Hydraulischen Abgleich selber machen – Korrektur: Fußbodenheizung oder Fußbodenerwärmung?

4.82 avg. rating (95% score) - 11 votes

In diesem kleinen Beitrag schreibe ich über eine kleine Korrektur zur Fußbodenheizung in der Serie „Hydraulischen Abgleich selber machen„. Da es in unserem Beispielgebäude für die Fußbodenheizung in der Küche keine Unterlagen gibt, habe ich sicherheitshalber beim Hersteller Oventrop nachgefragt und mir die Funktion der Fußbodenheizung erklären lassen. Es hat sich herausgestellt, dass es sich bei der Heizung in der Küche nicht um eine Fußbodenheizung, sondern um eine Füßbodenerwärmung (Flächenheizung) handelt. Dies war mir im Voraus nicht bewusst.

Unterschied Fußbodenheizung und Fußbodenerwärmung

Der Unterschied liegt darin, dass eine Fußbodenheizung in der Lage sein muss, einen Raum alleine erwärmen zu können. Hingegen ist eine Fußbodenerwärmung im Regelfall nur als Ergänzung zum eigentlichen Raumheizkörper im Fußboden verlegt. Die Raumtemperatur wird also weiterhin über den Heizkörper geregelt.

Eine Fußbodenerwärmung kann mit den Systemtemperaturen der Heizung betrieben werden und befindet sich daher meist im selben Heizkreis wie die in der Nähe befindlichen Heizkörper (siehe Abbildung 1).

Flächenheizung mit Rücklauftemperaturbegrenzung, Idee der Skizze: Oventrop, Datenblatt Unibox

Abbildung 1: Flächenheizung mit Rücklauftemperaturbegrenzung, Idee der Skizze: Oventrop, Datenblatt Unibox

Die Temperatur der Fußbodenerwärmung wird in unserem Fall über ein RTL Rücklauftemperaturbegrenzer der Firma Oventrop* geregelt (Abbildung 2 – 1). Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Thermostatkopf, welcher die Raumtemperatur misst, misst der RTL Rücklauftemperaturbegrenzer die Heizwassertemperatur am Rücklauf (RL) über einen Kupferübertragungsstift (Abbildung 2 – 2 und Abbildung 1 – Temperaturmessung).

RTL Thermostatkopf zur Rücklauftemperaturbegrenzung

Abbildung 2: RTL Thermostatkopf zur Rücklauftemperaturbegrenzung

Der RTL Thermostatkopf hat 4 Stufen und regelt die Rücklauftemperatur in den jeweiligen Stufen auf die vorgegebenen Temperaturbereiche. Laut dem Oventrop Datenblatt haben die einzelnen Stufen folgende Temperaturen:

Stufe 1 = ca. 10 °C
Stufe 2 = ca. 20 °C
Stufe 3 = ca. 30 °C

Stufe 4 = ca. 40 °C

Hier funktioniert der RTL Thermostatkopf wie ein herkömmlicher Thermostatkopf und stellt sicher, dass die Rücklauftemperatur der Fußbodenerwärmung ca. 40 ^{\circ}C nicht überschreitet. Die Teilstriche zwischen den Ziffern entsprechen jeweils einer Rücklauftemperaturänderung von ca. 5 ^{\circ}C.

Fazit

Für mich war es sehr interessant zu erfahren wie eine Fußbodenerwärmung funktioniert. Die Nachfrage beim Hersteller war daher goldrichtig. Da es in der Küche keinen weiteren Heizkörper gibt, vermute ich, dass die Fußbodenerwärmung in der Küche die Ergänzungserwärmung für den naheliegenden Heizkörper im Flur sein soll (HK Nr. 7).

Der Heizkörper im Flur könnte demzufolge zur Küche gezählt werden. Der Flur sollte über die Wärmeverluste der angrenzenden Räume an den Flur mit genügend Wärme versorgt werden. Ob sich diese Vermutung bestätigt, können wir jedoch erst im Anschluss des hydraulischen Abgleichs sehen.

Übersicht zur Serie “Hydraulischen Abgleich selber machen”:

Zugehörige Beiträge außerhalb der Beispielserie:

WICHTIG: Bevor ihr mit der Durchführung des hydraulischen Abgleichs beginnt, weise ich euch darauf hin, dass die hier geschilderten Arbeitsweisen auf meinen persönlichen Erfahrungen und  Gedankengängen basieren. Das Ausprobieren und das Implementieren der beschriebenen Vorgehensweisen erfolgt ausschließlich auf eigene Verantwortung und Gefahr. Ich übernehme keine Verantwortung. Weiterhin empfehle ich euch die berechneten Werte immer von einem Fachhandwerker oder einem Ingenieurbüro prüfen zu lassen. Denn auch wenn der hier beschriebene Weg einfach erscheint, können sich immer wieder Rechenfehler einschleichen.

