Testbericht: Heizkörperthermostat Classic L

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In diesem Beitrag stelle ich euch das “Heizkörperthermostat Classic L” vor. Das elektronische Heizkörperthermostat Classic L wird von der Firma eQ-3 hergestellt und nebenbei von Komforthaus und ELV als Hausmarke vertrieben. Es handelt sich dabei jedoch immer um das Heizkörperthermostat Classic L von eQ-3.

Das Classic L gehört zu den preisgünstigen Modellen und ist ein echter Bestseller bei Amazon*. Ob das wirklich gerechtfertigt ist, versuche ich in diesem Beitrag aufzudecken. Ich habe das Thermostat über einen längeren Zeitraum getestet und werde euch hier meine Ergebnisse präsentieren.

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Der Beitrag ist ein Teil der Beitragsserie “Elektronische Heizkörperthermostate im Test”, in welcher ich programmierbare Heizkörperthermostate verschiedener Hersteller teste und bewerte.

Die wichtigsten Merkmale

  • Elektronisches Heizkörperthermostat
  • Wochen und Tagesprogramm
  • Fenster offen Erkennung
  • Energieeinsparung bis zu 30% möglich
  • Boost-Taste für schnelles, kurzzeitiges Aufheizen des Heizkörpers
  • 2x Mignon-Batterien/LR6/AA (Duracell) im Lieferumfang
  • Stellgeräusche leise aber hörbar

 

Technische Daten

Betriebsspannung:2 x 1,5 V-Mignon-Batterien (AA)
Batterien im Lieferumfang enthalten:Ja
Lebensdauer der Batterien laut Hersteller:3 Heizperioden (3 Jahre)
Gewicht:126,5 g
Anschluss:M30 x 1,5
Betriebsart:elektronisch und programmierbar
Schaltzyklus:Tages- und Wochenprogramm
Anzahl der Schaltprogramme pro Tag:7 (13 Schaltzeiten zur Temperaturumstellung je Tag)
Temperatureinstellung:8 °C bis 28 °C sowie On und Off Funktion
Frostschutzfunktion:Ja

Lieferumfang

Zuallererst möchte ich hervorheben, dass eQ-3, als bisher einziger Anbieter für programmierbare Heizkörperthermostate, Batterien im Lieferumfang hat. Daran sollten sich aus meiner Sicht andere Anbieter ein Beispiel nehmen.

Wie fast alle programmierbaren Heizkörperthermostate hat das Classic L einen M30 x 1,5 Aufsatz und passt somit auf alle aktuellen M30 x 1,5 Heizkörperventile von verschiedenen Ventilherstellern wie MNG, Heimeier, Danfoss, Honeywell oder Oventrop. Weiterhin befindet sich ein Adapterset für die Danfoss Ventile RA, RAV und RAVL im Lieferumfang. In der Bedienungsanleitung für das Classic L findet ihr auf den Seiten 11 bis 13 eine Montageanleitung für das Danfoss Adapterset.

Zusätzlich befindet sich im Lieferumfang eine Metallmutter, welche jedoch keinen echten Nutzen bringt. Um sie nutzen zu können, müsste man die Plastikverschraubung am Heizkörperventil entfernen oder zerstören – anschließend wäre die Metallmutter an dem Thermostat anzubringen.
Da ich das neu erworbene Thermostat nicht gleich zerstören möchte, habe ich mir die Mühe gespart. Ich habe dazu noch etwas im Fazit dieses Berichtes geschrieben.

Lieferumfang-Classic-L

Abbildung 1: Lieferumfang Heizkörperthermostat Classic L

WICHTIG: Da ein Großteil der alten Heizkörperventile andere Gewindemaße haben, müssen für moderne Thermostatköpfe oft Adapter eingesetzt werden, um die Kompatibilität zu gewährleisten. In meinem Beitrag Die große Übersicht: Adapter für Thermostatventile findet ihr eine Übersicht verschiedener Adapter sowie eine Montageanleitung für ein Vaillant (30/30,5 mm) Ventil.

Ich habe für meine Vaillant Heizkörper verschiedene Adapter getestet und kann leider nur den Heimeier Adapter für Vaillant* empfehlen, welcher mit knapp 16 € sehr teuer ist. Günstiger bekommt man diesen Adapter, jedoch ohne Inbusschlüssel, für knapp 11 € bei Conrad Electronics. Alternative Adapter aus Kunststoff kann ich leider nicht empfehlen.

Vaillant Ventil mit Vaillant-Adapter

Abbildung 2: Vaillant Ventil mit Vaillant-Adapter

Installation des Heizkörperthermostats und Programmierung

Die Installation für das Heizkörperthermostat Classic L verlief relativ einfach. Anders als bei den Thermostaten von Honeywell, besteht das Classic L aus einem Teil und kann nach der Demontage des alten Thermostatkopfes direkt auf das Heizkörperventil geschraubt werden.

Installation des Classic L - erste Schritte

Abbildung 3: Installation des Classic L – erste Schritte

Vor der Montage sollten jedoch die mitgelieferten Batterien eingesetzt werden. Nach dem einlegen der Batterien wird auf dem Display die Bezeichnung „InS“ sowie ein drehendes Aktivitätssymbol angezeigt. Daraufhin fährt das Thermostat komplett auf, um es einfacher montieren zu können.

