Testbericht: Honeywell HR20 Rondostat

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In diesem Beitrag stelle ich euch das Honeywell HR20 Rondostat vor, welches schon seit über zehn Jahren auf dem Markt ist und sich noch immer großer Beliebtheit erfreut. Dieser Beitrag ist ein Teil der Beitragsserie “Elektronische Heizkörperthermostate im Test”, in welcher ich programmierbare Heizkörperthermostate verschiedener Hersteller teste und bewerte.

Die wichtigsten Merkmale

  • Elektronisches Heizkörperthermostat
  • Wochen und Tagesprogramm
  • Fenster offen Erkennung
  • Energieeinsparung bis zu 30% möglich
  • Wöchentliche Ventilfreispülung und Selbsttest
  • Keine Batterien im Lieferumfang
  • Stellgeräusche hörbar

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Preise Zuletzt aktualisiert am 28. Mai 2018. Angaben ohne Gewähr.

Technische Daten

Betriebsspannung:2 x 1,5 V-Mignon-Batterien (AA)*
Batterien im Lieferumfang enthalten:Nein
Lebensdauer der Batterien laut Hersteller:2 Heizperioden
Gewicht:159 g
Anschluss:M30 x 1,5
Betriebsart:elektronisch und programmierbar
Schaltzyklus:Tages- und Wochenprogramm
Anzahl der Schaltprogramme pro Tag:4
Temperatureinstellung:8 °C bis 28 °C sowie On und Off Funktion
Frostschutzfunktion:Ja

Lieferumfang

Bei der ersten Betrachtung des Honeywell HR20 merkt man, dass es schon seit mehr als 10 Jahren auf dem Markt ist. Auch wenn das Design nicht mehr das allerneueste ist, spiegeln sich die Grundidee und die Bauform des HR20 in den nachfolgenden Generationen HR20-Style*, HR25-Energy* und HR30 Comfort+ deutlich wieder.

Das Honeywell HR20 Rondostat kommt mit einem M30 x 1,5 Aufsatz. Dieser Aufsatz entspricht der heutigen Werksnorm und passt somit auf alle aktuellen M30 x 1,5 Heizkörperventile von Honeywell, Braukmann, MNG, Heimeier, Danfoss und Oventrop. Zusätzlich befindet sich im Lieferumfang ein Adapterset für die Danfoss Ventile RA, RAV und RAVL. Die dazugehörige Montageanleitung findet ihr hier: Montageanleitung Adapterset Danfoss.

Wie auch bei allen anderen programmierbaren Thermostaten von Honeywell, befinden sich im Lieferumfang keine Batterien. Daher ist es empfehlenswert gleich ein paar AA Batterien* mitzubestellen. Wiederaufladbare AA Batterien sind für programmierbare Thermostate nicht zu empfehlen.

Lieferumfang Honeywell HR20 Rondostat

Abbildung 1: Lieferumfang Honeywell HR20 Rondostat

WICHTIG: Da ein Großteil der alten Heizkörperventile andere Gewindemaße haben, müssen für moderne Thermostatköpfe oft Adapter eingesetzt werden, um die Kompatibilität zu gewährleisten. In meinem Beitrag Die große Übersicht: Adapter für Thermostatventile findet ihr eine Übersicht verschiedener Adapter sowie eine Montageanleitung für ein Vaillant (30/30,5 mm) Ventil.

Ich habe für meine Vaillant Heizkörper verschiedene Adapter getestet und kann leider nur den Heimeier Adapter für Vaillant* empfehlen, welcher mit knapp 16 € sehr teuer ist. Günstiger bekommt man diesen Adapter, jedoch ohne Inbusschlüssel, für knapp 11 € bei Conrad Electronics. Alternative Adapter aus Kunststoff kann ich leider nicht empfehlen.

Vaillant Ventil mit Vaillant-Adapter

Abbildung 2: Vaillant Ventil mit Vaillant-Adapter

Installation des Heizkörperthermostats

Die Installation für das HR20 Rondostat verlief relativ einfach. Im ersten Schritt entfernt man das vorhandene Heizkörperthermostat und befestigt den mitgelieferten Ventilaufsatz des HR20 auf dem Heizkörperventil. Dabei ist es wichtig, dass die gerade abschließende Seite horizontal nach oben zeigt, da das Heizkörperthermostat sonst schief sitzt (siehe Abbildung 3).

erste Schritte zur Installation des HR20

Abbildung 3: Erste Schritte zur Installation des HR20

Ist der Ventilaufsatz am Heizkörperventil befestigt, können die Batterien in den Heizkörperregler eingelegt werden. Danach wird der Heizkörperregler auf den Ventilaufsatz gesteckt und eingerastet. Anschließend ist das HR20 Rondostat betriebsbereit und kann programmiert werden (siehe Abbildung 4).

