Elektronische Heizkörperthermostate im Test

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In dieser Beitragsreihe dreht sich alles um elektronische Heizkörperthermostate. Ich habe über einen längeren Zeitraum verschiedene elektronische Thermostate getestet und möchte euch hier meine Ergebnisse vorstellen. Mit der Zeit werden neue Modelle hinzukommen, sodass die Ergebnisse immer aktuell sind.

Übersicht der Testberichte:

Platz 1:  MAX! Heizkörperthermostat Plus + MAX! Fensterkontakt

MAX! Heizkörperthermostat plus, 105936A0Das MAX! Heizkörperthermostat Plus geht in Kombination mit dem MAX! Fensterkontakt* eine perfekte Symbiose ein und die große Schwäche aller bisher getesteten Thermostate, die interne Fenster-offen-Funktion, wird zu einer wahren Stärke. Die Kombination der beiden Komponenten ist aus meiner Sicht ein zukunftsweisender Schritt, welcher technisch einfach zu lösen ist und die Konkurrenz aufhorchen lassen sollte. Rating: 9.1

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Platz 2: Honeywell HR30 Comfort+

Homexpert by Honeywell Programmierbarer Heizkörperthermostat HR30 Comfort+Das Design ist ausgesprochen gut und wer auf ein gut aussehendes programmierbares Heizkörperthermostat mit vielen Funktionen Wert legt, sollte hier zuschlagen. Zusammenfassend gesagt ist das Honeywell HR30 Comfort+ ein sehr gutes programmierbares Heizkörperthermostat mit einem vergleichsweise hohen Preis, welcher aus meiner Sicht gerechtfertigt ist. Rating: 8,8

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Preise Zuletzt aktualisiert am 7. November 2019. Angaben ohne Gewähr.

Platz 3: Heizkörperthermostat Classic L

komforthaus Heizkörperthermostat Classic Typ L, neues leises Modell, Pro Version inkl. stabiler MetallmutterDas Design ist ausgesprochen gut und wer auf ein gut aussehendes programmierbares Heizkörperthermostat mit vielen Funktionen Wert legt, sollte hier zuschlagen. Zusammenfassend gesagt ist das Honeywell HR30 Comfort+ ein sehr gutes programmierbares Heizkörperthermostat mit einem vergleichsweise hohen Preis, welcher aus meiner Sicht gerechtfertigt ist. Rating: 8,8

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Platz 4: Honeywell HR25 Energy

Honeywell Home Programmierbarer Heizkörperthermostat HR25-EnergyDas Honeywell HR25 Energy ist der Vorgänger vom Honeywell HR30 Comfort + und trotz seines Alters noch immer ein gutes programmierbares Heizkörperthermostat mit vielen Funktionen.  Das Design lässt kaum Wünsche offen und die Technologie ist solide. Wer auf ein gutaussehendes programmierbares Heizkörperthermostat mit vielen Funktionen Wert legt, kann hier zuschlagen. Rating: 8,2

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Platz 5: Honeywell HR20 Rondostat

Honeywell Heizkörperregler HR-20 Rondostat zeitgesteuertDas Honeywell HR20 Rondostat hat schon einige Jahre auf dem Buckel und ist trotz alledem ein solides programmierbares Heizkörperthermostat. Es verrichtet seine Arbeit zuverlässig und kommt ohne viel Extras aus. Auch wenn Standardfunktionen wie der ECO Modus oder die Partyfunktion fehlen, erhält man ein erprobtes und funktionierendes Markenprodukt zu einem günstigen Preis. Rating: 7,2

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Einsparung durch elektronische Heizkörperthermostate

Ziel der programmierbaren Heizkörperthermostate ist es, durch eine Zeit- und Temperatursteuerung den Wärmebedarf so zu regeln, dass nur dann geheizt wird, wenn auch wirklich Bedarf besteht. Durch den Einsatz von elektronischen Heizkörperthermostaten können laut Herstellerangaben bis zu 30 % an Heizenergie und somit auch 30 % an Heizkosten gespart werden.

Wie kommen die Hersteller auf eine Energieeinsparung von 30 %? Ist das realistisch? In vielen Gebäuden gibt es keine Nachtabsenkung, die Raumtemperatur ist überdurchschnittlich hoch und tagsüber hat man ohne programmierbare Thermostate kaum die Möglichkeit die Raumtemperatur zu beeinflussen. Im schlimmsten Fall wird, wie in Abbildung 1 zu sehen, dauerhaft mit einer hohen Raumtemperatur geheizt.