Wenn ihr keinen Fachbetrieb in eurer Nähe kennt, könnt ihr unter dem folgenden Link kostenlos und unverbindlich bis zu 5 Angebote von Fachfirmen aus eurer Region anfordern: Heizungsfachbetriebe finden.

Alternativ gibt es eine große Auswahl an qualifizierten Handwerker- und Fachbetrieben bei MyHammer:



Affiliate Link

Liebe Grüße! Euer Martin

Weiterführend Links und Quellen:
Oventrop Datenblatt: „Unibox“ Einzelraumregelung und Rücklauftemperaturbegrenzung in Flächenheizungen
DeltaQ – Heizflächenarten (Recknagel Sprenger)
Leitfaden für den überschlägigen hydraulischen Abgleich von bestehenden Fußbodenheizungen


Beitrag bewerten und teilen:

4.82 avg. rating (95% score) - 11 votes

36 Kommentare/Fügen deinen eigenen Kommentar hinzu

  1. Volker Suchold / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach,

    ich habe zwei Fragen zum Hydraulischen Abgleich von Heizungsanlagen.

    1. Ich habe im gesamten Gebäude Heizkörperventile der Firma Heimeier. Diese Ventile sind ca 10 Jahre, die neuesten sind 1 Jahr alt. Ich denke mal in der Standartversion.
    Kann an den Ventilen auch die Einstellungen für einen hydraulischen Abgleich vorgenommen werden? oder müssen alle Ventile vorher ausgetauscht werden.

    2. Wenn die Umwälzpumpe (ca: 15 Jahre alt) gegen eine moderne Hocheffizienzpumpe austausche, kann ich dann die Geräuschentwicklung im Gebäude spürbar verringern?!

    Mit freundlichen GRüßen

    Volker Suchold

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Herr Suchold,

      vielen Dank für Ihre Frage! Wenn man die Thermostatköpfe von den Ventilen entfernen, kann man in der Regel sehen ob die Ventile von Heimeier voreinstellbar sind oder nicht. Man erkennt das an einer Zahlenskala am Ventil. Wenn die Heizkörperventile eine Möglichkeit zur Voreinstellung besitzen, können Sie einen hydraulischen Abgleich durchführen.

      Zu Ihrer zweiten Frage empfehle ich Ihnen meinen Beitrag “7 Gründe für das Austauschen einer Heizungspumpe“. Darin habe ich ein paar Gründe genannt, welche für den Austausch von alten Heizungspumpen sprechen. Allerdings sollten sie zuerst schauen, ob die Einstellung der Pumpe zu hoch ist oder nicht. Wenn die Pumpe stufengeregelt ist, sollten Sie zunächst eine kleinere Stufe probieren, da Fließgeräusche meist auf einen zu hohen Volumenstrom zurückzuführen. Sollte Ihre Heizungspumpe elektronisch geregelt sein, können Sie überschlägig den Förderstrom und die Förderhöhe ihrer Anlage berechnen und nachträglich anpassen. Wie sie die Beiden Faktoren berechnen finden Sie in meinem Beitrag „Auslegung einer Heizungspumpe mit Beispielrechnung“.

      Ich hoffe ich konnte Ihnen damit etwas weiterhelfen.

      Liebe Grüße! Martin Schlobach

  2. dietmar / Antworten ¬

    hallo,
    ich habe auch mal eine „kleine“ frage bezüglich der fußbodenerwärmung. ich habe ein kleines nebengebäude angemietet. hier sitze ich hauptsächlich an einem schreibtisch. das gebäude ist ca 35qm groß, einfach verglast (ich habe3m fensterfolien), einsteinig gemauert, vier aussenwände und einen kalten keller drunter. die raumtemperatur ist im winter bei vielleicht 18-20 grad. großen aufwand möchte ich nicht betreiben. nun dachte ich (als volllaie), man kann doch bestimmt den rücklauf (wir haben eine therme und heizkörper) statt direkt vom letzten heizkörper zur therme ggf über ein am boden liegendes schlauchsystem, mit paletten oder styropor drauf, umleiten. damit die kälte nicht so die füße hochkriecht. ist das vom prinzip möglich? gruß dietmar

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Dietmar,
      die Wärme im Rücklauf kann in der Tat für eine Fußbodenerwärmung genutzt werden. Meist ist eine solche Konstruktion in Bädern zu finden, welche mit der Restwärme des Rücklaufs den Fußboden zusätzlich erwärmt und für eine angenehme Behaglichkeit im Fußbereich sorgt. Hier sind jedoch einige Umbauarbeiten nötig. Eine weitere sinnvolle Energiesparmaßnahme wäre die Dämmung der Kellerdecke, da über diese ebenfalls ein erheblicher Wärmeanteil verloren geht. Was ich dir weiterhin empfehlen kann, ist das Anbringen von einer Fensterdichtung* an deinen einfachverglasten Fenstern, falls diese undicht sind. Dadurch wird der Luftwechsel reduziert und man kann bis zu 5% Wärmeenergie einsparen.
      Liebe Grüße! Martin

  3. DIMAF / Antworten ¬

    Guten Abend Herr Schlobach

    Besten Dank für die ausführlichen Erklärungen.