Aufsetzen und Inbetriebnahme des HR20

Abbildung 4: Aufsetzen und Inbetriebnahme des HR20

Programmierung

Die Programmierung des HR20 verlief ebenfalls relativ einfach. Nach dem Abfragen von Jahr, Tag und Uhrzeit erfolgt im nächsten Schritt die Programmierung für ein Wochenprogramm (1-7 gilt für jeden Wochentag) oder die Einstellung eines Heizprogramms für jeden Tag. Pro Tag kann man dabei vier Schaltpunkte programmieren, sodass man zwei Heizperioden (z. B. früh und abends) einstellen kann.

Eingestellt werden die Werte mit Hilfe des “Drehrads” am Thermostat. Die Bestätigung der Werte erfolgt über die “Prog” Taste (rechte Taste). Die Temperaturen für den Tag und Nachtbetrieb werden über die mittlere Taste eingestellt. Mit der linken Taste kann man zwischen automatischem und manuellem Modus wechseln.

Da die Programmierung intuitiv über die abgefragten Zahlenwerte stattfindet, gibt es bei dem Thermostat keine Sprachwahl. Diese ist aus meiner Sicht aber auch nicht notwendig.

Bedienbarkeit

Mit Hilfe des Drehrads kann man die Temperatur im manuellen Modus am Thermostat einstellen. Ansonsten bedarf es keiner weiteren Bedienung, da das Thermostat im automatischen Modus zu den gewünschten Heizzeiten heizt.

Einen “ECO Modus”, eine “Optimierungsfunktion” oder eine Party- und Urlaubsfunktion wie beispielsweise beim HR30 Comfort+ gibt es beim HR20 Rondostat nicht. Diese Funktionen sind erst in späteren Generationen des HR Thermostats von Honeywell integriert.

Regelverhalten

Das Honeywell HR20 Rondostat regelt, trotz seines Alters, sehr zuverlässig. Ähnlich wie bei anderen programmierbaren Heizkörperthermostaten ist auch hier die “Fenster offen Erkennung”, welche für die Schließung des Thermostats beim Lüften sorgen soll, nicht ausgereift. Die Reaktionszeit auf einen Kaltluftabfall während einer Stoßlüftung kann zwischen 3 – 5 Minuten betragen. Ein großer Einflussfaktor auf die “Fenster offen Erkennung” ist die Lage des Heizkörpers. Befindet sich der Heizkörper nah am Fenster ist die Reaktionszeit deutlich schneller als wenn sich der Heizkörper weit vom Fenster entfernt befindet.

Tipp: Wer beim Lüften sparen möchte, kann während der Stoßlüftung das Thermostat manuell auf eine niedrigere Temperatur drehen. Nach Beendigung der Lüftung sollte wieder in den automatischen Modus gewechselt werden. Während einer Kipplüftung  ist die “Fenster offen Erkennung” eine gute und sinnvolle Funktion.

Fazit

Das Honeywell HR20 Rondostat hat schon einige Jahre auf dem Buckel und ist trotz alledem ein gutes programmierbares Heizkörperthermostat. Es verrichtet seine Arbeit zuverlässig und kommt ohne viel Extras aus. Das HR20 kann schon zu sehr guten Preisen um die 20 – 25€/ Stück erworben werden. Zum Vergleich: Das HR20 Rondostat hat zu seiner Markteinführung ca. 100€/ Stück gekostet.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich die Beliebtheit des Honeywell HR20 Rondostat sehr gut nachvollziehen kann. Es leistet sehr gute Arbeit und hat zu seiner Markteinführung eine Vorreiterrolle im Bereich der elektronischen Heizkörperthermostate eingenommen. Auch wenn Standardfunktionen wie der ECO Modus oder die Partyfunktion fehlen, erhält man ein erprobtes und funktionierendes Markenprodukt zu einem günstigen Preis – ein absolutes Kaufargument für das HR20. Ein paar AA Batterien* sollten dennoch gleich mitbestellt werden, da diese im Lieferumfang fehlen.

Bewertung: Honeywell HR20 Rondostat

Bewertung: Honeywell HR20 Rondostat
7.2

Technologie/ Design

4.0 /10

Lieferumfang

8.0 /10

Installation/ Programmierung

7.0 /10

Bedienbarkeit/ Regelverhalten

8.0 /10

Preis

9.0 /10

Vorteile

  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • erprobtes Markenprodukt
  • gutes Regelverhalten

Nachteile

  • Lieferung ohne Batterien
  • älteres Design
  • hörbare Stellgeräusche

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Preise Zuletzt aktualisiert am 28. Mai 2018. Angaben ohne Gewähr.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Testbericht wertvolle Informationen liefern und bei eurer Kaufentscheidung weiterhelfen. Falls ihr Fragen, Anregungen oder Kritik habt, nutzt die Kommentarfunktion.

Liebe Grüße! Martin

Weiterführende Links und Quellen:
Datenblatt HR20 Rondostat
Honeywell Homexpert

Analyse – Heizkörperthermostat HR20 – TU Dresden
Installation openHR20 Software + Anschluss eines RFM12 Funkchips


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34 Kommentare/Fügen deinen eigenen Kommentar hinzu

  1. Uwe Thyssen / Antworten ¬

    Die LCD-Anzeige ist ein Schwachpunkt: Nach ein paar Jahren ist diese kaum mehr lesbar. Bei mehreren Exemplaren HR20 war der untere Teil der LCD-Anzeige völlig verschwunden.
    MfG – Uwe Thyssen

  2. Uwe K / Antworten ¬

    Hallo,
    ich nutze seit etwa 6 Jahren Honeywell Rondostat HR20.