Heizzeiten ohne Nachtabsenkung

Abbildung 1: Heizzeiten ohne Nachtabsenkung und programmierbare Thermostate

Durch dauerhaftes heizen wird unnötig viel Energie verbraucht. Bei Absenkung der Raumtemperatur um 1 Grad werden ca. 6 % an Wärmeenergie eingespart. Reduziert man die Raumtemperatur um 3 Grad, werden ca. 18 % an Wärmeenergie eingespart. Wird zusätzlich die Raumtemperatur in Zeiten ohne Raumnutzung reduziert, sind Einsparungen von ca. 30% durchaus realistisch.

Das Öko-Institut e.V. hat in seiner Studie „PROSA Programmierbare Heizkörperthermostate“ mögliche Einsparpotenziale genauer untersucht und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass in einer realen Wohnung die Reduzierung des Heizwärmeverbrauchs bis zu 69% betragen kann. Das Einsparpotenzial in Einfamilienhäusern kann zwischen 7 bis 24 % liegen, der Einsatz von Fenster und Türkontakten birgt ein weiteres Einsparpotenzial von 2 – 6 %. Die Untersuchung wurde mit dem EVL FHT80* durchgeführt.

Mit programmierbaren Heizkörperthermostaten können die Heizzeiten je nach Bedarf programmiert werden. Eine beispielhafte Programmierung könnte folgendermaßen aussehen (siehe Abbildung 1):

  • Nachts von 22:30 – 5:30 Uhr Spartemperatur: 18 °C
  • Früh von 5:30 – 8:30 Uhr Heiztemperatur: 21 °C
  • Tagsüber von 8:30 – 17:30 Uhr Spartemperatur: 18 °C
  • Abends von 17:30 – 22:30 Uhr Heiztemperatur: 21 °C
Heizzeiten mit programmierbaren Thermostaten

Abbildung 2: Heizzeiten mit programmierbaren Thermostaten

Amortisationszeiten

Im Hinblick auf stetig steigende Energiepreise und ein wachsendes Umweltbewusstsein, können elektronische Heizkörperthermostate dazu beitragen Energie und Heizkosten zu sparen sowie die Umwelt zu schonen. Eine Investition in programmierbare Heizkörperthermostate bringt daher nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische Vorteile mit sich.

Das Öko-Institut e.V. zeigt jedoch auch deutlich auf, dass die Amortisationszeit sehr stark von der Einsparquote und dem Zustand des Gebäudes abhängt. Bei einem elektronisches Heizkörperthermostat mit Einsparquoten zwischen 5 – 30 %, können die Amortisationszeiten zwischen 6 Monaten und ca. 95 Jahren (1144 Monate) liegen. Bei einem elektronischen Heizkörperthermostat mit Fensterkontakt ergeben sich Amortisationszeiten zwischen 12 Monaten und ca. 190 Jahren (2289 Monate).

In der folgenden Tabelle werden die ermittelten Amortisationszeiten für programmierbare Heizkörperthermostate für Ein- und Mehrfamilienhäuser aufgezeigt. Die Kosten für ein programmierbares Heizkörperthermostat belaufen sich bei einer Lebensdauer von ca. 10 Jahren auf Kosten von durchschnittlich 37,60 € (Quelle: Öko-Institut e.V.).

 Amortisationszeit in Monaten für programmierbare Heizkörperthermostate
Einsparquote  5% 10% 15% 30%
Gebäudetyp EFH MFH EFM MFH EFH MFH EFM MFH
Altbau unsaniert 35 37 18 19 12 12 6 6
Neubau EnEV 2009 140 191 70 95 47 64 23 32
Neubau KfW 70 179 280 90 140 60 93 30 47
Neubau Passivhaus 636 1144 318 572 212 381 106 191

In der folgenden Tabelle werden die ermittelten Amortisationszeiten für programmierbare Heizkörperthermostate mit Fensterkontakten für Ein- und Mehrfamilienhäuser aufgezeigt. Die Kosten für ein programmierbares Heizkörperthermostat mit Fensterkontakt belaufen sich bei einer Lebensdauer von ca. 10 Jahren auf Kosten von durchschnittlich 75,20 € (Quelle: Öko-Institut e.V.).