    Bei uns EFH(3 Jahre alt) haben wir eine Fussbodenheizung. Diese fing leider an zu rauschen. Würde geren den hydrulischen Abgleich ausführen, der jeweilige Volumenstrom habe ich auf den Verlegepläne gefunden.
    Habe jedoch eine Verständnissfrage: Die einzelnen Volumenströme würde ich an dem am Rücklauf vorhandenen Topmeter einstellen.
    Am Vorlauf sind auch Ventile mit Stellantriebe welche regulieren sobald der Thermostat in den Zimmern angiebt.
    Wird nicht in dem Moment, wo die Stellantriebe das Ventil öffnen, der an dem Topmeter eingestellt Hydraulische Abgleich verstellt . (Topmeter anzeige Steigt)?

    Merci viel mal

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo DIMAF, vielen Dank für ihre Frage. Mit einem Topmeter haben Sie eine sehr gute Möglichkeit die hydraulischen Gegebenheiten ihrer Fußbodenheizung zu optimieren. Die auf das Sichtglas aufgedruckte Skala vom Topmeter visualisiert mithilfe der Schubstange lediglich die Durchflussmenge, welche durch das Drehen der schwarzen Spindel eingestellt werden kann. Die Anzeige dient also der Sichtkontrolle und die Einstellwerte für den hydraulische Abgleich werden nicht verstellt.
      Liebe Grüße! Martin Schlobach

      1. DIMAF / Antworten ¬

        Guten TagHerr Schlobach

        Merci für die Antwort!

        Wenn ich zB bei einem Topmeter(beim Rücklaufverteiler) die Durchflussmenge einstelle, zB auf 1l, steigt die Durchflussmenge auf 1.7l sobald am Vorlaufverteiler der Stellanrieb öffnet.(Raumtermostatbedingt). In diesem Moment wird doch der hydr.Abgleich verfälscht?

        Die jeweiligen Heizregister können am Rücklauf(Topmeter) und am Vorlauf(automatisch durch Stellantrieb) eingestellt werden, bei beiden Einstellarten bewegt sich die Scheibe im Schauglas. So kann doch nie ein hydr.Abgleich eingestellt werden?

        Hab zudem bemerkt, dass die Rohre die von der Wärmepumpe kome das Rauschen verursachen und zwar nur dann wenn die WP nicht am heizen ist. Daher wenn die WP am heizen ist ist kein Rauschen mehr zu hören! Es ist eine Effizenzpumpe eingevaut.

        Woran könnte das liegen?

        Merci viel mal

  4. Fendi / Antworten ¬

    Guten Abend Herr schlobach
    ich hab eine Frage zu der RTL box im badezimmer. eins verstehe ich nicht. Warum lege ich meine Schlangen an der Vorlauf der Heizungleitung? wenn ich eine Vorlauf Temperatur von Ca. 60 -70 °C habe Platz doch mir der Fußboden

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Fendi,

      eine gute und berechtigte Frage. Über den Rücklauftemperaturbegrenzer (RTL) kann man die Temperatur in der Fußbodenerwärmung regeln. Die höchste Stufe (4) entspricht in meinem Beispiel ca. 40 °C. Ist das Wasser der Fußbodenerwärmung am Thermostat wärmer als 40 °C, schließt das Thermostat und das Wasser verringert sein Fließgeschwindigkeit oder kommt zum stehen. Dadurch kann das Wasser seine Wärme an den Raum abgeben und kühlt ab. Gleichzeitig fließt bei geschlossenem Thermostat kein heißes Wasser aus dem Vorlauf in den Strang der Fußbodenerwärmung nach. Damit wird sichergestellt, dass das Wasser in der Fußbodenerwärmung nicht zu heiß wird.

      Weiterhin wird in der Regel ein spezieller Heizestrich als Bodenbelag verwendet. Dieser kann, je nach Material, eine Höchsttemperatur von bis zu 55 °C aushalten. Nach dem verlegen des Estrichs ist es wichtig nicht ungeduldig zu werden. Der Estrich muss teilweise bis zu 21 Tage (oder länger) trocknen, bis man mit der Aufheizphase beginnen kann. Anschließend dauert die Aufheizphase ebenfalls mehrere Tage und mit einer täglichen Steigerung der Temperatur. Wenn man alles richtig macht und die Herstellerhinweise beachtet, sollte der Boden eigentlich nicht platzen.