    Meine Erfahrung: Grundsätzlich halte ich es für ein leicht bedienbares Gerät, das die wichtigsten Funktionen abdeckt.
    Leider stelle ich fest, dass mir nach 6 Jahren bereits 3 von 7 Geräten den Dienst versagten und keinerlei Funktion mehr zeigten.
    Ein weiterer Punkt ist, dass die Batterieschächte nicht für alle Norm gerechten Toleranzen für Mignon-Akkus ausgelegt sind. Die dickeren Akkus passen schlicht nicht hinein und die kürzeren Akkus bekommen keinen ausreichenden Kontakt.
    Zudem hatte ich immer wieder das Problem, dass sich der einschwenkbare Batteriekontakt bei einigen Geräten immer wieder selbständig verdreht hat, so, dass es zu Funktionsausfällen kam

  3. Frank H / Antworten ¬

    Von 12 Thermostaten sind bereits in den ersten drei Monaten 5 komplett ausgefallen und wurden im Rahmen der Garantie getauscht. Danach sind nochmal zwei ausgefallen. Ich kann den HR20 nicht empfehlen.

  4. harald s. / Antworten ¬

    schlecht verarbeitet,billiges Plastik

  5. Achim Weiss / Antworten ¬

    > Bei der ersten Betrachtung des Honeywell HR20 merkt man,
    > daß es schon seit mehr als 10 Jahren auf dem Markt ist.

    Macht nix. Die Funktion von Heizkörperthermostaten hat sich in den vergangenen 10 Jahren nicht geändert.

    > Auch wenn das Design nicht mehr das allerneueste ist,
    > spiegeln sich die Grundidee und die Bauform des HR20
    > in den nachfolgenden Generationen HR20-Style*, HR25-Energy*
    > und HR30 Comfort+ deutlich wieder.

    Der Vorteil des HR20 gegenüber seinen Nachfolgern ist der erheblich günstigere Preis bei praktisch gleicher Funktion.

    >Wie auch bei allen anderen programmierbaren Thermostaten
    > von Honeywell, befinden sich im Lieferumfang keine Batterien.

    Das ist nicht schlimm, AA-Batterien hat man ohnehin im Haus, und Aldi ist um die Ecke.

    > Wiederaufladbare AA Batterien sind für programmierbare Thermostate
    > nicht zu empfehlen.

    Wiederaufladbare Batterien sind für viele batteriebetriebene Geräte generell nicht zu empfehlen (es sei denn, sie sind ausdrücklich vom Hersteller genannt), weil deren Nennspannung einfach zu niedrig liegt. Batterien kommen mit 1500 mV (im Neuzustand haben sie meist sogar 1600 mV), als „leer“ gelten sie, wenn sie auf 1200 mV herunter sind. Eben das ist die Nennspannung üblicher Akkus. Das heißt: Vollgeladener Akku neu eingelegt, gibt die gleiche Spannung wie eine „leere“ Normalbatterie. Das kann nicht gut funktionieren (wenn es in der Konstruktion des Geräts nicht speziell berücksichtigt ist).

    Es wäre schön, wenn dieser Sachverhalt in der Bedienungsanleitung klar angesprochen würde — aber es ist nicht zu erwarten, daß Honeywell diesbezüglich noch nachlegt. Produktpflege findet offensichtlich nicht statt (auch die Firmwareversion ist seit Anfang an immer dieselbe, nämlich 2.04).

    > Ist der Ventilaufsatz am Heizkörperventil befestigt, können die Batterien in
    > den Heizkörperregler eingelegt werden.

    Die Batterien sitzen gern etwas locker, was dazu führt, daß beim Abnehmen des Thermostatkopfes (das zum Einstellen quasi unabdingbar ist, weil man im eingebauten Zustand den Bildschirm kaum erkennen kann) oftmals ein Wackelkontakt entsteht. Damit ist dann zumindest ein Teil der Programmierung ärgerlicherweise weg (siehe unten). Ich helfe mir dann damit, daß ich die die Batteriefedern IM GERÄT etwas aufbiege (den Drehbügel kann man praktisch nicht aktivieren).

    > Die Programmierung des HR20 verlief ebenfalls relativ einfach.

    Na ja.

    Wenn man die Programmiertaste etwa eine Minute lang festhält, kommt man in ein verstecktes Menü, in dem man unter anderem einstellen kann, daß das Gerät im Standardmodus nicht die programmierte Temperatur, sondern die tatsächliche Temperatur anzeigt. Ich finde das praktisch. Hierzu muß man in dem versteckten Menü die Einstellung 2 auf 2 stellen (Bildschirmanzeige dann „02:02“). Bei einem Wackelkontakt odet Batteriewechsel ist diese Einstellung aber ärgerlicherweise weg, im Gegensatz zur Uhrzeit, die ohne Batterie einfach nur nicht weiterläuft. Wechselt man die Batterie, muß man die Uhr also nicht neu einstellen, die Temperaturanzeige aber sehr wohl (und das braucht (siehe oben) zwingend einige Minuten, ist also nicht mit einem Handgriff geschehen).