Währenddessen kann man das Datum und die Uhrzeit mithilfe des Drehrads sowie des OK-Buttons einstellen. Danach wird auf dem Display die Bezeichnung „InS“ ohne das Aktivitässymbol angezeigt und der Thermostatkopf kann auf dem Heizkörperventil befestigt werden. Zum festziehen der Verschraubung empfehle ich eine Wasserpumpenzange*.

Installation des Classic L - letzte Schritte

Abbildung 4: Installation des Classic L – letzte Schritte

Nach der Montage auf dem Heizkörperventil wird nochmals der OK-Button gedrückt und die Adaptierung (AdA) des Thermostates beginnt. Anschließend kann mit der Programmierung begonnen werden. Für das Wochenprogramm sind bis zu 7 Schaltzeiten (3 Heizphasen) pro Tag möglich. Die Werte werden mittels Drehrads verändert und mit dem OK-Button bestätigt.

Die Programmierung des Classic L verlief relativ einfach, ein Blick in die Bedienungsanleitung kann jedoch nicht schaden. Da nur Zahlenwerte abgefragt werden ist eine Sprachwahl nicht notwendig.

Bedienbarkeit

Das Drehrad ist für die Einstellung der Temperaturen im manuellen Modus sehr gut geeignet. Im automatischen Modus benötigt das Thermostat keine weitere Bedienung und regelt zuverlässig zu den gewünschten Heizphasen.

Das Thermostat hat eine sogenannte „Boost“ Funktion zum schnellen und kurzen aufheizen des Heizkörpers. Dabei wird das Ventil für ca. 5 Minuten zu 80 % geöffnet und sorgt dafür, dass Wärme kurzzeitig wahrgenommen werden kann.

Mit der „Tag/Nacht-Taste“ (Sonne und Halbmond) kann man im automatischen und im manuellen Modus zwischen Komforttemperatur (Werksseitig 21 °C) und Absenktemperatur (Werkseitig 17 °C) bequem mit einem Tastendruck die Temperatur anheben oder senken. Der Absenkmodus entspricht dabei ungefähr dem “ECO Modus” des Honeywell HR30 Comfort+ und kann ähnlich verwendet werden. Im automatischen Modus wird die gewählte Temperatur bis zum nächsten Schaltpunkt des hinterlegten Programmes beibehalten. Im manuellen Modus wird die gewählte Temperatur bis zur händischen Veränderung beibehalten.

Regelverhalten

Das Classic L regelt sehr zuverlässig die programmierten Temperaturen, hat jedoch wie fast alle programmierbaren Heizkörperthermostate Probleme mit der „Fenster offen Erkennung“. Die „Fenster offen Erkennung“ soll für die Schließung des Thermostates beim Lüften sorgen und dadurch einen unnötigen Energieverbrauch verhindern. Auch hier ist die Reaktionszeit aus meiner Sicht zu lange. Als größter Einflussfaktor kann hier die Entfernung von Heizkörper zum Fenster gesehen werden. Dabei gilt: je näher der Heizkörper am Fenster, desto schneller die Reaktionszeit des Thermostates.

Tipp: Ich empfehle während der Stoßlüftung das Thermostat manuell auf eine niedrige Temperatur zu drehen und nach der Beendigung des Lüftens wieder in den automatischen Modus zu wechseln. Während einer Kipplüftung  ist die “Fenster offen Erkennung” eine gute und sinnvolle Funktion.

Fazit

Die Leistung des Classic L hat mich wirklich überzeugt und es gehört nicht umsonst zu den Bestsellern bei Amazon*. Der Preis mit der dazugehörigen Leistung ist unschlagbar.

Das Design des Heizkörperthermostates ist in schlichten weißgrau Plastik gehalten und kein wirklicher Blickfang. Wer auf ein gutes Design Wert legt, sollte zum HR25-Energy* oder zum HR30 Comfort+ greifen. Das Display des Thermostates ist relativ groß und kann sehr gut abgelesen werden.

Verwirrend sind für mich die beworbenen Hinweise „neues leises Modell“ und „inkl. stabiler Metallmutter„. Ich würde dem Hersteller von beiden Werbebotschaften aus folgenden Gründen abraten:

  • Während des Stellvorgangs sind deutlich hörbare Geräusche zu vernehmen.
    Mit diesem Problem haben jedoch fast alle mir bekannten programmierbaren Heizkörperthermostate zu kämpfen. Aus diesem Grund sollte die Werbebotschaft „neues leises Modell“ nur bei kaum wahrnehmbaren Geräuschen verwendet werden. Einen Vergleich zum „alten lauten Modell“ habe ich glücklicherweise nicht.
  • Bei meinem gelieferten Modell war die Metallmutter lediglich im Lieferumfang enthalten und nicht wie auf den Produktfotos am Thermostat befestigt. Vielleicht gibt es verschiedene Versionen des Classic L, diese sollten jedoch ordentlich gekennzeichnet werden.

Ein deutlicher Pluspunkt sind die im Lieferumfang enthaltenen Batterien. Hier können sich andere Anbieter ein Beispiel nehmen. Für mich ist das Classic L, trotz der genannten Makel, ein wahrer Geheimtipp.