      Ich hoffe ich konnte dir damit etwas weiterhelfen.
      Liebe Grüße! Martin

  5. Kris / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach
    Ich habe heute gemerkt das bei mir sind die Leitungen bei RTL Ventil vertauscht.
    Also das RL links und FBH rechts, umgekehrt wie auf ihrem Bild 1.
    Ist das schlimm?
    Gruß Kris

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Kris,
      in Abbildung 1 handelt es sich um eine Einbauskizze, welche die Funktion der Fußbodenerwärmung darstellen soll. In dem Datenblatt von Oventrop sind die verschiedenen Einbauvarianten noch einmal etwas genauer dargestellt. Vielleicht findest du dein Modell und deine Einbauvariante darin wieder. Solltest du dir unsicher sein, empfehle ich dir eine Fachfirma einzuschalten.

      Liebe Grüße! Martin

  6. Jazzie / Antworten ¬

    Vielen Dank. Der erste hilfreiche Beitrag, der das Thema verständlich und für den Laien Hausbauer gut erklärt. Der hat mir jetzt viel Geld gespart. Fehlt nur noch der Link zu einem Anbieter der kostengünstige Komplettpakete anbietet.

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Jazzie,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Es freut mich zu hören, dass ich dir weiterhelfen konnte. Falls du einen Handwerker suchst, kann ich dir die folgende Seite empfehlen: https://www.haustechnikverstehen.de/fachbetriebe-finden

      Liebe Grüße! Martin

  7. Lukas / Antworten ¬

    Hallo Herr Schoblach,

    ich habe die Oventorp Fusdbodenheizung mit einem RTL Ventil verbaut bekommen. Als das Ventil noch nicht montiert war, wurde die FBH über einen kleinen schwarzen Plastikdrehknauf geregelt. Damit hatte man zwar keine Kontrolle über den Wärmegrad jedoch war diese viel wärmer einzustellen, als anschließend das RTL Ventil montiert wurde. Obwohl es nur auf Stufe 4 steht, ist es nicht mehr so warm als ohne das Ventil. Persönlich empfand ich die Wärme zuvor angenehmer. Lässt sich der Wärmegrad irgendwie höher einstellen, oder regelt das Ventil zum Schutz der FBH die Temperatur ab, weil eine höhere Wärme etwas beschädigen könnte?

    Danke im Voraus für die Antwort
    Viele Grüße
    Lukas

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Lukas,

      das hast du genau richtig erkannt. Der Rücklauftemperaturbegrenzer (RLT) sorgt zum Schutz der Fußbodenerwärmung und des Bodens dafür, dass diese nicht zu heiß werden. Da meist ein spezieller Heizestrich bei der Fußbodenerwärmung verwendet wird, welcher je nach material eine Höchsttemperatur von bis zu 55 °C aushalten kann, wären höhere Temperaturen schädlich für den Boden und es könnten Risse entstehen. Dies wird durch das RTL verhindert.

      Liebe Grüße! Martin

  8. Rüdiger / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlohbach,
    leider habe ich immer noch nicht den Unterschied zwischen Fußbodenerwärmumg und Fußbodenheizung verstanden.
    Habe von der Firma Oventrop eine Fußbodenheizung Unibox E Plus im Bad einbauen lassen. Die FA. Oventrop spricht nie von einer Fußbodenerwärmumg.
    Die Fußbodenheizug ist über ein Heizkörper im Bad angeschlossen. Es ist doch so das der RTl
    (rücklaufbegrenzer) max. 40 Grad Wasser durchlässt. Wenn das Wasser wärmer ist als 40 Grad schreiben Sie schließt der Thermostat, sodaß kein Wasser mehr nachfliest. Das Wasser verringer seine Fliessgewchwinidkeit und erwärmt somit den Raum. Warum sollte das nicht genügen einen Raum auch zu heizen und nicht nur den Fußboden erwärmen. Der erwärmte Fußboden gibt, wie auch die “ Fußbodenheizung“ Wärme ab.
    Dann noch eine weitere Frage, wenn z.B. bei 40 Grad Wasserdurchfluss das Thermostat schließt damit nicht noch mehr heißes Wasser zufließt, wann macht dann der Thermostat wieder auf um warmes Wasser nachfließen zu lassen. Das stehende Wasser sollte ja nicht zu sehr abkühlen, daher sollte das Thermometer immer genügend warmes Wasser „nachschieben“
    Schöne Grüße
    Rüdiger

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Rüdiger,

      bei einer Unibox handelt es sich um ein Einbauset zur Temperaturbegrenzung von Heizflächen bei Verwendung des Fußbodens als Flächenheizung. Hier wird die Fußboden-Flächenheizung meist nachträglich an das bestehende Heizungsnetz angeschlossen. Die Bezeichnung „Fußbodenheizung“ ist hier aus meiner Sicht nicht richtig, da eine Fußbodenheizung eigentlich einen separaten Heizkreis mit eigenem Verteiler* hat und mit Vorlauftemperaturen von ca. 30 °C betrieben wird. Es gibt somit in der Regel eine Trennung von Fußbodenheizung und Flächenheizung bestehend aus Heizkörpern.

