 mWS? Um was für ein Gebäude handelt es sich hier?
          Liebe Grüße, Martin

          1. Oswald

            Hallo Martin,

            es handelt sich um ein Gebäude aus den 60er Jahren. Es gibt 18 Wohneinheiten mit 1600 m² Wohnfläche und 4 Stockwerke (inkl. Dachgeschoss). Die Zimmerhöhe ist um 3 mtr.

            Die Auskunft des Fachmannes des betreuenden Heizungsunternehmens sagt, dass der Differenzdruck von bis 6,9 H/m erforderlich ist, damit alle Heizkörper versorgt werden.

            VG
            Oswald

          2. Martin Schlobach

            Hallo Oswald, mein Gefühl und meine Erfahrungswerte sagen mir, dass diese Förderhöhe für das Gebäude um mehr als das Doppelte zu hoch ist. Wenn du die Abmessungen des Gebäudes kennst, kannst du die Förderhöhe überschlägig nachrechnen. In meinem Beitrag „Auslegung einer Heizungspumpe mit Beispielrechnung“ habe ich erklärt wie. Ich hoffe dieser Ansatz hilft dir etwas weiter.
            Liebe Grüße, Martin

  28. Manuel Werner / Antworten ¬

    Hallo Martin,
    zuerst einmal möchte ich Danke für diesen erstklassigen Artikel sagen. Das mit der Querschnittsverengung bei voreinstellbaren Thermostatventilen habe ich selber noch nie richtig gesehen und konnte es hier in deinem Beitrag endlich einmal im Zusammenhang betrachten.
    Was du bei dem Thermostatkopf noch erwähnen hättest können, wäre der richtige Einbauort. Es muss schließlich immer sichergestellt sein, dass der Thermostatkopf von der gewünschten Raumluft gut umspült wird, damit keine falsche Temperaturregelung entsteht.
    Ein Wärmestau, z.B. hinter einen Vorhang, sorgt immerhin dafür, dass der Thermostatkopf meint, die gewünschte Raumtemperatur ist schon erreicht, obwohl dies nur hinter dem Vorhang und nicht im Raum der Fall ist.
    Ich bin mir zwar sicher, dass du das wusstest, aber zur verdeutlichung kannst du es dir ja gerne hier nochmal kurz mit Bildern anschauen:
    http://haustechnik-wissen.de/thermostatventil/

    Gruß Manu

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Manuel,
      vielen Dank für deinen Kommentar und deinen Hinweis. Da hast du vollkommen recht, bei elektronischen Heizkörperthermostaten hat man jedoch die Möglichkeit einen Temperatur Offset durchzuführen, welcher eine Fehlerkorrektur vornimmt und somit einen umgebungsbedingten Wärmestau oder eine Kältebrücke überwinden kann.
      Liebe Grüße, Martin

  29. Rolf Kersjes / Antworten ¬

    Hallo Martin,

    ich habe ein eigentlich einfaches Problemchen. Die Heizkörperthermostaten von DANFOSS lassen sich einfach nur schwer drehen, steuern aber ansonsten meiner Auffassung nach gut. Sind allerdings auch schon etwas älter (ca. 30 Jahre). Gibt es einen einfachen Hinweis, was ich tun kann, damit ich sich die wieder leichter drehen lassen?

    In den o.g. Texten habe ich keinen Hinweis gefunden, oder seh ich den Wald vor lauter Bäumen nicht?

    Danke vorab für einen hilfreichen Tipp

    Gruß aus der Heide, Rolf

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Rolf,

      hier kann vielleicht etwas WD-40 Pflegespray helfen. Ansonsten würde ich dir Empfehlen neue Thermostate zu kaufen, da die Regelgenauigkeit von konventionellen Thermostaten bereits nach 20 Jahren nicht mehr gewährleistet werden kann.

      Liebe Grüße, Martin.

  30. Karsten Schade / Antworten ¬

    Hallo,
    Vielen Dank für die informativen Seiten. Auch ich habe ein Problem mit meiner Heizung.

    Es ist eine gemischte Anlage mit FBH und HK (Baujahr 2012)

    Bei Betrieb der Heizung erwärmt sich die ganze Wohnung schrittweise auf über 23 Grad, obwohl die Thermostate der HK auf 2 und die RTL Ventile der FBH auf 1,5 stehen. Letztendlich hilft nur zeitweises abschalten des Brenners. Ich habe gelesen, dass RTL Ventile eigentlich nicht zur Regulierung der Raumtemperatur gedacht sind, sondern den Rückfluss steuern sollen.