    > Bedienbarkeit
    > Mit Hilfe des Drehrads kann man die Temperatur im manuellen Modus am
    > Thermostat einstellen.

    Schön ist, daß man das Zurückstellen auf den programmierten Wert vergessen darf, denn das passiert am nächsten Schaltpunkt automatisch.

    Man kann die programmierte Temperatur auch mit einem einfachen Handgriff rekonstruieren, indem man nämlich zweimal die Taste „auto/manu“ drückt. Das brauche ich regelmäßig, wenn ich das Fenster wieder zumache.

    > Einen “ECO Modus”, eine “Optimierungsfunktion” oder eine Party-
    > und Urlaubsfunktion wie beispielsweise beim HR30 Comfort+ gibt es beim
    > HR20 Rondostat nicht.

    Aber einen manuellen Modus, mit dem man sinngemäß das gleiche erreichen kann.

    „ECO-Modus“ heißt: Solltemperatur 3 Grad niedriger als eingestellt. Das kann man problemlos manuell einstellen.

    „Party-Modus“ heißt: Für eine einstellbare Zeit in Stunden geht der Regler auf „Komforttemperatur“. Auch das kann man problemlos manuell einstellen.

    „Urlaubsfunktion“ heißt: Für eine einstellbare Zeit in Tagen geht der Regler auf „Spartemperatur“. Prinzipiell nicht verkehrt, aber der Kessel muß das auch können, sonst ist das nutzlos.

    Generell gilt: Schon die vorhandene (einfache) Funktion des HR20 überfordert manchen Nutzer. Jede Funktion, für deren Nutzung man zwingend eine Bedienungsanleitung braucht, versehe ich gedanklich bereits mit einem Fragezeichen.

    > Regelverhalten
    > Das Honeywell HR20 Rondostat regelt, trotz seines Alters, sehr
    > zuverlässig.

    Nachdem Heizungsregelung keine Spitzenwissenschaft ist, war es auch nicht zu erwarten, daß ein lediglich 10 Jahre altes Gerät diesbezüglich Funktionsmängel zeigt. Mein 50 Jahre altes Radio funktioniert ja auch noch.

    > Ähnlich wie bei

    … allen …

    > anderen programmierbaren Heizkörperthermostaten ist auch hier
    > die “Fenster-offen-Erkennung”, welche für die Schließung des
    > Thermostats beim Lüften sorgen soll, nicht ausgereift.

    Das heißt also: Beim Fensteröffnen ein Griff zum Drehrad, mit Schwung nach links drehen (steht dann auf niedriger Solltemperatur oder gar auf „Off“); beim Fensterschließen rekonstruiert ein doppelter Druck auf „auto/manu“ die programmierte Temperatur.

    > Tip: Wer beim Lüften sparen möchte, kann während der Stoßlüftung das Thermostat
    > manuell auf eine niedrigere Temperatur drehen.

    … dabei bleibt der Thermostat prinzipiell in der Betriebsart „auto“.

    > Nach Beendigung der Lüftung sollte wieder in den automatischen Modus
    > gewechselt werden.

    Nein :-), denn der Thermostat ist ja bereits im automatischen Modus. Daher braucht man ja auch einen doppelten Tastendruck. Mit dem ersten wechselt man in die manuelle Betriebsart, mit dem zweiten kommt man in die automatische Betriebsart zurück, wobei auch die programmierte Temperatur wiederhergestellt wird.

    > Während einer Kipplüftung ist die “Fenster offen Erkennung” eine
    > gute und sinnvolle Funktion.

    Die Kipplüftung als solche ist generell keine gute und sinnvolle Funktion. Die ist allenfalls außerhalb der Heizperiode tolerabel.

    > Das Honeywell HR20 Rondostat hat schon einige Jahre auf dem Buckel
    > und ist trotz alledem ein gutes programmierbares Heizkörperthermostat.

    Der für mich größte Nervfaktor ist aber nicht angesprochen, nämlich die schlechte Ablesbarkeit des Bildschirms. Bei mir sind die Thermostate eher unzugänglich in den Heizkörpernischen installiert. Wenn ich die aktuelle Temperatur ablesen will, brauche ich im Grund eine Taschenlampe. Ein beleuchteter Bildschirm wäre ein Segen (den ein Nachfolgemodell zu mehrfachem Preis auch hat). Meist nehme ich den Thermostat also ab (worauf er dann anzeigt „E2“, das heißt „abgenommen“, drücke mit meinem Finger den Schalter (aufpassend, daß ich den Batteriebügel nicht verschiebe, sonst ist die beschriebene Programmierung weg) und kann das Gerät dann ablesen oder einstellen.