      Zu deiner ersten Frage: In der Übergangszeit mit vergleichsweise milden Temperaturen ist die Fußbodenerwärmung durchaus in der Lage einen Raum auf ein bestimmtes Temperaturniveau aufzuheizen. Wenn man davon spricht, dass eine Fußbodenheizung in der Lage sein muss einen Raum alleine aufzuheizen, spricht man von der zu erbringenden Wärmeleistung (Heizlast) bei Normaußentemperatur. Eine ergänzende Fußbodenerwärmung wäre in diesem Fall meist nicht in der Lage, einen Raum allein auf ein bestimmtes Temperaturniveau zu erwärmen.

      Zu deiner zweiten Frage: Das Thermostat ist ein Regelinstrument und reagiert bei Temperaturschwankungen. Es öffnet sich somit wieder automatisch, wenn die eingestellte Temperatur unterschritten wird. Hierzu empfehle ich Ihnen meinen Beitrag „Wie funktioniert ein Thermostatventil„.

      Liebe Grüße! Martin

  9. Horst Janssen / Antworten ¬

    Guten Tag , wir haben eine Fußbodenerwärmung mit RTL Thermostat wie abgebildet.
    Wenn wir den RTL auf Strich 2 stellen fangen die Rohrleitungen an zu klopfen. Gibt es da Abhilfe ?

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Herr Janssen,

      ein Klopfen in der Heizung kann unterschiedliche Ursachen haben. In der Regel entstehen diese Knack- und Klopfgeräusche, wenn sich die Rohrleitungen in sehr kurzer Zeit sehr stark aufheizen oder wenn diese bei einer Temperaturabsenkung schnell abkühlen. Hier kommt es zur Ausdehnung bzw. zum Zusammenziehen der Rohrleitungen. Das schnelle Aufheizen deutet in der Regel auf einen zu hohen Volumenstrom und einen zu hohen Förderdruck im Heizungssystem hin. Dieser kann über die Heizungspumpe eingestellt werden. Hier könnten Sie beispielsweise die hinterlegten Parameter der Heizungspumpe zum Testen reduzieren. Weiterhin könnte ein hydraulischer Abgleich zur Beseitigung des Problems beitragen.

      Liebe Grüße! Martin Schlobach

      1. Janssen / Antworten ¬

        Hallo Herr Schlobach, ich habe festgestellt, dass der Heizungsbauer das RTL in den Vorlauf eingebaut hat. Kann man anstelle des RTL einen Thermostat einbauen was aber eine Leitungsänderung nach sich zieht . Oder haben Sie eine andere Idee ? danke im Voraus. Mit freundlichem Gruß Horst Janssen

        1. Martin Schlobach / Antworten ¬

          Hallo Herr Janssen, bei einer Fußbodenerwärmung gibt, wie in Abbildung 1 zu sehen, einen fließenden Übergang von Vor- und Rücklauf. Sind Sie sich daher sicher, dass etwas falsch verbaut wurde?
          Liebe Grüße. Martin Schlobach

          1. Janssen

            ja Herr Schlobach , eindeutig im Vorlauf. Auch ich habe mir Gedanken gemacht und bin zu dem Schluss gekommen einen Heimeier mit Anlegefühler einzubauen.

  10. Rüdiger / Antworten ¬

    Hallo Martin
    hast mir sehr geholfen mit den Erläuterungen. Besten Dank dafür.
    Rüdiger

  11. Rüdiger / Antworten ¬

    Hallo Martin,
    ich hätte noch eine Frage zu meiner Oventrop -Fußbodenheizung ( Eingebaut ist die Unibox E Plus). Auf der rechten Seite ist der Thermostatkopf (Stellung 1-6) darunter befindet sich ein Ventil (vermutlich Rücklaufthemperaturbegrenzer?) mit dem man den Heizwasserdurchfluss regeln kann (Stellung 1minimal – 6 maximal) wie gesagt darüber ist der Thermostatkopf draufgeschraubt. Dann kommt in der Mitte das Entlüftungs – und Spülventil und links ein schwarzer Stellknopf mit 25-40 Grad Aufdruck.
    Meine Fragen: wo befindet sich der Rücklauftemperaturbegrenzer und was hat es mit dem Thermostatkopf auf sich, sollte dieser über dem Rücklaufthemperaturbegrenzer liegen.
    Welche Funktion hat das schwarze linke Stellrad 25-40 Grad ? Oder ist dieser der Rücklauftthemperaturbegrenzer?
    Besten Dank schon im Voraus für Ihre Antwort.