Amortisationszeit in Monaten für programmierbare Heizkörperthermostate + Fensterkontakte
Einsparquote  5% 10% 15% 30%
Gebäudetyp EFH MFH EFM MFH EFH MFH EFM MFH
Altbau unsaniert 70 74 35 37 23 25 12 12
Neubau EnEV 2009 281 381 140 191 94 127 47 64
Neubau KfW 70 359 561 179 280 94 187 60 93
Neubau Passivhaus 1272 2289 636 1144 424 763 212 381

Wichtig: Die Darstellung der Amortisationszeiten in den Tabellen macht deutlich, dass elektronische Heizkörperthermostate sehr gut für Bestandsgebäude und Wohnungen geeignet sind, für Neubauten mit einem sehr hohen energetischen Standard jedoch nicht immer in Frage kommen, da sie bei einer geringen Einsparquote unwirtschaftlich sind. Aus meiner Sicht sollte die Amortisationszeit für eine Kaufentscheidung nicht höher als 5 Jahre (bis zu 64 Monate) betragen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Energie und Heizkosten sparen. Falls ihr Fragen, Anregungen oder Kritik habt, nutzt die Kommentarfunktion.

Liebe Grüße! Martin

Weiterführende Links und Quellen:
Öko-Institut  e.V.- PROSA Programmierbare Heizkörperthermostate 2012


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22 Kommentare/Fügen deinen eigenen Kommentar hinzu

  1. Avatar
    Bachsau / Antworten ¬

    Alles als gut bewerten hat nichts mit Testen zu tun, nur mit gekauften Blog-Einträgen. Die meisten dieser Geräte bringen in Wahrheit einfach nicht genug Druck auf’s Thermostat, um es ausreichend regeln zu können. Aber egal, weiterhin viel Spaß mit den Provisionen des Amazon Partnerprogramms!

    1. Avatar
      Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Bachsau,

      vielen Dank für deinen Kommentar und deine Kritik. Du hast Recht, ich nutze Affiliate Links und erhalte dafür eine kleine Provision. In meinem Beitrag „Ich nutze Affiliate Links, aber was ist das?“ habe ich erklärt, dass ich Produkte oder Dienstleistungen empfehle, von denen ich überzeugt bin und denke, dass sie einen Mehrwert bringen. Ich habe deine Kritik als Anlass genommen und den Beitrag erweitert und hinzugefügt, dass ein “Kaufen bei XY-Shop”-Button oder ein Produktfoto, welches direkt auf Amazon oder einen anderen Dienstleister/ Shop verlinkt, ebenfalls ein Affiliate Link sein kann. Ich denke, dass dieser Hinweis für mehr Transparenz sorgt.

      Weiterhin kann ich sagen, dass es auf meinem Blog keine gekauften Beiträge gibt. Sollte es welche geben, wären diese als solche gekennzeichnet und eindeutig erkennbar. Die Ergebnisse der Testberichte, welche ich hier präsentiere, beruhen auf meinen eigenen Erfahrungen mit den Produkten. Es steht dir als Leser dabei vollkommen frei, dich über alle möglichen Quellen zu den Produkten zu informieren. Meine Empfehlungen sind in diesem Zusammenhang nur ein sehr kleiner Teil. Die Entscheidung ob du zu guter Letzt ein Produkt kaufst oder nicht, liegt allein bei dir.

      Es ist schade, dass du bisher schlechte Erfahrungen mit elektronischen Heizkörperthermostaten gemacht hast. Vielleicht kannst du hier deine Ergebnisse präsentieren und mitteilen, was schlecht funktioniert hat? Damit könntest du den Lesern weiterhelfen.

      Liebe Grüße! Martin

  2. Avatar
    Lukas / Antworten ¬

    Hi Martin,

    weißt du inwiefern man den Herstellerangaben zur Lebensdauer der Batterien glauben schenken kann?

    Gruß
    Lukas

    1. Avatar
      Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Lukas,

      die Herstellerangaben zur Lebensdauer von Batterien für elektronische Heizkörperthermostate sollten aus meiner Sicht eher skeptisch betrachtet werden. Ich denke, hier kommt es hauptsächlich auf die Qualität der Batterien an.

      Liebe Grüße! Martin

      1. Avatar
        Golf Mike / Antworten ¬

        Batterielebensdauer.
        Wie Martin Schlobach bereits schrieb : es liegt an der Qualität der Batterie.
        Hochwertige Batterien arbeiten in elektronischen Thermostaten durchaus auch drei Heizperioden – sprich drei Jahre. Weniger gute sind oft nach vier Monaten leer. Die Gebrauchsdauer ist von der Menge der Stellvorgänge abhängig. Bei sehr vielen Temperarurschwankungen (ständig Tür auf / zu) im entsprechenden Raum sind die Batterien auch schneller leer.
        Ich selbst betreibe meine Heizkörper seit ca.15 Jahren mit el.Themostaten. Seit etwa 10 Jahren gehört der Batteriewechsel zur jährlichen Heizungswartung – die im Sommer stattfindet – zwei bis drei Wochen bevor der Schornsteinfeger zur Kontrollmessung kommt.