    Prinzipiell empfohlen; man sollte um ein so einfaches Gerät kein beliebiges Gewese machen.

    Und die eigentlich gewünschte und auch notwendige Funktion, nämlich Vernetzung der Thermostaten untereinander und mit dem Heizkessel sowie Fernabfrage und Ferneinstellung bekommt man von keinem Hersteller (oder allenfalls proprietär und für unangemessen viel Geld). Das smarte Home ist in weiter Ferne. Na ja, angesichts der Cloud-Phantasien vieler Hersteller ist das vielleicht garnicht so schlecht.

    > Auch wenn Standardfunktionen wie der ECO Modus oder die Partyfunktion fehlen

    Kein Problem.

    > Ein paar AA Batterien* sollten dennoch gleich mitbestellt werden, da diese
    > im Lieferumfang fehlen.

    Hach ja! Sie sind ja auch so schwer zu besorgen! Jeder Lebensmittelladen hat welche vorrätig.

    Hat man die Wahl zwischen HR20 und seinen neueren (und komfortableren) Nachfolgern, stellt man fest, daß der HR20 bereits alle notwendigen Funktionen hat, man das erhebliche Geld für die anderen HRxx (die kosten jeweils ein Mehrfaches) nicht auszugeben braucht.

    Ach ja, und noch eins: Die versprochene 30%ige Heizkostenersparnis ist natürlich eine kleine Werbeschwindelei. Woher sollte eine so drastische Ersparnis auch kommen!

    Aber praktisch sind solche Geräte doch, weil man mit ihnen eine raumindividuelle Zeitsteuerung realisieren kann. Das speziell zum Aufstehen besonders warme Bad beispielsweise hat einen ganz enormen WAF (woman acceptance factor).

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Herr Weiss,

      vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Ergänzungen. Eine Einsparung von 30 % hört sich mit Sicherheit hoch an, ist aus meiner Sicht jedoch durchaus möglich. Die Einsparung erfolgt durch die Reduzierung der Raumtemperatur in den Absenkphasen (z. Bsp. 16 °C) sowie der allgemeinen Raumtemperatur (z. Bsp. vorher 24 °C, neue Raumtemperatur 21 °C). Mit der Absenkung der Raumtemperatur um 1 Kelvin spart man ca. 6 % an Wärmeenergie. Wenn man die Absenkphasen günstig einstellt, sind somit Einsparungen von 30 % denkbar.

      Liebe Grüße! Martin

  6. Manuel Sitzler / Antworten ¬

    Danke Achim Weiss für den Tipp um die Temperatur angezeigt zu bekommen!

    Der Rondostat heizt bei geschlossenem Fenster durch die unterschiedlichen Temperaturen unter des Fenster montiertem Heizkörper viel zu stark. Hier zeigt sich das Problem das der Thermometer im Gerät verbaut ist. Während im Raum bis zu 23 Grad erreicht werden, ist der Thermostat auf 18 Grad eingestellt.

    Von meinem Verständnis müsste man im Rondostaten einstellen können, ob der Heizkörper unter dem Fenster oder an einer anderen Stelle angebracht ist. Ich werde versuchen mit Alufolie durch den Strahlungsdruck den Rondostaten schneller abregeln zu lassen. Sollte das keine Besserung bringen ist der Rondostat für mich nur begrenzt einsatzfähig.

    1. Achim Weiss / Antworten ¬

      „Heizkörper heizt viel zu stark — ist auf 18 Grad eingestellt, Raum hat 23“

      Auch das klingt unplausibel. Ist der Heizkörper denn warm dabei? Wenn der Heizkörper 18 Grad hat, der Raum aber 23, muß die Wäre des Raums anderswo herkommen (vielleicht von einem Holzofen?), sicher nicht von diesem Heizkörper – und eine Standardheizung kann nur Wärme anliefern, aber nicht nennswert welche wegtransportieren.

      Ich glaube noch nicht einmal, daß der Raum vom Solargewinn so warm ist (wenngleich das nicht ausgeschlossen ist), auf jeden Fall aber hat ein richtig funktionierender Thermostat dem Heizkörper den Saft abgedreht, wenn es im Raum bereits wärmer ist, als es soll. Mehr kann er nicht tun, kühlen kann er den Raum nicht.

    2. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Manuel,

      die Empfindlichkeit des Thermostates bei einem Kaltluftabfall durch Fensteröffnung, kann erst bei dem HR30 Comfort+ etwas detaillierter eingestellt werden. Beim HR20 und HR25 ist diese Funktion noch nicht möglich.

      Liebe Grüße! Martin

  7. Achim Weiss / Antworten ¬

    30% Einsparung halte ich für unrealistisch, reine Werbeaussage.

    Allgemein heißt es: Pro Grad Absenkung spart man um die 6% Heizenergie. Will man also 30% sparen, müßte man dazu die Raumtemperatur dauerhaft rund um die Uhr um 5 Grad senken (oder bei einer 12stündigen Absenkphase um 10 Grad). Das ist schlichtweg unrealistisch.