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Rüdiger,

      der schwarze Stellknopf auf der linken Seite ist der Rücklauftemperaturbegrenzer. Dieser misst direkt die Wassertemperatur am Heizungsrücklauf über ein Kupferelement und arbeitet ähnlich wie ein Thermostat – jedoch in einem anderen Temperaturbereich (0 bis ca. 40 °C). Dies stellt sicher, dass nicht zu heißes Wasser durch die Fußbodenerwärmung fließt und verhindert somit eine mögliche Beschädigung des Estrichs. Das voreinstellbare Thermostatventil befindet sich auf der rechten Seite und besteht aus einem voreinstellbaren Ventil und einem Thermostat, wobei es sich bei der Unibox E Plus um ein Thermostat mit Fernverstellung handelt. Mit Hilfe des voreinstellbaren Ventils ist es möglich den Volumenstrom zu begrenzen, was für den hydraulischen Abgleich notwendig ist. Das Thermostat, welches sich „außerhalb“ des Wandeinbaukastens befindet und mit dem Fernversteller im Einbaukasten verbunden ist, regelt die Raumtemperatur (Stufe 0 = Absperrung, Stufe * = ca. 7 °C Frostschutz, Stufe 1 = ca. 12 °C, Stufe 2 = ca. 16 °C, Stufe 3 = ca. 20 °C, Stufe 4 = ca. 24 °C, Stufe 5 = ca. 28 °C).

      Ich hoffe ich konnte dir damit etwas weiterhelfen.

      Liebe Grüße. Martin

  12. Rüdiger / Antworten ¬

    Hallo Martin,
    Herzlichen Dank für die die ausführliche Erläuterung. Du hast mir sehr weitergeholfen da dies aus dem Datenblatt der Oventrop Fußbodenheizung leider nicht hervorging.

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Sehr gerne 🙂

  13. Janssen / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach , habe den RTL ausgebaut die Leitungen geändert und einen Heimeier mit Anlegefühler eingebaut. Fußbodenheizung läuft wie ein VW Käfer ohne Klopfen und ohne Zicken
    MfG. Janssen

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Herr Janssen, dass hört sich doch sehr gut an 🙂

      Liebe Grüße, Martin Schlobach

  14. Klaus Machel / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach,
    ich möchte den hydraulischen Abgleich an meiner Heizungsanlage selbst durchführen.
    Ich beginne an der FBH im EG, weil dort nur Einstellarbeiten erforderlich sind und erstmal nichts getauscht werden muss. Im Keller und OG sind weiterhin Heizkörper mit jeweils eigenem Verteiler installiert.
    In den 3 Heizkreisen sind Wärmemengenzähler verbaut – so dass ich Temperaturen und Volumenströme ablesen könnte…
    Im EG wurden die Heizkörper gegen eine FBH mit 16×2 Mehrschichtverbundrohr getauscht.
    Die Verlegung der Rohre und den Anschluss an den Verteiler habe ich selbst durchgeführt, den Einbau des Mischers hat eine Firma vorgenommen. Die Mischerpumpe ist eine Grundfos Alpha 1 25-40, die auf 5W (kleinste Stufe) eingestellt ist.
    Der Mischer ist als Heizkreis 2 in der Heizung programmiert (Vorlauftemperatur min 30; max 55°, ist das nicht viel zu hoch? Info kam vom Heizungsbauer).
    Am Kessel eingestellte Steilheit für diesen Heizkreis ist 1,0. Heizkreis 1 (OG+Keller) Steilheit = 1,5
    Am Verteiler sind Taconova Topmeter 0-5L/min im Vorlauf eingebaut.
    Im Rücklauf sind über Raumthermostate (Funk) angesteuerte thermoelektrische Stellantriebe (Alpha 5) verbaut.

    Mit der Formel aus dem Internet:

    Heizlast (100W/m2)_____
    Spreizung (7) x 1,16 x 60

    habe ich den Volumenstrom/min über die Fläche (Fliesen) berechnet, obwohl mir die Leitungslängen (16×2) bekannt sind!