  3. Avatar
    Bernd / Antworten ¬

    Moin. Wir haben ein zentrales Thermosthat ohne Nachtabsenkung und würden jetzt gern auf programmierbare Heizkörperthermosthate umstellen. Was mache ich dann mit dem zentralen Thermosthaten?
    Schöne Grüße

    1. Avatar
      Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Bernd,
      befindet sich das zentrale Thermostat im Heizungskeller oder in einer Wohnung? Und um welches Thermostat handelt es sich?
      Liebe Grüße! Martin

  4. Avatar
    Steffi / Antworten ¬

    Hallo Martin,

    wir haben ein Haus aus den 60igern. Die Fassade und das Dach haben wir komplett isoliert.
    Als Heizung haben wir eine Öl Zentralheizung.

    Nun bin ich auf der Suche nach Heizkörperthermostaten, die auch per app bedient werden können. Sie sollten allerdings auch den Verbrauch messen. Gibt es sowas?

    Danke für Deine Hilfe.

    Steffi

    1. Avatar
      Golf Mike / Antworten ¬

      Hallo Steffi.
      Ja – das gibt es mit „App“. Aber nicht mit Verbrauchsüberwachung.

      Hersteller ist u.a.
      Eurotronic Technology GmbH
      Südweg 1 · 36396 Steinau/Germany
      E-Mail: info@eurotronic.org

      Programmiert werden diese Thermostate

      1.) manuell – das ist problemlos, aber umständlich (alle Thermostate einzeln von Hand)
      Je nachdem wie groß dein Haus ist, kann es schon einige Stunden kosten.

      2.) mit einem USB-Stick (aber nicht nach USB-Protokoll) Den Stick programmiert man am PC unter Windows, speichert die Einstellungen, überträgt die Werte auf den Stick und geht dann mit dem Stick an die Thermostate. Man macht es einmal und das reicht dann „für immer“. Ich habe es mit Xp, Win7 und Win10 ausprobiert – das funktioniert ganz ordentlich. Ist aber nicht für Android mit „App“ – also nicht mobil.
      Die Software gibt es beim Hersteller als Download. (siehe oben)

      3.) mit einem ähnlichen Stick – aber mit BlueTooth – per „App“. Das Teil macht permanent Probleme. Ich habe es mehrfach getestet, die Software macht erhebliche Probleme. Das läuft ab Android 4.4.2 – aber hat ständig Dialogaussetzer. Da ist noch einiges an Fehlersuche / Verbesserung notwendig. Der selbe Hersteller wie unter 2.)

      Zu der Option „Verbrauchsüberwachung“ kann ich folgendes schreiben: Dazu ist es notwendig, die zugeführte Energie (Gas/Öl) zu der Therme / dem Heizkessel zu messen, dann die mechanischen Werte in elektrische umzuformen, die el. Werte zu digitalisieren und dann das alles an das entsprechende Thermostat zu übertragen. Technisch ist das möglich – aber bedenke die Kosten
      .
      schönen Gruß von der Nordsee
      Golf Mike
      (Dipl-Ing)
      el Energietechnik

    2. Avatar
      Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Steffi,

      ich habe gerade ein paar Tests zur Heizungssteuerung durchgeführt, welche mit App funktionieren. Hier bietet sich beispielsweise die MAX! Heizungssteuerung (Testbericht) oder die Heizungssteuerung Evohome von Honeywell* an. Um bei Honeywell die Heizungssteuerung per App zu bedienen, benötigst du jedoch auch ein sogenanntes LAN Gateway*.

      Liebe Grüße, Martin

    3. Avatar
      Steffi / Antworten ¬

      Danke

  5. Avatar
    Ralf Weingärtner / Antworten ¬

    Hallo Martin,
    ich habe eine Niedertemperaturzentralheizung Baujahr 2008 und leider eine 1- Rohr Heizung. Die Zentralheizung lässt sich programmieren auf Nachtabsenkung. Lohnt es sich trotzdem
    die elektronischen Thermostatköpfe zu kaufen, um Heizkosten zu sparen?

    Gruß Ralf

  6. Avatar
    asaph / Antworten ¬

    Hallo Martin und vielen Dank für die vielen Info’s hier:.

    Kannst du mir auch einen Heizkörperthermostat mit Bluetooth empfehlen, welche Ich über eine Android app steuern kann

    Gruß
    Andreas

    1. Avatar
      Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Andreas,

      ich habe es zwar noch nicht getestet, aber das eQ-3 Heizkörperthermostat mit Bluetooth* macht einen sehr guten Eindruck. Von der Bauform erinnert es an das Basic Thermostat aus der Max Heizungssteuerung. Das habe ich getestet und es hat mir ganz gut gefallen.