Bewertung: Heizkörperthermostat Classic L

Bewertung: Heizkörperthermostat Classic L
8.6

Technologie/ Design

6/10

    Lieferumfang

    10/10

      Installation/ Programmierung

      9/10

        Bedienbarkeit/ Regelverhalten

        8/10

          Preis

          10/10

            Vorteile

            • Unschlagbarer Preis
            • Batterien im Lieferumfang
            • gutes Regelverhalten
            • einfache Installation

            Nachteile

            • Design
            • hörbare Stellgeräusche

            Hinweis: Im Set ist das Heizkörperthermostat Classic L sehr viel günstiger zu erwerben als in der Einzelausführung. Hier eine Übersicht der angebotenen Sets:

            Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Testbericht wertvolle Informationen liefern und bei eurer Kaufentscheidung weiterhelfen. Falls ihr Fragen, Anregungen oder Kritik habt, nutzt die Kommentarfunktion.

            Liebe Grüße! Martin

            Weiterführende Links und Quellen:
            Produktinformationen eQ-3 – Heizkörperthermostat Classic L
            Bedienungsanleitung eQ-3 – Heizkörperthermostat Classic L


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            48 Kommentare/Fügen deinen eigenen Kommentar hinzu

            1. Uwe Häcker / Antworten ¬

              Hallo, der Bericht ist wirklich super und sehr aussagefähig.

              Mittlerweile gibt es nur noch die Thermostate mit der Messingverschraubung zu kaufen. Klar, in Ebay und anderen Anbietern gibt es diese noch mit der Plastik, von denen ich jedoch immer die Finger lasse. Ich lege persönlich auf stabile Dinge und da ist Plastik in diesem Fall eine Schwachstelle in meinen Augen.
              Was man vielleicht auch als Tip angeben kann, weil dies für mich in meinem Fall eine gute Lösung war.
              Der Stift von meinem Danfoss war etwas zu kurz und wurde beim testen nicht erkannt, deswegen auch die Fehlermeldung „F2“. Dies bedeutet, der Stellbereich ist zu groß und da der ausfahrende Stift vom Thermostate nicht erkannt werden konnte. Einfach ein 5 Cent oder wer sparen will ein 2 Cent Stück mit eingelegt und schon funktionierte diese auch top. Es war nur bei einem Heizkörper notwendig, aber sicher ein gute Tip für Anwender, die vielleicht auch einmal diese „Problemchen“ haben sollten.

              1. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Hallo Uwe,
                vielen Dank für diese Rückmeldung und deine Erfahrung mit dem Gerät.
                Liebe Grüße! Martin

            2. ERüdiger Kalies / Antworten ¬

              Eine Frage noch – haben diese Ventiie auch eine automatische Sommer-/Wintereinstellung ?

              1. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Hallo Rüdiger,
                die Thermostate haben keine automatische Sommer-/Wintereinstellung. Dies müsste über die manuelle Funktion des Thermostates erfolgen.
                Liebe Grüße! Martin

                1. Jürgen / Antworten ¬

                  Hallo,
                  das Model L ist unter dem Konfigurationsmenü DST automatische Umschaltung zwischen
                  Sommer- und Winterzeit möglich.
                  Gruß Jürgen

                  1. Martin Schlobach / Antworten ¬

                    Hallo Jürgen, vielen Dank für diesen Hinweis. Die Abschaltung des Thermostates im Sommer, muss dennoch über die manuelle Funktion erfolgen.
                    Liebe Grüße! Martin

            3. stefan / Antworten ¬

              Hallo Martin,

              ich habe den Classic L an 2 Heizkörpern in der Wohnung installiert. Beide haben unterschiedliche Ventile. Das Thermostat selber ist wie von Dir beschrieben sehr einfach zu bedienen. Wenn man auf Spielereien wie Funk verzichten kann sind die Dinger perfekt!

              Leider funktioniert das Thermostat am Heizkörper mit dem Danfoss RAV nicht richtig. Den beigefügten Aufsatz für den Ventilstift musste ich bereits optimieren (eine Plastikkappe verlängert den Aufsatz um rund 3mm), weil dasThermostat initial Fehler F2 (Stellbereich zu goß) angezeigt hat. Nach der Optimierung wird kein Fehler mehr angezeigt, trotzdem kühlt der Heizkörper nicht komplett herunter wenn ich das Thermostat im manuellen Modus komplett runter drehe.
              Meiner Meinung nach ist das Ventil nicht schwergängig. Kann es trotzdem sein das der Stellmotor nicht stark genug für das Ventil ist?

              Danke für die hilfreichen Bewertungen, sie haben mir viel Gesuche bei Conrad erspart 😉

              Gruß
              Stefan

              1. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Hallo Stefan,

                vielen Dank für deinen Kommentar. Es ist schön zu hören, dass ich dir weiterhelfen konnte. Ich würde behaupten, dass der Stellmotor für das Thermostat stark genug ist und in der Lage sein sollte das Ventil zu schließen. Vielleicht ist der Aufsatz noch immer zu kurz. Hast du es einmal mit einem anderen Ventil versucht? Eine Diagnose aus der Ferne ist hier etwas schwierig.

                Liebe Grüße! Martin

            4. KaiGo / Antworten ¬

              Hallo,

              habe eines der Thermostate fürs Bad bestellt und werde mit Sicherheit auch die restlichen Räume umrüsten. Was man an Heizkosten spart werde ich sehen. Aber ich bin keiner der ständig die Heizung hoch und runter dreht und daher auf jeden Fall ein Komfortgewinn.