    Elektronische Heizkörperthermostaten mögen etwas Heizung sparen, viel eher nicht, das hätte ich bei der Umstellung sicher an der Heizkostenrechnung gemerkt. 5% halte ich für plausibel (sprich: 2 Grad Absenkung in der Nacht bei sonst unveränderter Raumtemperatur). Mehr eher nicht.

  8. Klaus Beuse / Antworten ¬

    Ich habe 3 der Dinger auch noch im Einsatz und bin insoweit auch recht zufrieden damit. Bei zweien davon verdreht sich allerdings permanent die Kontaktfeder der Batterie (wird wohl vom Zahnrad „mitgezogen“). Hat jemand einen Vorschlag, wie man da Abhilfe schaffen kann?

    1. Achim Weiss / Antworten ¬

      Ich glaube nicht, daß das Zahnrad den Bügel mitzieht, aber egal. Bei meinen sitzt der Bügel bisweilen auch recht locker. Ich biege in diesem Fall die Kontaktfedern tief im Gehäuse etwas hoch (das kann man natürlich nicht beliebig oft machen, irgendwann sind sie ab). Ich habe mir zu diesem Zweck in einen Billigst-Schraubenzieher eine Kerbe gefeilt, damit diese Biegeaktion einigermaßen koordiniert erfolgt. Den Bügel kann man im Grunde nicht aktivieren.

      1. Martin Schlobach / Antworten ¬

        Vielen Dank für den Tipp Achim! Ich hatte gerade ein ähnliches Problem mit dem HR20. Das Zurechtbiegen der Kontakte ist nicht wirklich sehr einfach.
        Viele Grüße! Martin

  9. Andreas / Antworten ¬

    Vielen Dank Martin für Deinen professionellen Beitrag zu dem Thermostat – Klasse!

    Eine Frage von einem Laien: Ich möchte den Thermostat in eine Küchennische verbauen, wo Ich hinterher nicht mehr so einfach dran komme.. Wir haben leider die Heizung in die Einbauküche ein- bzw. zugebaut! Ein Billiggerät von Pearl funktionierte hier nicht richtig.
    Noch eine Frage zur Programmierung:
    Wann muß Ich die Temperatur einstellen? Vor, während, oder nach der Programmierung der Heizzeiten.
    Wie mache Ich einen reset? Der reset nach BDA funktioniert nicht

    Liebe Grüße
    Andreas

    1. Achim Weiss / Antworten ¬

      > Ich möchte den Thermostat in eine Küchennische verbauen, wo ich hinterher nicht mehr so einfach dran komme. Wir haben leider die Heizung in die Einbauküche ein- bzw. zugebaut!

      Ein Bedienungselement zuzubauen ist nie eine besonders schlaue Tat. Was man dann macht, entscheidet sich je nach Unzugänglichkeit (die ja relativ). Es gibt elektronisch Thermostate mit Fernbedienung, die lassen sich immerhin ohne direkten mechanischen Zugang bedienen, aber die Batterien des Stellmotors muß man einmal im Jahr trotzdem noch wechseln.

      Für Deinen Anwendungszweck brauchst Du somit ein anderes Gerät als einen HR20.

      All diese Thermostate funktionieren sinngemäß auf die gleiche Weise: Man programmiert eine „Komforttemperatur“ (z.B. 21°) und eine „Spartemperatur“ (z.B. 18°) und dazu Schaltzeiten, an denen das Gerät zwischen beiden wechselt. Aus der Schachtel kommt der Thermostat mit einer Voreinstellung. Wenn man nichts einstellt (außer der Uhrzeit und dem Datum, die sollte man in jedem Fall einstellen) , arbeitet es nach diesem Standardschema. Zusätzlich kann man jederzeit den aktuellen Sollwert verstellen. (z.B. am Handrad von 21° aus 22,5° stellen). Diesen Wert hält das Gerät dann bis zum nächsten Schaltpunkt.

      Beim HR20 kann man in beliebiger Reihenfolge programmieren, erst Temperaturen, dann Zeiten oder andersherum.

      Einen Reset macht man, indem man die Batterien herausnimmt (oder indem die Batteriefedern den Kontakt verlieren, was beim HR20 ärgerlicherweise immer mal wieder bei kleinen Erschütterungen vorkommt).

      Was ein „BDA“ ist, weiß ich nicht. Hättest Du die Abkürzung ausgeschrieben (anstatt die wenigen Tastendrücke zu sparen), hätte ich vielleicht etwas dazu schreiben können.

      1. Martin Schlobach / Antworten ¬

        Hallo Andreas, hallo Achim,

        @ Andreas: Eine Lösung mit Fernbedienung wäre der Einsatz einer Raumlösung mit beispielsweise der MAX! Heizungssteuerung. Dazu brauchst du nur das MAX Wandthermostat* und das MAX! Heizkörperthermostat Basic*. Zusätzlich kannst du das auch noch mit einem passenden Fensterkontakt* probieren.