      Liebe Grüße, Martin

  7. Avatar
    Rukbat / Antworten ¬

    Wir sind ausgestattet mit neuen Wärmemesszählern an den Heizkörpern. Diese werden per Funk von der Straße aus abgelesen. Der Hauseigentümer kann sich die Daten von der Firma Techem turnusmäßig geben lassen. Welche Daten sind das genau?

    Ruki

    1. Avatar
      Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Ruki,

      ich habe dieses Thema in dem folgenden Kommentar etwas ausführlicher beschrieben. Das sollte dir weiterhelfen 🙂
      Kommentar Heizkostenverteiler

      Liebe Grüße, Martin

  8. Avatar
    Helin / Antworten ¬

    Danke für den umfassenden Vergleich! Mein Freund und ich sind totale Fans von Smart Home Heizungen und anderen intelligenten Systemen und haben schon länger digitale Thermostate an allen Heizkörpern angebracht.

    Sie helfen wirklich, Heizkosten zu sparen und eine angenehme Temperatur in der Wohnung herzustellen. Vor kurzem sind wir auf Infrarotheizungen umgestiegen und haben diese mit programmierbaren Steckdosen Thermostaten kombiniert, die wirklich helfen, den Infrarotheizung Verbrauch zu drosseln.

    Vor allem die Zeitprogrammierung gefällt mir, mit der man die Temperatur nachts automatisch herunterregeln und die Wohnung nach der Arbeit vorheizen kann. Ich kann die Technik wirklich jedem empfehlen. Die Einrichtung mit der App ist auch viel einfacher als man es sich vielleicht vorstellen würde.

  9. Avatar
    Jörg / Antworten ¬

    Hallo Martin,
    ich besitze ein älteres elektronisches Heizkörperthermostat der Marke Heizlux. Es nutzt keine kontinuierliche Regelung sondern eine Zweipunkt-Regelung. D.h. wenn die Zieltemperatur um einen gewissen Betrag unterschritten ist, öffnet sich das Ventil vollständig, und wenn die Zieltemperatur erreicht ist, schließt es sich vollständig. Dies bringt als Nachteil recht hohe Geräusche beim Öffnen und Schließen und einen unnötig hohen Batterieverbrauch. Bei meinen alten, trägen, gusseisernen Heizkörpern gelingt es, die Zieltemperatur einigermaßen gut einzuhalten, aber bei moderneren weniger trägen Heizkörpern hätte ich da Bedenken.
    Meine Frage: nutzen die von die getesteten Varianten ebenfalls eine Zweipunkt-Regelung, oder sind sie intelligenter?
    Viele Grüße
    Jörg

    1. Avatar
      Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Jörg,

      die getesteten Thermostate besitzen einen elektrischen Fühler, welcher auf Temperaturschwankungen reagiert und anschließend, je nach Bedarf, einen Motor bewegt, um das Ventil zu schließen oder zu öffnen. Das Ventil wird dabei jedoch nicht komplett geöffnet oder geschlossen, sondern nur soweit wie nötig. Einzig der sogenannte „Boost“ Vorgang sorgt dafür, dass das Ventil einmal vollkommen geöffnet und geschlossen wird, um sicherzustellen, dass sich der Ventilstift nicht festsetzt. Dies wird von vielen Ventilen einmal pro Woche automatisch durchgeführt.

      Ich hoffe ich konnte dir damit etwas weiterhelfen.
      Liebe Grüße, Martin

  10. Avatar
    Lea / Antworten ¬

    Hallo Martin,

    wir haben uns auch für das eQ-3 Heizkörperthermostat mit Bluetooth entschieden und sind total zufrieden damit.
    Dank deiner sehr guten Testberichte haben wir uns dazu entschieden.

    Viele Grüße
    Lea

    1. Avatar
      Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Lea, vielen Dank für deinen Kommentar! Das freut mich zu hören 🙂
      Liebe Grüße, Martin

  11. Avatar
    Retzge / Antworten ¬

    Ich habe seit einigen Jahren die Max-Regler im Einsatz und werde sie austauschen sobald ich etwas brauchbareres gefunden habe.

    Die größte Schwachstelle:
    Sind die Batterien leer, dann dreht der Max den Heizkörper voll auf. Da sind schnell die ganzen Einsparungen weg.

    Es wäre besser, würde der Max! den Heizkörper ausschalten – also andersherum drehen. Das ist wohl ein Programmierfehler. Daher ist ein wöchentlicher Heizkörper-Rundgang zur Batteriekontrolle unerlässlich.

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