    Die Anlage ist entlüftet und lt. Hersteller ein hydraulischer Abgleich durchgeführt.

    Was läuft da schief???

    Ich habe mir extra einen Thermologger besorgt, der alle 15 Min. Die Temperatur aufzeichnet. Ohne Abschaltung der Anlage habe ich nach 3 Tagen zwischen hin 23 und 24 Grad

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Karsten,

      genau, RTL Ventile sind sogenannte Rücklauftemperaturbegrenzer und sorgen dafür, dass die Wassertemperaturen in der Fußbodenerwärmung nicht zu hoch ansteigen, da eine zu hohe Temperatur dem Fußboden schaden könnte. Was deine Frage zu den Temperaturen angeht, würde ich versuchen die Heizkurve des Heizkessels/ Heiztherme anzupassen. In der Anleitung deiner Heizungsregelung sollte dies ausführlich beschrieben sein. Mit der Anpassung der Heizkurve, kannst du die Vorlauftemperatur bei einer bestimmten Außentemperatur angeben. In deinem Fall würde ich die Steilheit der Heizkurve reduzieren, da nach deiner Beschreibung die Raumtemperaturen zu hoch sind.

      In dem folgenden Beitrag findest du auch noch weitere Informationen zur Fußbodenerwärmung und der Funktion von RTL Ventilen: Hydraulischen Abgleich selber machen – Korrektur: Fußbodenheizung oder Fußbodenerwärmung?

      Ich hoffe ich konnte dir damit etwas weiter helfen.
      Liebe Grüße, Martin

  31. GK / Antworten ¬

    Wie wird der Frostschutz bei elektronischen Thermostaten sichergestellt wenn die Batterie bei geschlossenem Ventil ausfällt?

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo GK, in der Regel öffnen sich elektronische Heizkörperthermostate komplett, wenn die Batterie leer ist, um den Frostschutz zu gewährleisten.
      Liebe Grüße, Martin

      1. GK / Antworten ¬

        Vielen Dank für die Antwort. Hab noch eine Verständnisfrage. Da bei leerer Batterie keine Energie mehr für den Motor vorhanden ist, um das Ventil zu öffnen erfolgt die Ventilöffnung wodurch???

        1. Martin Schlobach / Antworten ¬

          Nach meinem Verständnis wird das Ventil voll aufgefahren, bevor die Batterie komplett alle ist. Ich glaube sobald ein Mindestschwellwert der vorhandenen Nennspannung unterschritten wird, erfolgt der Vorgang.
          Liebe Grüße, Martin.

  32. marga / Antworten ¬

    Hallo Herr Schonach,

    ich möchte an meiner RTL Oventrop Fußbodenheizung gerne am Thermostatventil die Voreinstellung von 3 rausnehmen.
    Es scheitert aber schon daran, dass ich das Thermostatventil nicht geöffnet bekomme! 🙁
    Haben Sie da einen Tipp für Frauen?

    Lieben Dank

    marga

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Marga, gibt es einen Grund weshalb du die Voreinstellung rausnehmen möchtest?
      Liebe Grüße, Martin.

  33. Richard / Antworten ¬

    Hallo Herr Schonach,

    ich habe fongendes Problem: Meine Schwiegermutter sagte mir, ich solle mir mal die (Fußboden-)Heizung bei ihr im Bad ansehen – sie wird bereits seit einigen Jahren nicht mehr warm! Als ich dann feststellte, dass das Thermostat der Fußbodenheizung auf 2 eingestellt ist, meinte ich das sei zu niedrig, sie müsse auf Stufe 3 oder 4 – evtl. sogar auf 5 einstellen.
    Dann meinte sie, dass es ihr bei Stufe 5 viel zu warm wäre, aber auf Stufe 3 oder 4 (oder dazwischen) würde sie das Thermostat auch nicht einstellen, da es früher (vor ca. 6 Jahren) auch schon bei Stufe 1 und 2 warm wurde – also stellt sie das Thermostat höchstens auf Stufe 2 (da es aber nicht warm wird verwendet sie dann im Bad einen elektrischen Heizlüfter!). Ich vermute, dass bei der Wartung der Wärmepumpe vor ca. 5 oder 6 Jahren (die öfters auf Störung lief) die Heizkurve (Vorlaufhöchsttemperatur, Tagestempereatur, Nachabsenkung usw.) neu bzw. niedriger eingestellt wurde und somit seitdem die Wassertemperatur der Fußbodenheizung niedriger ist!

    Das Problem ist also eher meine Schwiegermutter, als die Technik (da sie stur auf den gewohnten Einstellungen besteht!).