        @ Achim: Ich denke BDA steht in diesem Fall für Bedienungsanleitung. Einen Reset macht man laut Bedienungsanleitung folgendermaßen:

        „Batterien entnehmen, anschließend alle 3 Tasten gedrückt halten und Batterien wieder einlegen“.

        Liebe Grüße! Martin

  10. Heinz Loll / Antworten ¬

    Mein HR 20 (neu gekauft vor 2 Wochen) funktioniert gut, aber die Raumtemperatur ist sehr konstant 2 °C höher als die eingestellte Temperatur. Nun ist das ja nicht so schlimm, denn wenn man das weiß, muß man eben die eingestellte Temperatur um 2°C niedriger einstellen. Aber schöner ist es natürlich wenn eingestellte und erreichte Raumtemperatur identisch sind! Kann man da etwas machen? Welche Bedeutung hat die Veränderung des „Regelhubes“ auf „Full“?

    1. Heinz Loll / Antworten ¬

      Leider hat mir niemand auf meine Frage vom 11.04.2016 geantwortet, auch Martin Schlobach nicht! Gibt es auf diese Frage keine Antwort??

      Viele Grüße

      Heinz Loll

      1. Martin Schlobach / Antworten ¬

        Hallo Heinz,

        entschuldige die späte Antwort. Bei neueren Modellen kann man in der Regel ein sogenanntes Temperatur-Offset vornehmen. Dies ist nach meinem Kenntnisstand bei Honeywell-Modellen jedoch erst ab dem Modell HR30 Comfort+ möglich.

        Zum Ventilhub: Heute sind noch sehr viele alte Heizkörperventile verbaut, die nicht das Gewindemaß M30 x 1,5 nach Werksnorm haben. Um dennoch elektronische Heizkörperthermostate nutzen zu können, kommen für diese Ventile Adapter zum Einsatz. Sollte der „Regelhub“ des Thermostates beim Einsatz eines Adapters oder bei einem nicht voll funktionstüchtigen Ventil ausreichen um das Ventil komplett zu schließen, kann durch die Einstellung des Voll-Hub-Modus dafür gesorgt werden, dass der gesamte Ventilhub des Thermostates ausgenutzt wird.

        Ich hoffe ich konnte dir damit etwas weiterhelfen.
        Liebe Grüße, Martin

  11. Hauke Fath / Antworten ¬

    Ich kann die pauschale Ablehnung von Akkus für den HR20 nicht unterschreiben.

    Zum einen steigt bei Batterien der Innenwiderstand während der Entladung stärker als bei Akkus, die verfügbare Batteriespannung unter Last sinkt also bald auf den Wert, der von Akkus über die gesamte Entladungskurve bereitgestellt wird. Die Geräte sind in aller Regel darauf eingerichtet.

    Zum anderen stehen mit Sanyo Eneloop und ähnlichen Modellen Akkus bereit, die eine sehr geringe Selbstendladung haben. Ich betreibe zwei HR20 jetzt seit über drei Jahren mit Eneloop-Zellen – nach Ende der Heizperiode aufladen, und gut ist.

    Zum Thema LCD-Lesbarkeit: Ich muß einen der Thermostate jetzt ausmustern, weil das Display praktisch nicht mehr lesbar ist.

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Hauke,

      vielen Dank für deine Erfahrung mit dem Einsatz von Akkus. Ich hatte damit bisher ehr Probleme, deshalb habe ich diese nicht empfohlen. Werden die Daten beim LCD Display generell nicht mehr angezeigt oder ist die Anzeige verblasst?

      Liebe Grüße, Martin

    2. Achim Weiss / Antworten ¬

      > Ich kann die pauschale Ablehnung von Akkus für den HR20 nicht unterschreiben.

      Aber ich kann das. Einen technischen Grund habe ich schon genannt: die niedrigere Nennspannung, die manchmal verhindert, daß ein batteriebetriebenes Gerät mit Akkus funktioniert (die eine niedrigere Nennspannung haben als Primärzellen). Dazu kommt ein finanzielles Argument:

      AA-Zellen, wie man sie für einen Rondostaten braucht, kosten 20 ct/Stück (und man bekommt sie in jedem Lebensmittelladen). Eneloops kosten 3 Euro pro Stück (und man muß dafür in die Stadt fahren oder sie bestellen).

      Das heißt: Ein Eneloop-Akku kostet soviel wie 15 AA-Zellen bei Feinkost Albrecht — und ein Batteriesatz hält beim HR20 zwischen einem und zwei Jahren.

      Amortisation für den Akku: 15 bis 20 Jahre. Uninteressant. Hält der Akku überhaupt so lang? Man sollte Geräte, die ein Jahr oder länger mit normalen Batterien funktionieren, nicht mit Akkus betreiben wollen. Das ist technisch und finanziell Unsinn.