              Die Installation war ein Kinderspiel (Heizkörper hatte Heimeier Thermostate mit dem richtigen Gewinde). Alles in der Anleitung beschrieben und leicht. Programmierung war auch simpel aber ich muss bestimmt noch etwas daran herumspielen um die richtigen Einstellungen zu finden. Man kann einen Temperaturoffset einstellen um den Unterschied zwischen Raumtemperatur und Temperatur am Thermostat (misst ja nunmal an der Heizung) anzupassen. Hier ist dann auch der Punkt, der mir schon nach einem Tag negativ aufgefallen ist. Es gibt keine Möglichkeit die Ist-Temperatur am Thermostat abzufragen. Meiner Meinung nach wäre das kein großer Aufwand da diese ja sowieso gemessen wird und man könnte damit umgehen, dass man den Offset durch Verfolgung der Temperatur über den Tag erst herausfinden muss.

              Ansonsten super Sache und Komfortgewinn sowie die Möglichkeit direkt eine Raumtemperatur einzustellen und nicht auf einer Skala von 1-5 ins blaue Raten zu müssen.

              1. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Hallo KaiGo,
                vielen Dank für deinen ersten Eindruck zum Thermostat. Ich bin auf deine Einsparungen gespannt.
                Liebe Grüße! Martin

            5. Steffen / Antworten ¬

              Hallo,

              vielen Dank für den Test.
              Ich habe testweise ein fast baugleiches Modell (wohl ohne Boostfunktion?) gebraucht im Einsatz.

              Über ein paar weitere Infos wäre ich dankbar 🙂

              Hatte das Problem, dass ich wohl die „Initialisierung“ nicht gemacht habe und somit es einfach grade so draufgeschraubt habe, dass im OFF-Zustand, grade die Heizung aus war. Danach regelt er zumind. augenscheinlich die Tempereatur richtig.
              a) ICh vermute wenn ich die Batterien rausgetan oder in Werkseinstellung gesetzt hätte, hätte er die Installation und das Eichen auch bei ganz fest aufgeschraubtem gemacht? -> kann ich das nochmal anstoßen ohne alles zu löschen? -> dann würde ich es ganz draufschrauben, muss aber ja auch nicht sein

              Das mit der zusätzlichen Anzeige (ggf auf Knopfdruck) von der aktuellen Temperatur wäre wirklich sinnvoll, denn am Heizkörper ist es ja meißt anders als irgendwo anders im Raum…

              b) Wie wird die Boostfunktion ausgeführt? Einfach ein Knopfdruck am Gerät und los?

              c) Und ist ein Dauerheizen auf sagen wir mal 21 Grad über 4 Stunden wirklich günstiger, als die Heizung einmal hochzudrehen und später runterzuregeln und dann nur 1-2 Stunden anzuhaben…? (also statt 18-22 Uhr automatisch, wenn man nach Hause kommt sagen wir mal 20 Uhr richtig hochdrehen und dann wieder etwas runter), grundsätzlich heizt man ja von der DAuer mit den Automatismen „länger“….. ?

              Danke vorab

              1. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Hallo Steffen,
                vielen Dank für deinen Kommentar.

                zu a) Ich habe es noch einmal getestet. Du kannst die Batterien tauschen und die Initialisierung von neuem beginnen. Deine programmierten Zeiten werden dabei nicht gelöscht. Lediglich das Datum und die Uhrzeit müssen beim Wechsel der Batterien erneut eingegeben werden.

                zu b) Bei dem Classic L gibt es eine „Boost-Taste“. Nachdem die Boost-Taste gedrückt wurde, wird das Heizkörperventil für 5 Minuten (300 Sekunden werden runter gezählt) auf 80 % geöffnet.

                zu c) Ziel ist es mit einem elektronischen Heizkörperthermostat über einen längeren Zeitraum in einer bestimmten Zeitspanne eine Komforttemperatur zu erreichen. Dabei regelt das Thermostat die Raumtemperatur so, dass die Temperatur auf den eingestellten Wert gehalten wird. Die Frage ist daher zum einen, ob es für dich beim einmaligen Aufheizen nicht zu schnell wieder zu kalt wird und du vergleichsweise schnell wieder nachheizen musst und zum anderen, ob dann ein elektronisches Thermostat die richtige Wahl. Möglicherweise reicht ein konventionelles Thermostat vollkommen aus. Aus meiner Sicht ist ein konstantes halten der Temperatur über einen definierten Zeitraum sinnvoller als ein einmaliges aufheizen.

                Ich hoffe ich konnte dir damit etwas weiterhelfen.

                Liebe Grüße! Martin

            6. Erhardt Renz / Antworten ¬

              Hallo,
              der Testbericht ist prima.
              Ich habe 5 Stück Model L pro+ von eQ-3 im Einsatz. Der Fehler F2 ist auch aufgetreten und konnte durch Einlegen einer 2 Cent Münze behoben werden.
              Ich musste den Plasteringadapter einsetzen und damit haben die Probleme begonnen. Entweder rutscht der Thermostat vom Adaptergewinde runter oder er drückt den Adapter vom Heizkörper ab. Welche Adapter kann ich verwenden ? Möglichst aus Metall.