    Meine Frage ist also, kann ich den Thermostatkopf bzw. das Themostatventil so justieren, dass bei der eingestellten Stufe 2 z.B. eigentlich effektiv Stufe 4 läuft (das Ventil als etwas weiter geöffnet ist und so der Wasserdurchfluss etwas höher ist)? So könnte meine Schwiegermutter bei ihrer gewohnten Einstellung bleiben und die Fußbodenheizung würde warm werden (ich trixe dadurch also meine Schwiegermutter aus!).

    Ach ja, bei der z.Zt. eingestellten Stufe zwei wird der Boden bei der Eingangstür etwas warm und in der Mitte des Bads ist der Boden kalt. Meine Erklärung, dass das Wasser an der ersten Stelle der Fußbodenleitung wärmer ist und dann zunehmend abkühlt (da die Wärme ja an den Boden abgegeben wird) akzeptiert (bzw. versteht) sie nicht: Der Boden muss überall die gleiche Temperatur haben!

    Noch etwas: Die gesamte Fußbodenheizung (sie ist inzwischen 12 Jahre in Betrieb) wird im Januar vom Heizungsbauer durchgespült, um Verschlammung zu entfernen – das könnte natürlich die Heizleistung auch noch etwas verbessern.

    Vielen Dank für Ihre Hilfe!

    Lieber Grüße,

    Richard

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Richard,
      eine fantastische Geschichte 😀 . Es besteht die Möglichkeit Thermostate vereinzelter Hersteller (mir fällt spontan das Oventrop Uni LH ein) intern zu begrenzen, sodass man denkt, dass Stufe 2 eingestellt ist, in Wirklichkeit jedoch Stufe 4 herrscht. In der Regel wird diese Vorgehensweise jedoch zur Energieeinsparung anders herum gemacht. Leider ist es auch ziemlich kompliziert die Vorgehensweise in einem einfachen Kommentar zu beschreiben. Von daher versuche deine Schwiegermutter mit Fakten zu überzeugen 🙂 . Ich wünsche dir dabei viel Erfolg!
      Liebe Grüße, Martin

  34. Richard / Antworten ¬

    Hallo Herr Schonach,

    vielen Dank für die Antwort.
    Ich fürchte, meine Schwiegermutter will und kann mit den Fakten nichts anfangen. Aber ich werde mal versuchen, das Thermostat auf Stufe 3 oder 4 einzustellen (in der Hoffnung, dass sie es nicht gleich registriert und es wieder auf 2 zurückstellt (oder erst einen Tag später).

    Ich habe am Sonntag den Thermostat-Kopf abgeschraubt (ohne, dass es meine Schwiegermutter mitbekommen hat 😉 ), es ist ein HEIMEIER Thermostat-Kopf VK für Ventil-Heizkörper Oberteil mit Klemmverschraubung (gleich oder ähnlich wie dieser: https://www.meinhausshop.de/HEIMEIER-Thermostat-Kopf-VK-fuer-Ventil-Heizkoerper-Oberteil-mit-Klemmverschr.?campaign=google_shopping.de&spartner=google_shopping.de&utm_source=google_shopping.de&utm_medium=cpc&gclid=CJmouZz93dACFRa3GwodlBgH7w ).

    Der freigelegte Thermostat-Stift saß fest, sodass ich ihn mit einer Zange wieder beweglich machte (das sagte ich dann meiner Schwiegermutter). Ich schraubte den Thermostat-Kopf wieder auf und stellte ihn auf 2 1/2 (höher traute ich mich nicht). Ich konnte heute die Temperatur der Fußbodenheizung leider nicht kontrollieren – meine Schwiegermutter meinte, dass sie nicht wärmer ist. Wenn ich dazu komme, kontrolliere ich das morgen.

    Da im EG einige Fußbodenheizungsbereiche bzw. Zimmer nicht mehr warm wurden, habe ich ebenfalls gestern die elektrisch gesteuerten Stellmotoren abmontiert und gegen Handregelknöpfe ausgetauscht (an die optimale Einstellung muss ich mich noch rantasten).

    Vorher hatte ich bei der Wärmepumpe die Vorlauftemperatur usw. etwas höher eingestellt. Bei der Kontrolle heute, meinte meine Schwiegermutter, dass es zu warm war. Ich habe also die Ventile heute etwas mehr geschlossen.