      1. Martin Schlobach / Antworten ¬

        Hallo Achim,

        das Argument der Amortisationszeit sollte in diesem Fall aufgrund von Nachhaltigkeits- und Umweltfreundlichkeitsaspekten keineswegs aufgeführt werden. Wenn Hauke Recht hat und sehr gute Ergebnisse mit den Akkus erzielen konnte, ist das eine richtig gute Nachricht. In diesem Fall sind Akkus dem Einsatz von 15 AA Einweg-Batterien ganz klar vorzuziehen. Ich werde das mal testen und unter die Lupe nehmen.

        Liebe Grüße, Martin

        1. Achim Weiss / Antworten ¬

          Jetzt muß der Akku nur noch die genannten 15 Jahre durchhalten. Ob er das wohl tut?

          Vermutlich nicht.

          Ich bleibe dabei: Ein Gerät, das mit einem Batteriesatz ein oder gar zwei Jahr funktioniert, sollte man mit Primärzellen betreiben, nicht mit Akkus.

  12. Martin C. / Antworten ¬

    Hallo, Ich nutze seit kurzem den HR 20. Soweit so gut. Was mich ein wenig stört ist, das wenn man auf dem Display zum Beispiel 20 Grad einstellt, ich eine Raumtemparatur von 21,5 bis 22Grad habe. Ich dachte das die Temparatur zumindest in der Nähe ist aber eine Abweichung von ca 1,5 bis 2 Grad ist schon viel. Oder ist irgendwas falsch Installiert? Eigentlich ist die Einrichtung einfach.
    Gruss

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Martin,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Bei neueren Honeywell Thermostaten kann man einen sogenannten Temperatur Offset vornehmen, der Wärmestaus ausgleicht. Da dies beim HR20 Rondostat noch nicht möglich ist, musst du dies manuell vornehmen und je nach Bedarf das Thermostat einfach 1,5 – 2 Grad kälter einstellen. Ich habe leider keine besseren Neuigkeiten für dich.
      Liebe Grüße, Martin

  13. Thomas Kiefer / Antworten ¬

    Ich habe die HR20 seit vielen Jahren im Einsatz und bin sehr zufrieden. Allerdings habe ich bei allen inzwischen die inneren Metallkontakte für die Batterien etwas nachgebogen, damit die Kontakte dann etwas mehr Vorspannung haben und der Kontakt sichergestellt ist. Wie? Hinten am Drehrad sind Schlitze, die dreht man so, das man den Metallkontakt sieht und dann mit einem spitzen Messer etwas reindrücken. Und schon ist das Problem gelöst. Viel Spaß

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Thomas, Danke für deinen Hinweis 🙂
      Liebe Grüße, Martin

  14. Gisela / Antworten ¬

    Ich klebe die Batteriebügel mit einem Klebestreifen fest, hat sich bewährt. Ich habe noch eine Frage zu der Anzeige „FULL“ – soll ich das so lassen oder ändern? Wann ändern, bin kein Fachmann…
    Danke schon mal –
    Gisela

  15. Gisela / Antworten ¬

    Hallo – ich möchte nochmal auf meine Frage zurückkommen, wegen der Anzeige „FULL“, was bewirkt dieser Modus genau? Wird der Heizkörper wärmer? Woher weiß ich, ob das Ventil vollständig schließt oder nicht?
    Ich würde mich freuen, wenn mir das jemand erklären könnte.
    LG Gisela

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Gisela,

      wenn du mit den Raumtemperaturen zufrieden bist, reicht der Standard Hub Modus vollkommen aus. Der Voll Hub Modus ist der maximal mögliche Hub und öffnet/ schließt das Ventil vollständig. Dies ist beispielsweise notwendig, wenn Aufgrund eines Adaptereinsatzes die Stopfbuchse zu kurz wird und durch das Rondostat HR20 keine optimale Regelung stattfinden kann. Sinnvoll kann der Einsatz des Voll-Hub Modus auch bei sehr alten Ventilen sein. Zu empfehlen ist jedoch nur, wenn unbedingt möglich, da er zu einer höheren Beanspruchung der Batterien führt.

      Liebe Grüße, Martin

      1. Gisela / Antworten ¬

        Danke!

  16. Achim Weiss / Antworten ¬

    In der Bedienungsanleitung steht:

    „… wenn das Ventil nicht vollständig schließt“

    schalte man in den „Voll-Hub-Modus“.

    Wie prüft man das?

    Man dreht den Thermostaten ganz zu, wartet dann ein Stündchen oder so (denn Heizungen sind träge …) und faßt dann den Heizkörper an. Ist er dann noch warm, könnte es sein, daß das verbaute Ventil mit dem normalen Ventilhub nicht ganz schließt (Ich habe hier ein Ventil, für das dies gilt).

    Dann kann man mal probieren, den Thermostaten auf „Voll-Hub-Modus“ zu fahren. In diesem Fall drückt der HR20 den Stift des Ventils etwas weiter rein. Möglicherweise schließt das Ventil dann ganz (So war es bei mir – dann wurde der Heizkörper bei zugedrehtem HR20 wirklich kalt).

  17. Giswla / Antworten ¬

    Danke, es hat also nur was zu tun mit dem Schließen des Ventils? Also nichts damit, wenn der Heizkörper nicht richtig warm wird?

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