    1: 14m2; 115m ; 151l/h ; 2,8 l/min (2,0)
    2: 13m2; 92m ; 140l/h ; 2,6 l/min (1,8)
    3: 12m2; 89m ; 130l/h ; 2,4 l/min (1,7)
    4: 8m2; 48m ; 86l/h ; 1,6 l/min (1,1)
    5: 6,5m2; 47m ; 70l/h ; 1,3 l/min (0,9)

    Beim Einstellen waren alle Stellantriebe geöffnet und ich habe die Pumpe auf maximale Leistung (22W) gestellt. Den Wert 2,8 l/min konnte ich nicht erreichen – sondern nur 2,0 l/min !
    Entsprechend habe ich die Einstellungen proportional vorgenommen – Klammerwerte ( )

    Habe ich die Einstellungen so richtig vorgenommen?
    Sollte ich die Vorlauftemperatur auf ca 30 reduzieren?
    Passt die Pumpeneinstellung überhaupt (5W) oder sollte ich die erhöhen?
    Ah, selbst rausgefunden – in der Bedienungsanleitung steht, die Pumpe muss bei FBH auf Konstantdruck (CP1 13,3l/min oder CP2 20l/min) stehen! Das mache ich erstmal  (CP1)
    Wie stelle ich die Spreizung ein oder besser gesagt wie ergibt die sich? 5-10K sollten es sein liest man so…

    Hier noch zusätzliche Info´s zum Haus, um den Energiebedarf besser abschätzen zu können:

    Freistehendes Einfamilienhaus mit ca 180m2 Wohnfläche BJ 1978. Satteldach, OG: Kniestockhöhe = 1,6m. Die oberste Geschossdecke (Holz) inkl. Dachschräge wurde mit 21cm Holzfasern gedämmt.
    Die Außenwände sind nicht gedämmt, gebaut wurde mit Porenbetonsteinen.
    2011 wurden die alten Alufenster gegen 3fach verglaste Kunststofffenster getauscht.
    Die Glasbausteinwand wurde 2014 ersetzt durch 3-fach verglaste Fenster. Die Haustür wurde erneuert.
    Heizkörpernischen wurden zugemauert und neue Ventilheizkörper eingebaut.
    Erneuert wurde 2009 die Pelletheizung (Hargassner HSV22) mit 300L Pufferspeicher und Pumpe Alpha2 25/40.
    Das Haus mit 3 Personen inklusive Warmwasserbereitung benötigt im Durchschnitt 5,3t Pellets im Jahr.

    Laut Tabellen soll das Haus eine spezifische Heizlast von ca 100W/m2 haben – richtig ?
    Ich komme da rechnerisch nicht hin 
    5300kg/a * 4,8kWh/kg = 25440kWh/a
    Bei 180m2 sind das 141 kWh/m2a
    Das Jahr hat 8760h also sind das nur 16W/m2 !!!
    Was stimmt denn an meiner Rechnung nicht?

    Danke für Info
    Sorry für die Vielen Angaben, aber oft liest man, dass zu wenig Angaben gemacht werden und so keine Auskunft gegeben werden kann….

    FBH

    1. Ingo / Antworten ¬

      Hallo KLaus,

      ich habe eine sehr ähnliche Situation. Haus BJ 1968 mit FBH in EG und OG nachgerüstet. Die Heizlasten wurden mir von der Firma Schlüter – übrigens ein tolles FBH-System – bereits vor dem Erwerb als Projekt mit meinen Angaben berehcnet und äußerst detailiert dargestellt und dienten als Planungsgrundlage der FBH-Installation. Die Isntallation weicht aus praktischen Gründen aber von der Planung ab. Das heißt, das ein hydraulischer Abgeich der Anlage ansteht.

      Mein Ölbrenner von 1990 ist über eine Overntrop Mischergruppe mit Grundfoss ALpha 2 25/40 Pumpe an die FBH angeschlossen. Die Vorlauftemperatur ist meistens unter 30 Grad und wird nur an gnz jklaten Tagen auf 35 Grad von mir manuell erhöht. Ich habe ein Spreizung von Vrolauf und Rücklauf von ca. 7 bis 8 Grad. Die Pumpe läuft im Automatikmodus bei ca. 8 Watt.

      Dür den Abgleich habe ich Zimmer für Zimmer die Fußbodentemperatur der verschiedenen Heizkreise – mehr als einer pro Raum – gemeseesen und die Durchflußmenge (Cosmo-Heizkreisverteiler mit konstanter Duchflussmengen-Einstellung) so justiert bis ich die gleichen Fußbodentemperaturen – im gleichen Raum hatte. dabei habe ich im Raum mit dem größten Heizbedarf begonnen. Danach folgetn die nächsten Räume bis jeder Heizkreis die gleiche Fußbodentemperatur hatte. Lediglich im Badezimmer habe ich auf um 3 Grad höhere Fußbodentemperatur hin eingestellt. Für den Rest der Heizperiode waren wir mit dem Ergebniss sehr zufrieden. Da nun eine Dämmung von Dach und Außenwand anstehen, wird danach wohl ein neuer Abgleich nötig werden, bei deutlich niedriger Vorlauftemperatur.