              Viele Grüße und danke für einen Tipp

              1. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Hallo Erhardt,

                vielen Dank für deinen Kommentar. Einen passenden Adapter solltest du in meinem Beitrag „Die große Übersicht: Adapter für Thermostatventile“ finden.

                Liebe Grüße! Martin

            7. Karsten Bartkowiak / Antworten ¬

              Hallo,
              in meinem Haus (Altbau, 1957) wird gerade eine neue Heizungsanlage (Gasbrennwert) eingebaut.
              Bei ELV gibt es die Thermostate „MAX! Heizkörperthermostat“, in der Beschreibung heisst es:
              „Adaptive Regelung – dadurch kein hyd­raulischer Abgleich nötig“
              Der Heizungsbauer hat für den hydraulischen Abgleich so viel veranschlagt, wie mich die Ventile mit Steuereinheit und Fensterkontakte koste würden.
              Kann ich dann wirklich auf den Abgleich verzichten?

              Mit freundlichen Grüßen

              Karsten Bartkowiak

              1. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Hallo Herr Bartkowaik,

                vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Aussage von ELV „Adaptive Regelung – dadurch kein hyd­raulischer Abgleich nötig“ ist in dieser Form nicht ganz richtig. Dies wurde von der technischen Kundenbetreuung ELV in einer Forumsdiskussion auf der ELV Webseite Seite richtig gestellt (Beitrag vom 29.05.2013, 09:28).

                Demnach heißt es: „… diese Aussage bezieht sich auf den Wechsel des Reglers. Wenn Sie von einem manuellen Heizkörperthermostaten auf einen automatischen Regler wechseln, ist kein erneuter hydraulischer Abgleich notwendig.“

                Die MAX Heizkörperthermostate ersetzten somit keinen hydraulischen Abgleich. Wenn MAX Heizkörperthermostate eingebaut werden und vorher ein hydraulischer Abgleich durchgeführt wurde, muss dieser nicht erneut durchgeführt werden. Wurde kein hydraulischer Abgleich durchgeführt, wird weiterhin empfohlen einen hydraulischen Abgleich durchzuführen.

                Aus meiner Sicht sollten Sie daher nicht auf einen hydraulischen Abgleich verzichten. Hierzu empfehle ich Ihnen folgende Beiträge:

                Liebe Grüße! Martin Schlobach

            8. Andreas / Antworten ¬

              Ich habe das Classic L Modell seit über einem Jahr u. mir ist von Anfang an aufgefallen, dass die Fenster offen Funktion zwar funktioniert. Stellt auf 12 Grad, aber das Ventil macht nicht mehr auf. Wenn man das nicht mitbekommt, dass sich das Thermostats zugedreht, wundert man sich dann warum es kalt bleibt – so heute wieder -. Hab jetzt mal in die Bedienungsanleitung geschaut u. da steht, dass die Fenster offen Funktiono werkseitig auf 15 Minuten eingestellt ist.

              Wir haben im Haus 10 Thermostate, bei KEINEM stellt sich das Ventil nach 15 Minuten wieder auf die im Auto-Modus angegebene Temperatur zurück.

              Warum??

              1. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Hallo Andreas,

                vielen Dank für deinen Kommentar. Wie ich schon in dem Testbericht geschrieben habe, ist die Fenster-auf-Funktion in keinem der bisher getesteten elektronischen Heizkörperthermostate wirklich befriedigend. Dennoch kann man auch für die Fenster-auf-Funktion im Classic L Einstellungen vornehmen und die Werkseitigen Parameter anpassen. Dies betrifft neben der Absenktemperatur auch die Absenkdauer. Vielleicht kannst du hier die Zeit reduzieren und testen ob es anschließend funktioniert. Um die Einstellungen vorzunehmen drücke die Menütaste länger als 3 Sekunden und wähle anschließend mit dem Stellrad die „AER“ Funktion. Hier kann nun die Zeit und Dauer der Fenster-auf-Funktion eingestellt werden. Die Zeiteinstellung auf 0 deaktiviert die Fenster-auf-Funktion.

                Ich hoffe, dass dir dieser Test etwas weiterhelfen kann.
                Liebe Grüße! Martin

            9. Charly / Antworten ¬

              Hallo,
              ich habe das Thermostat jetzt das 2. Jahr und seit der neuen Heizperiode macht es Probleme. Ich habe es im Wohnzimmer auf 22 Grad stehen, aber leider fällt die Raumtemperatur bis auf 19,5 Grad ab bevor die Heizung wieder hochfährt. Auch ein Erhöhen der Offset Temperatur nützt da nix. Kann man das irgendwie neu justieren?

              Gruß Charly

              1. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Hallo Charly

                eine Neujustierung hört sich im ersten Schritt als eine sinnvolle Maßnahme an. Dafür müsstest du einmal das Thermostat demontieren, die Batterien entfernen und nach einer Minute wieder einlegen. Anschließend öffnet sich das Thermostat komplett (InS – Modus). Ist der „InS“ Modus abgeschlossen, kann das Thermostat erneut am Ventil befestigt werden und die OK Taste wird gedrückt. Nun erfolgt die Adaptierung des Thermostates (AdA – Modus). Nach der Adaptierfahrt sollte das Ventil neu justiert sein. Deine hinterlegte Programmierung bleibt dabei erhalten, lediglich das Datum und die Uhrzeit müssen neu eingegeben werden.