    Dabei habe ich bei einem Ventil (nach dem Abschrauben des Handstellkopfes) festgestellt, dass leicht Wasser austritt (der Stift im Stellmotor hatte auch schon Kalkspuren) – vermutlich ist eine Dichtung nicht ganz in Ordnung oder das Ventil ist nicht fest genug eingeschraubt.

    Die Wärmepumpe habe ich wieder wie vorher eingestellt – mal sehen, wie es morgen temperaturmäßig im Haus aussieht. Ich hoffe, dass ich alles so hinbekomme, dass meine Schwiegermutter zufrieden ist. (Ich berichte kurz darüber).

    Liebe Grüße,

    Richard

  35. Geka / Antworten ¬

    Hallo Herr Schonach,
    in meinem Wohnzimmer wollen wir (meine Frau) eine neue Gardine anbringen. Die neue Gardine würde den Thermostat am Heizkörper abdecken. Die Raumtemperatur wäre somit nicht mehr direkt vom Thermostat zu „erfühlen“.
    Gibt es einen Thermostat, der über einen Außenfühler gesteuert werden und den ich einfach mit dem alten tauschen kann?
    Bei welchem Online-Händler könnte ich ihn kaufen?
    Vielen Dank im Voraus für Ihre Info
    Mit freundlichen Grüßen
    Geka

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Geka,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Die einfachste Lösung für dieses Problem wäre die Anschaffung eines Thermostats mit Fernfühler wie zum Beispiel der TA Heimeier Thermostatkopf mit Fernfühler*“ oder eine etwas teurere Variante der TA Heimeier Thermostatkopf mit Ferneinsteller und eingebautem Fühler*.

      Je nach verwendetem Heizkörperventil, benötigen Sie vielleicht noch einen passenden Adapter. Dazu finden Sie hier eine sehr gute Übersicht: Die große Übersicht: Adapter für Thermostatventile.

      Ich hoffe ich konnte Ihnen damit etwas weiterhelfen.
      Liebe Grüße, Martin Schlobach.

  36. Richard / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach,

    nachdem ich einige FH-Bereiche (Zimmer) von motorgesteuerten Reglern auf Handbetrieb (im Keller) umgestellt habe und somit die ausgefallenen FH-Bereiche wieder warm werden (und auch nicht zu warm reguliert werden können) ist meine Schwiegermutter zufrieden. Dass sie die Thermostate im Bad etwas höher einstellen muss, hat sie nach der Erklärung, dass evtl. die Leitungen etwas verkalkt sind und der Wasserdurchfluss deshalb etwas niedriger ist auch akzeptiert (ich hörte beim Aufrehen der Thermostate am Geräusch, dass erst bei 2,1 ode 2,2 Wasser fließt!) : Es wird also auch im Bad wärmer 😉

    Vielen Dank für Ihre Beratung und eine schöne Weihnachtszeit wünscht Ihnen

    Richard

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Richard,

      das ist toll zu hören! Nach der ersten Geschichte war ich echt etwas skeptisch, dass Sie das schaffen. Meinen vollen Respekt 🙂 Ihnen auch eine schöne Weihnachtszeit und liebe Grüße,
      Martin Schlobach

  37. Joachim Conrad / Antworten ¬

    Sehr geehrter Herr Schlobach,
    bei einem unserer Heizkörper im Wohnzimmer musste das Thermostat entfernt werden, da der Heizkörper nicht warm wurde. Nach Entfernen heizt der Heizkörper voll.
    Möchte ich nicht, sondern dass es regelt.
    Hilft ein neues Thermostat oder was ist Ihre Empfehlung.
    Danke und mit freundlichen Grüssen
    J.Conrad

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Herr Conrad,

      ja ein Thermostat würde auf jeden Fall weiterhelfen, da das Thermostat für die Regulierung der Raumtemperatur verantwortlich ist. Wenn sie etwas Modernes möchten, kann ich ihnen ein elektronisches Heizkörperthermostat empfehlen (hier geht es zu meinen Testberichten) oder sie schauen auf Ebay nach und suchen nach dem alten Thermostat. Manchmal kann man hier noch viele alte Thermostate in sehr guter Qualität finden.

      Liebe Grüße, Martin Schlobach

  38. Hermann / Antworten ¬

    Hallo Martin, habe mit grossem Interesse deine Erlaeuterungen gelesen. Wollte eigentlich nur was zu den thermostatischen Heizreglern wissen. Alles sehr gut beschrieben und auch fuer einen Laien sehr gut verstaendlich. Weiter so.

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Herrmann,

      vielen Dank für deinen Kommentar und dieses positive Feedback! Das freut mich riesig! 🙂

      Liebe Grüße, Martin

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