      Ih möchte auch noch anmerken, dass ich über keine Einzelraum-Regelung verfüge, sondern die Raumtemperaturen konstant halte und lediglich die VL-Temperatur anpasse – noch manuell aber nach Tausch der Heizungsanlage und nach Abschliuss der Dämmarbeiten wird ies die Heizungsregelung übernehmen. Ferner denke ich üner einen Kombischichtenspeicher der Firma Thermofresh mit Frischwasserzelle nach.

      Die Fußbodentemeratur habe ich mit einem Lasertemepraturmessgegrät erfasst, das ich für ca. 30 Euro auf Amazon erworben habe.

      Für einzelen Räume lässt sich die Heizlast auch sehr gut mit Online-Tools berechnen falls man keine Planung hat oder von der Fa. Schlüter kostenfrei vornehmen lassen möchte.

      Beste Grüße

      Ingo

      1. Martin Schlobach / Antworten ¬

        Hallo Ingo, vielen Dank für deinen Kommentar und dem Teilen deiner Erfahrung 🙂
        Liebe Grüße, Martin

  15. Klaus Machel / Antworten ¬

    Hallo,
    mittlerweile habe ich schon ein paar Änderungen getestet:

    Vorlauftemperatur max korrigiert von 50° auf 40°
    Steilheit für FBH-Heizkreis habe ich von 1,0 auf 0,75 korrigiert
    Pumpe: Konstantdruck CP1 13,3l/min eingestellt
    Raumtemperatur am Kessel von 22° auf 21° gesenkt – ich denke, das ist die Anhebung der Kurve um 1° (Standard = 20°) – richtig?

    Ergebnis:
    Der Fussboden fühlt sich nicht mehr so heiß an, Spreizung liegt zwischen 5-15.
    Die Temperatur der einzelnen Räume schwankt nicht mehr so stark und liegt auch näher an dem Soll (21,5°) als vorher

    Bei der Berechnung der Heizlast bin ich noch nicht weiter gekommen…
    Danke für Info

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Herr Machel,

      mit einem Gebäude Baujahr 1978 und den gegebenen Daten, kann man durchaus mit 100 W/m² für die Heizlast rechnen. Ansonsten sehe ich, dass Sie schon sehr gute Arbeit geleistet haben. Die Ergebnisse der Volumenströme in l/min hätte ich auch so berechnet. Ein hydraulischer Abgleich ist auch das Herantasten an einen optimalen Zustand. Solange Sie sich noch wohlfühlen und nicht frieren, können Sie die Parameter auch Schritt für Schritt noch weiter reduzieren. Für die FBH wäre, wie Sie schon gesagt haben, eine Temperatur von 30 °C anzustreben. Die Spreizung ergibt sich durch die langsame Wärmeabgabe über die Heizflächen an die Umgebung. Eine niedrige Pumpenleistung sollte also ebenfalls angestrebt werden. Ich bin wirklich auf ihre Einsparung gespannt. Vielleicht können Sie hier bei Gelegenheit darüber berichten.

      Liebe Grüße, Martin Schlobach.

  16. Dirk Bengen / Antworten ¬

    Hallo Herr Schlobach,
    bei dem Versuch, einen elektronischen Heizkörperthermostatkopf an die Fussbodenbegleitheizung meiner Badezimmerheizung zu installieren bin ich erstmalig auf das Phänomen RTL gestoßen und habe mir die Funktion dieser Heizung zum ersten Mal bewusst gemacht. Herzlichen Dank für Ihre Erklärungen an dieser Stelle.

    Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir noch eine Frage beantworten könnten: Bisher läuft der Wandheizkörper eher selten, die Fußbodenheizung aber permanent, was in der Regel auch ausreicht, das Bad ordentlich zu heizen. Mein Plan war, über die Programmierung des elektr. Thermostats die Fußbodenheizung bei Abwesenheit auszustellen und damit die Heizkosten zu senken. Aber wäre das überhaupt der Fall? Fallen über die Versorgung des Rücklaufs (wenn der Wandheizkörper kalt ist) überhaupt nennenswerte Heizkosten an?

    Wenn ja: kennen Sie eine Möglichkeit, den RTL elektronisch zu steuern, so dass man nicht immer manuell schalten müsste?

    Herzlichen Dank für Ihre Antwort und Müge und herzliche Grüße, Dirk Bengen

    1. Martin Schlobach / Antworten ¬

      Hallo Dirk,
      aktuell sind mir keine elektronischen RTL Thermostate für Fußbodenerwärmungen bekannt. Hast du denn einen RTL Thermostatkopf* an der Fußbodenerwärmung? Falls ja, kannst du über diesen die Temperatur der Fußbodenerwärmung reduzieren.
      Liebe Grüße, Martin

Hinterlasse einen Kommentar

* Pflichtfelder