                Ich hoffe, dass diese Vorgehensweise hilft dein Problem zu lösen.

                Liebe Grüße! Martin

            10. Charly / Antworten ¬

              Danke für die Antwort.
              Ich werde das am Wochenende mal in Angriff nehmen und berichte dann.

              Gruß Charly

            11. hape / Antworten ¬

              hallo,
              habe 2 stk davon gekauft.. eins funkt einwandfrei.. das andere stellt sich imme rauf die Meldung F2

              deneke das ist defekt. oder?

              1. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Hallo, die Fehlermeldung F2 bedeutet, dass der Stellbereich zu groß ist und erfolgt, wenn der Fehler auftritt, meist nach der Adaptierfahrt. In der Bedienungsanleitung des Classic L wird empfohlen die Befestigung des Thermostates zu überprüfen. Das Thermostat wäre dann also nicht defekt.

                Liebe Grüße. Martin

            12. Charly / Antworten ¬

              Hallo Martin und ein schönes neues Jahr

              Leider hat die Neujustierung nichts gebracht. Ich hatte über die Feiertage Besuch und auch die brauchten mal ne Decke und mal hätten sie im Tshirt sitzen können und das obwohl das Thermostat immer auf 21 Grad eingestellt war. Hab beim Abmontieren auch geprüft ob dieser Stift im Ventil gängig ist, aber da ist Alles okay. Wüßte ansonsten nichts was ich noch machen könnte.
              Ist sehr schade, weil ich im ersten Jahr wirklich sehr zufrieden war.

              Gruß Charly

              1. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Hallo Charly, dir auch ein frohes neues Jahr. Das ist sehr schade. Hat sich denn sonst irgendetwas im Heizsystem geändert? Vielleicht eine neue Heizungspumpe, neuer Heizkessel, wurde irgendetwas verstellt, angepasst oder geändert?
                Liebe Grüße! Martin

            13. Dieter Wolff / Antworten ¬

              Ich bin sehr zufrieden mit dem ELV Typ N , habe gegen die Geräusche Elektronik Spray benutzt

              1. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Sehr guter Hinweis Dieter! Danke!

            14. Steffen Rose / Antworten ¬

              Ich habe aktuell tecnoline Ventile im Einsatz und möchte diese zB mit dem hier beschriebenen Modell ersetzen. Daher die Frage, ob meine Probleme möglicherweise mit diesem Modell beseitigt werden.

              Die Ventile schließen schlecht bzw garnicht komplett. Ein Fehler wird nicht angezeigt. Ein 5cent Stück führt dazu, dass es nicht mehr komplett öffnet. Ob das Ventil schwerer geht als andere, weiß ich mangels Vergleich nicht. Glaube es aber eher nicht. Wobei das Modell dieses Problem häufiger haben solll.

              Ich wohne in einem Einfamilien Haus. Die Heizanlage variiert je nach Außentemperatur die Vorlauftemperatur. Dies scheint die Temperaturmessung zu beeinflussen. Man müßte ständig den Offset nachstellen. Haben sie ähnliche Beobachtungen gemacht und können daher zu diesem Classic L Modell eine Aussage machen?

              Vielen Dank.

              1. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Hallo Herr Rose,

                vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich hab eine kleine Frage: Schließen die Ventile nicht richtig oder die Thermostate?

                Weiterhin haben viele Gebäude eine außentemperaturgeführte Heizungsregelung, sodass bei älteren Anlagen in der Übergangszeit, oder in nicht so kalten Wintern, die Anpassung der Heizungsregelung durch Temperaturschwankungen im Gebäude deutlicher zu spüren sind als in kalten Perioden.

                In der Regel sollten eine einmalige Adaptierfahrt sowie eine einmalige Anpassung der Offset Temperaturen ausreichen. Negative Erfahrungen habe ich mit dem Classic L Modell nicht gemacht.

                Liebe Grüße, Martin Schlobach

            15. Sabine / Antworten ¬

              Hallo Martin,
              ich habe gestern ein paar alte, manuelle Danfoss-Thermostate gegen die Classic L-Modelle ausgetauscht. Zuerst hatte ich auch die F2 Fehlermeldung, die aber dank des Tipps mit den Münzen behoben werden konnte. Adaptierfahrt verlief erfolgreich. Das Display zeigt auch die eingestellten Temperaturen (17°C-Sparen/21°C-Heizen) an, aber die Heizungen werden nicht warm. Im Wohnzimmer sind es jetzt 15°C, was auch unter der Spartemperatur von 17°C liegt.
              Ist dieses Problem schon mal aufgetreten? Wie kann man es lösen?
              Viele Grüße!
              Sabine

              1. Steffen Rose / Antworten ¬

                Ich habe bei einem ähnlichen Thermostat das Problem, dass dieses nach dem Münz-Trick nicht mehr vollständig geöffnet hat. Das würde zu Ihrer Aussage passen, dass die Heizung nicht mehr warm wird. Das deutet dann aber wiederum darauf hin, dass der F2 Fehler nicht ursächlich durch eine zu kurze Fahrt des Thermostatstiftes ausgelöst wird.

                Da ich die Danfoss Anschlüsse nicht kenne, möchte ich aber nicht über mögliche Ursachen spekulieren.

              2. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Hallo Sabine,
                da die Raumtemperatur nicht direkt über das Thermostat gemessen, sondern über eine Kennlinie ermittelt wird (dazu erfolgt auch die Adaptierfahrt), kann es durchaus vorkommen, dass die Raumtemperatur nicht mit der angezeigten Temperatur auf dem Thermostat übereinstimmt. Das Thermostat hat dazu die sogenannte „Temperatur-Offset“ Funktion, mit der man die Temperatur in einem Bereich von +/- 3,5 °C ausgleichen kann. Da bei dir anstelle der eingestellten 17 °C nur 15 °C gemessen werden, ist hier ein Offset von -2,0 °C einzustellen. Die Anleitung dazu findest du in der Bedienungsanleitung auf Seite 19.
                Liebe Grüße! Martin

            16. Sabine / Antworten ¬

              Hallo Herr Rose,
              vielen Dank für Ihre Antwort. Das klingt für mich, als wären die Thermostate doch nicht als Austausch für Danfoss geeignet.
              Ich werde mich für weitere Infos direkt an den Hersteller wenden. Einstweilen habe ich die alten Thermostate wieder eingebaut, damit es warm ist.
              Viele Grüße
              Sabine

              1. Steffen Rose / Antworten ¬

                Hallo Sabine,
                die Kompatibilität mit Danfoss kann und wollte ich mit meinem Hinweis nicht bewerten. Mir ging es lediglich um den Münztrick aufgrund des F2 Fehlers.

                Die Ursachen können vielseitig sein und können sie nur selbst durch Beobachtung feststellen.
                Nach meinem Wissensstand wird der F2 Fehler ausgelöst, wenn der Thermostat zu weit vom Ventil entfernt ist. Dies kann durch einen ungünstigen Adapter oder durch einen zu lockeren Sitz vorkommen. Die Münze gleicht einen ungünstigen Adapter aus. Dafür muss diese sich aber frei bewegen können. Eigentlich bemerkt man einen durch die Münze verkürzten Stellweg bereits beim Aufsetzen des Thermostat. In diesem Fall drückt man das Ventil rein. Das ist aber eigentlich nicht gewollt. Weiter als diese Stellung öffnet später das Ventil garantiert nicht.
                Vielleicht hat sich bei Ihnen aber auch nur die Münze verkantet?

              2. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Hallo Sabine,
                wie Herr Rose richtig gesagt hat, können die Ursachen vielseitig sein. Eine Einstellung der Offset Temperatur, wie im vorherigen Kommentar beschrieben, kann vielleicht schon weiterhelfen.
                Liebe Grüße, Martin

            17. D.Siol / Antworten ¬

              Was kann ich tun wenn F3 ( Stellbereich zu klein) angezeigt wird. Kann man das eventuell am
              Ventileinsatz des Heizkörpers verändern

              1. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Hallo D.Siol,
                hier kann es sein, dass der Ventilstift festsitzt und gangbar gemacht werden muss. Vielleicht hilft das weiter. Wichtig ist jedoch, dass Sie auf keinen Fall an dem Ventilstift ziehen (wie in manchen Anleitungen im Netz beschreiben wird), wenn Sie versuchen diesen gangbar zu machen. WD-40* kann auch als kleine Unterstützung hilfreich sein.
                Liebe Grüße, Martin

                1. Steffen Rose / Antworten ¬

                  Hallo,

                  ich habe mittlerweile die neuen Modelle und hatte dabei auch anfangs bei einer Heizung Probleme mit dem F3 Fehler. Nach meiner Einschätzung war das Ventil „zu leichtgängig“ und scheinbar wurde die Anfangsposition des Ventils nicht erkannt. Nach vielen Versuchen hatte ich dann mal Glück. Hier hat man dann gemerkt, dass das Ventil trotz 100% Öffnung nur leicht geöffnet war. Naja, nach vielen weiteren Versuchen hat sich das dann irgendwann einmal gegeben. Mittlerweile scheint es zuverlässig zu funktionieren.

                  Steffen

            18. Steveman / Antworten ¬

              Hallo, ich habe 10 Stück für mein EFH gekauft und werde sie heute Abend umbauen. Bin sehr gespannt was mich erwartet und ob ich Probleme bekommen werde. Ich berichte dann !

              1. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Ich freue mich auf deinen Bericht 🙂

            19. Steveman / Antworten ¬

              So, ich habe alle 10 Thermostate angebaut und Installiert. Ich muss sagen, ich bin in jeder Hinsicht begeistert. Die Anbringung hat sofort geklappt und auch gepasst. Ich hatte vorher „Heimeier“ Thermostate verbaut und der an dem Thermostat befindliche Befestigungsring hat auch sofort gepasst. Auch brauchte ich bei keinem der Geräte ein 2-Cent Stück oder ähnliches mit anzubringen damit es funktioniert. Die Programmierung haben wir bereits vor dem Anbau gemacht und dann nach dem Anschrauben nur noch auf OK gerückt das sich das Thermostat initialisiert und fertig. Programmierung und Bedienung ist super einfach und die Funtion ist wie beschrieben. Im Gegensatz zu dem Raumthermostat in unserem 3-etagigen Einfamilienhaus haben wir nun die Möglichkeit jeden Raum individuell nach unseren Bedürfnissen und der Benutzung zu steuern. Die Motoren sind so gut wie überhaupt nicht zu hören, selbst im Schlafzimmer (wo ich die meisten Bedenken hatte) stört diese kurze Fahrt des Motors überhaupt nicht. Alle Funktionen, wie die Programmierinterwalle oder das manuelle eingreifen während der Schaltprogramme sind gut durchdacht und für alle unterschiedlichen Benutzungen verschiedener Räume völlig ausreichend. Das einzige was nun natürlich noch aussteht ist der Langzeittest. Als kleinen Tipp noch, bei der Instalation am Heizkörper habe ich alle Stifte mit einem Schmiermittel (in meinem Fall WD40) vorher noch einmal Gangbar gemacht, da ich über 15 Jahre mit dem Raumthermostat gelebt habe und die Heizkörperventiele immer auf höchster Stufe standen und nicht bewegt wurden. Also für das Geld (16,- Euro pro Stück incl. Duracell Batterien mit USt. und mit kostenlosem Versand mit PayPal) sind diese sehr günstig und zu empfehlen, wie lange sie halten und ob, wenn überhaupt wieviel Energie sie mir einsparen sehen wir dann später. Ich bin Begeistert und kann diese Thermostatventiele nur empfehlen. Ich habe direkt beim Hersteller (Komforthaus.com) gekauft und da war es, unüblicherweise, am günstigsten !

              1. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Hallo Steveman, vielen Dank für deinen Bericht und deine kleinen Tipps. Diese sind richtig gut! Der Einsatz von WD 40 als Schmiermittel zum Gangbarmachen des Stifts in der Stopfbuchse hat sich schon bei vielen bewährt. Der Langzeittest fällt bei mir bis jetzt sehr positiv aus. Das Thermostat ist seit Oktober 2014 im Einsatz und funktioniert einwandfrei.
                Liebe Grüße, Martin

            20. Stefan Danner / Antworten ¬

              Yessss!!!! Der Beitrag von Uwe Häcker vom 24.09.2015 war der Gewinnbringer! Ich wollte schon die Dinger vor Wut wegschmeißen. Programmieren war einfach. Installieren auch. Aber das Ding schloss einfach nicht das Heizungsventil vollständig, so dass immer geheizt wurde, egal was ich einstellte. Mit dem 5-Cent-Stück ist die Sache bereinigt.
              Meiner Meinung nach eine ganz große Schwäche dieser Thermostaten. Der Herssteller weiß das sicherlich bereits, macht aber nichts. Nicht einmal wird dieser Trick bekannt gegeben. Ich habe lange gesucht bis ich diesen Beitrag gefunden habe.
              Auf alle Fälle: vielen, vielen Dank.

              1. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Hallo Stefan,
                auch dir vielen Dank für dein Feedback! Ich hoffe, dass der Hinweis zur Fehlermeldung „F2“ (zu großer Stellbereich) und die Lösung mit Hilfe eines 5 Cent Stückes auch noch anderen helfen wird.
                Liebe Grüße, Martin

            21. Engmann Frank / Antworten ¬

              Habe gleiche Probleme u. „bastel“ auch schon lange
              Bin sooo froh , eure Disk.-Runde gefunden zu haben
              Hoffentlich bekomme i c h nun das Dauerwarmsein weg !
              Bis bald !

              1. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Das ist schön zu hören! Wenn du Fragen hast, kannst du diese gerne hier in den Kommentaren stellen. Liebe Grüße, Martin

            22. Laurin / Antworten ¬

              Hallo Herr Schlobach, ich habe das neue Modell L pro+ von eQ-3/Komforthaus im Einsatz und kann – was Montage, Programmierung und Geräuschpegel betrifft – nur positives berichten. Bis auf ein Problem: bei einer Einstellung tagsüber von 21° und gleichzeitiger Sonneneinstrahlung in’s Zimmer regelt der HKT nicht ab. Die Raumtempertaur steigt auf 23° und der Heizkörper bleibt „knalleheiß“. Ich muss ihn dann manuell runterdrehen. Ansonsten regelt und hält der HKT die Temperatur genau so wie programmiert; auch die Temperauren stimmen so in etwa, was ich durch zwei separate Raum-Thermometer überprüft habe. Was kann das sein? Etwa der gleiche Effekt wie beim „Fenster-auf-erkennen“ ? Der HKT erkennt die ansteigende Raumtempertur durch Sonneneinistrahlung nicht gleich und heizt munter weiter ? Haben andere Nutzer vielleicht das gleiche Phänomen ? Bin gespannt auf Ihre Antwort – mfG, Laurin

              1. Martin Schlobach / Antworten ¬

                Hallo Laurin,

                vielen Dank für deinen Kommentar. Normalerweise wird die Temperatur direkt am Thermostat gemessen, sodass es wirklich sein kann, dass das Thermostat am HK eine andere Temperatur misst als deine Thermometer. Da Sonneneinstrahlung die Raumtemperatur in bestimmten Bereichen eines Raumes schnell aufheizen kann, kommt hier möglicherweise die Trägheit des Thermostats ins Spiel. Ich konnte das Phänomen bei mir nicht beobachten.

                Liebe Grüße, Martin

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